01.09.2014, 11:31 Uhr

Seit 20 Jahren wird geschnitzt

Christine und Alfred Peitler feiern ihr Firmenjubiläum mit einem zweitägigen Fest (Foto: KK)

Die Schnitzstub'n Peitler feiert ihr 20-jähriges Jubiläum

RENNWEG (ven). Seit 20 Jahren wird in der Schnitzstube Peitler in Rennweg gehobelt und geschnitzt. Alfred und Christine Peitler begehen das Jubiläum am 4. und 5. September mit einem großen Fest.

Vom Hobby zum Beruf
Alfred Peitler hält das Schnitzmesser schon seit 29 Jahren in der Hand. "Mein Nachbar Adi Heymans hat damals gefragt, ob ich ihm ein bisschen aushelfen kann in seiner Werkstatt", erzählt Peitler. Damals hat er das Schnitzen noch als sein Hobby angesehen. Schlussendlich war er dann bei Heymans angestellt, dieser hat ihn jedoch animiert, sich selbstständig zu machen.

Kreativ und innovativ
"Kreativ bin ich immer schon gewesen", so Peitler, der eigentlich gelernter Installateur und Spengler ist. Neben der Schnitzerei schreibt er selber Lieder, die er auch gemeinsam mit seiner Frau darbietet. Auch im Instrumentenbau ist Peitler sehr versiert. Er fertigt Alphörner, Hackbretter und "hölzerne Glachter", eine Urform des Xylophons, die er bis nach Amerika und Kanada versendet.

Familie hilft mit
Mittlerweile hat seine Frau den Betrieb in Rennweg übernommen. Sie hilft auch bei den Arbeiten mit Beizen oder dem Einbrennen von Schriftzügen mit. "Für mich wäre es heute undenkbar, die Schnitzerei mit einer Baustelle als Installateur zu tauschen", sagt Peitler, der auch drei sehr kreative Töchter hat. "Die Familie muss mitziehen, das ist klar. Wir sind auch viel auf Märkten und Messen vertreten", so der Holzkünstler. Neben den Instrumenten und klassischen Holzfiguren fertigt er auch Buttermodel oder Hinweisschilder. "Aus Holz ist fast alles machbar", ergänzt er.
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