Pädagogik
Mallnitz als Hochschul-Außenstelle

Zuletzt fand ein Seminar zum Thema "Klang und Geräusche" in Mallnitz statt
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  • Foto: KK/Batek
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MALLNITZ (ven). Die Gemeinde Mallnitz engagiert sich seit rund zwei Jahren dafür, den Bildungsstandort Mallnitz auszubauen. Von langer Hand geplante Kooperationen tragen nun erstmals Früchte: Die Kooperationen mit der Pädagogischen Hochschule und dem IBB sind ein wesentlicher Meilenstein im Aufbau des Bildungsstandortes. "Unser Ziel ist es so eine Art Außenstelle von Klagenfurt zu werden. So sind zum Beispiel die aktuellen Kurse für Kindergartenpädagoginnen komplett ausgebucht - es gibt drei Mal so viele Anmeldungen wie Plätze", wie Verantwortliche Gudrun Batek berichtet.

Begeisterte Pädagoginnen

"Ich bin begeistert, dass ich nun nicht mehr aus dem oberen Mölltal nach Klagenfurt zu Fortbildungen muss", so eine Seminarteilnehmerin, "die vielfältige Mischung aus Theorie und Praxis am Standort Mallnitz ist toll. Ich nehme viele Anregungen für meine Arbeit mit Kindern mit nach Hause!" Aber auch aus Klagenfurt und Villach sind interessierte Pädagoginnen angereist. "Die Kurs-Inhalte passen genau zu meiner Jahresplanung, da nehme ich gerne ein Stück Weg in Kauf", so eine andere Kursteilnehmerin.

Wertvolle Partner

Das große Interesse der Kindergärtnerinnen ist auf die Zusammenarbeit mit dem "Institut für Bildung und Beratung" (IBB) in Klagenfurt zurück zu führen. "ElementarpädagogInnen haben die Aufgabe, für den Forschungsdrang und die Neugierde der Kinder attraktive Lernangebote zur Verfügung zu stellen. In der Zukunft wird es notwendig sein, Seminare mit naturwissenschaftlichen Inhalten verstärkt durchzuführen. Die Kooperation mit der Nationalparkgemeinde Mallnitz schließt genau diese Lücke", so Gerald Salzmann vom IBB.
Auch die Pädagogische Hochschule Kärnten ist sehr daran interessiert das "Umweltbildungszentrum Mallnitz" auszubauen. "Wir können so Lehrern gezielt Fortbildungen in Oberkärnten ermöglichen und schließen damit einen weißen Fleck auf der Bildungslandkarte von Kärnten", so Bernhard Schmölzer. "Ein Vorhaben, das auch von der Landesregierung sehr begrüßt wird", so Batek zur WOCHE. 

Forschendes Lernen

"Ziel ist es, künftig alle Kurse im Besucherzentrum des Nationalparks Hohe Tauern abzuhalten, denn hier steht eine Infrastruktur mit bestmöglichen Rahmenbedingungen zur Verfügung ", so der Initiator der Bildungskooperationen Bürgermeister Günther Novak. "Wir möchten gemeinsam mit unseren Partnern Bildungsinhalte für Forschendes und Entdeckendes Lernen anbieten und so einen Bildungsort etablieren, der zur Kompetenzerweiterung vor allem im Umweltbildungsbereich beiträgt".
Die Weichen dafür seien gestellt, das Interesse seitens der Pädagoginnen ist geweckt. Vielleicht können schon bald weitere Kooperationen geschlossen werden.

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