Politik, Systeme
Sei brav

Pflichten und Vorschriften werden dir auferlegt. Immer von anderen. Tu dies, tu das, sei gehorsam. In jedem Fall! Zu welchem Zweck? Und zu welchem Sinn? Du sollst es einfach hinnehmen. Nicht hinterfragen. Wenn es so weit kommt, dass Kritik, ziviler Ungehorsam und Fragen stellen unerwünscht, gar verboten wird, dann ist es wieder Zeit. Starke Kontrollorganismen sind jetzt schon sehr in unseren Systemen verankert und die Freiheit jedes einzelnen wird immer mehr eingeschränkt. Dieser Beitrag soll niemandem die Augen öffnen, denn jeder selbst kann mit ein bisschen Nachdenken einschätzen was ich hier schreibe. Darum halte ich auch von „Aufwecken“ nicht viel. Es geht meiner Meinung nicht darum, dass du nicht „wach“ bist, oder noch schläfst. Es geht mehr darum ob du es wahrhaben willst oder nicht. Ob du wirklich erkennen willst was rund um dir herum gerade für ein „FUCK“ geschieht, egal ob es die Umwelt, die Politik, unser Verhalten und damit meine ich fast ALLES was uns ausmacht betrifft. Wir sind einmal falsch abgebogen, alle gemeinsam und JETZT und nicht morgen oder übermorgen ist die Zeit wieder richtig KURS aufzunehmen, die sieben Sachen zu packen und uns zusammenzunehmen. Sicher wir werden immer wieder Fehler machen. Trotzdem sollten wir endlich anfangen aus ihnen zu lernen.

Du sollst nicht hinterfragen

Kunst und ihre Künstler können brandgefährlich sein. Brandgefährlich für Systeme die zu kippen drohen in eine vermeintlich falsche Richtung. Zum Beispiel in eine totalitäre Richtung, weil einige von ihnen früher die Zeichen erkennen können. Dabei spielt die Auslegung der Kunst keine besondere Rolle. Meine lieben Freunde und Kollegen, wieder einmal droht unsere gute Demokratie in Gefahr zu sein. Viele erkennen das schon. Zensur steht an der Tagesordnung und man bekommt aus den Medien nicht das vorgesetzt was man vorgesetzt bekommen sollte. Damit bitte ich insbesondere meine Künstlerkollegen, tretet aus euren Schatten und nehmt Stellung, auf eure Weise, in eurer Form der Kunst, wie ihr euch gerne ausdrückt, in eurem Spezialgebiet. Lasst Bilder, Filme, Worte, Fotos, Musik, jegliche Form der Kunst sprechen, über das was geschieht und geschehen könnte. Lasst uns arbeiten Kollegen.

Der Eisberg

Es ist ein Abgrund, in den wir uns bereitwillig hinabstürzen, es ist ein riesiger Eisberg, mit dem wir in Kürze aufeinanderprallen, es sind Kriege die uns bedrohen – dies und noch viel mehr steht für die konsequente Selbstzerstörung unserer Spezies. Diese Szenarien treffen zu, gleichzeitig, werden jedoch von den meisten und besonders von den Verantwortlichen ignoriert. Was kann man also tun, mehr tun, als nur sich hinter einem Bier im Gasthaus oder sonst wo mit anderem darüber zu ärgern oder andere schlecht zu reden?

Noch ist unser Schiff nicht untergegangen, noch sind nicht alle über die Klippe gesprungen und noch sind die besagten Kriege nicht da. Also was bleibt uns über? Natürlich nur eins. Selbst die Probleme in die Hand nehmen, Verantwortung zeigen, gemeinsam, unsere Stärken zum Einsatz bringen und dort aufstellen, wo es wirklich sinnvoll ist. Demonstrationen sind eher negativ behaftet, also verschwendet nicht eure Energie. Entwickelt neue Strategien, die es noch nicht gibt, schließt euch zusammen und wägt genau ab womit ihr dann auch an die Öffentlichkeit gehen wollt. Schafft euch einen kreativen Freiraum dafür und ihr werdet sehen, wir werden sehr schnell, sehr gute Konzepte ans Licht bringen können.

Schließen wir uns zusammen, aber bitte nur diejenigen, die wirklich etwas tun wollen und nicht nur die Quatscher. Für diejenigen die mich finden wollen, es gibt genug Kontaktmöglichkeiten hierfür. Diejenigen die weiterhin nur am Stammtisch sich ärgern, wollen – wünsche ich ein gutes PROST.

Der infizierte Geist

Verdammt soll ich sein, dass ich das sage. Wir sind infiziert! Nicht der Körper! Der Geist. Allesamt miteinander, zusammen – du, er, sie, ja ich auch! Hirntot – ich schrei es hinaus! Wir wagen kaum mehr zu sagen was wir wirklich denken. Was wir fühlen. Wen wir lieben. Wen wir hassen. Wir verfangen uns in endlosen, belanglosen Debatten und es besteht kaum eine Aussicht auf reale, chancenreiche Lösungen auf die echten Probleme, die es gibt. Belanglosigkeiten und Oberflächlichkeit, ja die meisten haben sich anscheinend wirklich dafür entschieden. Wenig oder gar nicht zu denken, das ist heute der Boom. Den Geist verkümmern zu lassen. Ganz egal aus welcher Gesellschaftsschicht man kommen mag. Die einen reden zu viel und hören gar nicht mehr auf, die anderen reden kaum, spielen lieber mit dem Handy. Einige wollen die anderen lenken, wir lassen es geschehen, ist doch normal. Soll so ein soziales Gemeinsam aussehen. Soll man sich von solchen Menschen abhängig machen? Nichts gegen Abhängigkeit, wenn man sich auf den anderen verlassen kann! Dann habe ich kein Problem damit! Und was denkst du darüber? Oder bist du auch hirntot?

Der Arsch in der Hose

Du hast Grips? Na toll! Du weißt Bescheid? Na super! Wahrscheinlich sogar mehr und noch besser als ich. Was hilfts? Wenn einem der ARSCH in der HOSE fehlt, rein gar nix. Du hast Angst? Vor was denn? Du willst dein Gesicht nicht verlieren? Vor wem denn? Deine Meinung ist dir wohl einfach nicht wichtig genug! Wir sollten Meinungsfreiheit haben. Na, dann eben nicht. Warum sollte man seine Gedanken auch preisgeben, in einer digitalen Welt, die jedes Wort, jedes Zeichen und jeden Schritt, den man macht, aufzeichnet. Gespannt? Genau deswegen!

Strukturen ändern sich mit den Menschen, die die Strukturen leben. Es liegt also an jeden Einzelnen von „uns“ diese Strukturen zu hinterfragen, zu ändern oder eben nicht. Sofern sie uns gefallen oder nicht. Und manchmal gehört eben mehr dazu als ein bisschen informieren oder jammern. Kritisches Denken hat noch nie geschadet, ganz im Gegenteil. Kritisches Denken fördert. Selbst Strukturen die man kritisch hinterfragt.

Bleib brav!

Die Stimmen flüstern dir zu … „NEIN, das ist nicht richtig, sie flüstern nicht, sie schreien dir ins Ohr!“ Immer und immer wieder versuchen sie es. „BLEIB BRAV!“ Was meinen die überhaupt damit? Diese Stimmen? Mit bleib brav? Von welchen Benimmregeln sprechen wir hier überhaupt? Bin ich nicht von Haus aus brav, von sich aus, oder will ich auch einmal die Regeln brechen? Ist das nicht meine Entscheidung? Niemand darf von jemand anderem ewigen gehorsam erwarten! Darum kann jeder sich selbst etwas beweisen oder auch nicht. Nur darauf kommt es an. Davon abgesehen, Ecken und Kanten entstehen nicht nur wenn man brav, gehorsam und lieb ist. Ein ausgewogener, einfühlsamer und starker Mensch entwickelt sich nicht nur durch viel Reisen, sondern vor allem wenn er tief in sein eigenes Inneres blickt. Also wenn dir das nächste Mal eine Stimme ins Ohr schreit „SEI LIEB“, kannst du ruhig Mal einen bösen Blick zurückwerfen, wenn du es für richtig hältst.

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