Absage
Wachau-Marathon 2020 findet heuer nicht statt!

NIEDERÖSTERREICH (pa). Nach langem Überlegen und Arbeiten an Konzepten, die Covid-19-tauglich sind, muss der WACHAUmarathon im Niederösterreichischen Weltkulturerbe in diesem Jahr abgesagt werden. 

Das ist emotional hart, wirtschaftlich nach dem bereits erfolgten Ausfall des Wings for Life World Run und des KinderBURGlaufes mit dem bereits dritten nicht durchzuführenden Event dramatisch, aber aufgrund der behördlichen Vorgaben unumgänglich.
Die Covid-19-Lockerungsverordnung in der aktuellen Fassung sieht für Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze ab 1. August 2020 eine maximale Teilnehmeranzahl von 200 Personen vor, eine weitere Lockerung ab 1. September, wie sie für Zuseher (5.000 in geschlossenen Räumen, 10.000 im Freiluftbereich) vorgenommen wurde, ist nicht abzusehen.

Theoretische Überlegungen

Die theoretische Möglichkeit von Einzelstarts alle 3 bis 5 Sekunden und eine damit verbundene Umgehung der 200-Personengrenze lässt sich in der Wachau ebenso wenig realisieren, wie die in einem Präventionskonzept geforderte Regelung der Besucherströme oder die Nachvollziehbarkeit der Kontakte unserer TeilnehmerInnen. Die größte Problematik besteht aber nach wie vor in der Umsetzung der Hygienevorgaben und der Nutzung sanitärer Einrichtungen, speziell in der Startvorbereitung.

Auch angesichts der erneut steigenden Infektionszahlen und der unsicheren Zukunftssituation erscheint das gesundheitliche Risiko zu hoch, den LäuferInnen und Läufern ein gewohntes, unbeschwertes und sicheres Lauferlebnis im Weltkulturerbe WACHAU bieten zu können.

„Weder Hochwasser noch Steinschlag konnten den WACHAUmarathon in der Vergangenheit aufhalten, doch 2020 müssen wir schweren Herzens die 23. Auflage des Niederösterreichischen Traditionslaufes absagen“, so Michael Buchleitner, GF der WACHAUmarathon GmbH. „Das ist extrem bitter und wird bei der/dem einen oder anderen zu Unverständnis führen, warum anderorts gelaufen werden kann und in der WACHAU nicht, aber neben der Frage der wirtschaftlichen Umsetzbarkeit und dem Entsprechen der gesetzlichen Vorgaben erscheint uns das Gesundheitsrisiko nicht abschätzbar und zu hoch, um unseren Event auch dieses Jahr erfolgreich umzusetzen“.

Sämtliche TeilnehmerInnen, die die ALLINONE-Versicherung gebucht haben, erhalten Ihre Startgebühr zurück, alle anderen erhalten eine Refundierung mittels Gutschein gemäß dem Kunst-, Kultur- und Sportsicherungsgesetz (KuKuSpoSiG).

Ersatztermin

Der Termin für nächstes Jahr steht bereits. So sind alle Läuferinnen und Läufer aufgerufen am 18./19. September 2021 die Laufschuhe zu schnüren und Kilometer zu laufen.

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