13.12.2017, 06:30 Uhr

500 Meter riskantes Radfahren

Ulla Buschta und Edmund Hopfgartner weisen auf die Beschädigungen der Straße hin

Mit dem Fahrrad durch Sankt Peter in Holz in Lendorf zu radeln, birgt ein gewisses Risiko.

LENDORF (pgfr). Der R1 Drauradweg ist einer der bekanntesten Radwege in Europa. Das ist gut für den Tourismus. "Nicht gut, sogar gefährlich ist der im Abschnitt in Sankt Peter in Holz in Lendorf bei Spittal", meinen die Anrainer dort, explizit die Inhaber des Gasthofs Gritschacher, Ulla und Walter Buschta. "Ein Kübel Farbe für eine Bodenmarkierung wäre ein erster Schritt", so Buschta. "Ein zweiter wäre, ein Radargerät aufzustellen, damit die Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 Kilometer pro Stunde eher eingehalten wird", sagt Edmund Hopfgartner, ein Anrainer.

Keine Radwegspur

Das Gasthaus Gritschacher steht direkt an der B100. Der dazugehörige Parkplatz grenzt an die Durchzugstraße. In diesem Abschnitt gibt es für die Radfahrer des R1 keinerlei separate Spur. "Der Verkehr dort ist massiv und viele Auto- und LKW-Fahrer halten sich nicht an die Geschwindigkeitsvorschrift", sagt Elisabeth Buschta. Was den Radfahrern das Fahren dort schwer macht sind außerdem die schlechten Straßenbedingungen. "Der Zustand der Straße vor unserem Gasthaus hat sich zusehends verschlechtert. Seit 2010, in dem Jahr haben wir das Gasthaus gekauft, hat sich seitens der Behörden nichts getan", so die Gastwirtin. "Der herrschende Verkehrszustand auf der angrenzenden Straße zieht unser Haus, den Aufgang dazu und den Parkplatz in Mitleidenschaft", so Buschta weiter.

Zur aktuellen Situation

Straßenbaureferent Landesrat Gerhard Köfer gibt auf Nachfrage umgehend Antwort: „Mir ist die Situation vor Ort bekannt. Bereits im Vorjahr hat es einen entsprechenden persönlichen Lokalaugenschein gegeben. Vor Kurzem ist die Planungsphase abgeschlossen worden und ich habe bereits veranlasst, dass ein Projekt in das Bauprogramm von 2018 aufgenommen wird. Alle erforderlichen Detailabstimmungen werden jetzt zwischen mir, der Fachabteilung für Straßen und Brücken, der involvierten Gemeinde und den Betroffenen vor Ort vorgenommen. Aufgrund der schwierigen budgetären Gesamtsituation des Landes und der zu geringen Mittel im Straßenbau ist es leider nicht immer möglich, alle notwendigen Projekte im gesamten Bundesland sofort umzusetzen und abzuschließen. Bereits im nächsten Jahr soll es aber die wichtige Umsetzung geben.
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