Das Ergebnis der Landtagswahl 2018 in Spittal an der Drau!

Hier findet ihr das Ergebnis der Kärntner Landtagswahl 2018 - für den Bezirk Spittal
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  • Foto: Wikipedia/Johann Jaritz
  • hochgeladen von Sebastian Glabutschnig

BEZIRK SPITTAL (ven). Die Freude bei der SPÖ über den Wahlausgang ist groß. Die WOCHE sprach mit den Wahlkreisspitzenkandidaten beziehungsweise Bezirksparteiobmännern über den Wahlausgang.

Große Freude bei der SPÖ

Alfred Tiefnig, Bezirksparteiobmann sowie Wahlkreisspitzenkandidat der SPÖ: "Die Freude ist sehr groß, so ein Ergebnis ist natürlich nur mit den entsprechenden Spitzenkandidaten und einem tollen Team zu erreichen, die rund um die Uhr für uns gelaufen sind." Tiefnig sieht das Ergebnis nun auch als Auftrag. "Wenn man zeigt, was man vor hat und den Menschen die Wahrheit sagt, kommt das auch bei den Wählern an. Die Leute haben uns ihr Vertrauen geschenkt, wir haben niemanden angegriffen, sondern unsere Ideen präsentiert. 
Die SPÖ habe in den vergangenen fünf Jahren einiges vorangebracht, was andere schlecht geredet hätten. "Man muss den Menschen Optimismus geben und nicht immer nur jammern. Man hat das auch im Bezirk und im Wahlkreis gespürt. Es ist ein Schritt nach vorne in Kärnten.

"Gespräche führt der Chef"

In punkto Koalition könne er sich alles vorstellen, aber "die Gespräche wird nun der Chef führen." Am Ende werde derjenige Partner sein, der am ehesten das Parteiprogramm mittrage. Bezirksgeschäftsführerin der SPÖ Sara Schaar ist begeistert: "Tausend Dank an den ganzen Bezirk, das Ergebnis ist Wahnsinn! Wir hoffen nun, dem entgegengebrachten Vertrauen auch gerecht zu werden." 

FPÖ: "Zusammenarbeit mit SPÖ möglich"

Bezirksparteiobmann der FPÖ Erwin Angerer ist mit dem Ergebnis zufrieden, man habe sich stabilisieren können. "Ich gratuliere dem Wahlsieger, es ist ein riesiger Vertrauensvorschuss, den er bekommen hat." Die FPÖ habe ein gutes Ergebnis im Bezirk, er bedankt sich bei allen Unterstützern. Bei der Koalition sieht er mehrere Varianten, aber "eine Koalition ohne SPÖ ist mit dem Ergebnis schwer argumentierbar. Noch ist alles offen." Ob er sich Rot/Blau vorstellen könne? "Selbstverständlich. Ich kenne viele von der SPÖ, die sagen, sie würden mit uns zusammenarbeiten. Ich frage mich nur, ob die Parteispitze in Klagenfurt das auch so sieht." 

"Starke Stimme für Oberkärnten"

Wahlkreisspitzenkandidat Christoph Staudacher (FPÖ) ist ebenfalls zufrieden, er dankt auch den Ortsgruppen und Helfern für ihren Einsatz. "Unsere Inhalten konnten wir deponieren, wir werden zielorientiert weiterarbeiten im Sinne Oberkärntens und im Landtag weiterhin eine starke Stimme und Vertretung sein", sagt er. 

Meilenstein in Spittal gesetzt

Gerhard Köfer vom Team Kärnten ist über das Ergebnis "hocherfreut. In der Stadt Spittal haben wir einen Meilenstein gesetzt und sind stimmenstärkste Partei geworden. Auch im Gesamtranking haben wir die FPÖ überholt" so Köfer zur WOCHE. Er bereite sich nun auf die Oppositionsrolle vor und stelle erste Weichen. "Es macht Spaß, es hat sich auch bezahlt gemacht, dass wir sehr konsequent und korrekt gearbeitet haben und vor allem die Wahrheit auf den Tisch gebracht haben", sagt er. Er bedankt sich auch bei jedem Wähler für sein Vertrauen. 

ÖVP: "Ball liegt bei Kaiser"

Wahlkreisspitzenkandidat und Bezirksparteiobmann der ÖVP Ferdinand Hueter ist mit dem Wahlausgang zufrieden. "Der Ball liegt nun bei Kaiser. Wir stehen nach wie vor dazu, dass der Ausbau des Mölltaler Gletschers sowie die Sanierung der B106 und der Ausbau der B100 Koalitionsbedingung ist. Auf dieser Basis kann man gut aufbauen."

Neos nicht im Landtag

Die Neos ziehen nicht in den Landtag ein. In einem Facebook-Video bedanken sich Markus Unterdorfer-Morgenstern und Hermann Bärntatz bei den 6.000 Wählern, die ihnen ihre Stimme gegeben haben. "Kärnten ist noch nicht bereit für etwas Neues, Kärnten wählte den Bestand", so Bärntatz. Dennoch will die Bewegung weiterarbeiten. 

Grüne: "Ergebnis zerstörend"

Für Grünen-Kandidat Sebastian Glanzer ist das Wahlergebnis "ziemlich zerstörend." Die grüne Bewegung sei aber auf keinen Fall gescheitert, sie will nun außerparlamentarische Opposition sein. "Ich danke allen Wählern, die uns die Treue gehalten haben, das ist nicht selbstverständlich." Die Grünen wollen weiterhin grüne Politik in den Gemeinden machen, wo sie im Gemeinderat vertreten sind, wie zum Beispiel Malta oder Millstatt. "Es ist traurig, aber so wahrzunehmen", schließt er. 

Fair will Gemeinderat erobern

Nadja Seebacher, nach ihrem Austritt bei den Grünen nun für Fair angetreten, ist enttäuscht: "Wenn man seine Erwartungen mit 0,5 Prozent ansetzt, tun 0,17 Prozent sehr weh. Aber ich bin angetreten, damit die Menschen sehen, dass es uns gibt und ich bin ja auch noch im Gemeinderat in Spittal." Nun habe Fair Zeit, um sich auf die nächste Gemeinderatswahl vorzubereiten. 

HIER GEHT'S ZUM LIVE-TICKER FÜR DIE LANDTAGSWAHL 2018

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Großer Jubel im Bezirksbüro der SPÖ in Spittal
Autor:

Verena Niedermüller aus Spittal

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