Schüler messen Geschwindigkeit
60 Prozent fahren im Ort zu schnell

Schüler der Volksschulen Statzendorf und Wölbling führten mit der Polizei vor der Schule Geschwindigkeitsmessungen durch | Foto: KFV/Michael Sabotha
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Schülerinnen und Schüler der Volksschulen Statzendorf und Wölbling führten kürzlich mit der Polizei vor der Schule Geschwindigkeitsmessungen durch und hielten die Lenkenden anschließend auf. Zu viele mussten in die saure Zitrone beißen.

ST. PÖLTEN LAND. Da standen die Volksschülerinnen und -schüler mit der Polizei an der Straße und schauten sich an, wie schnell die Erwachsenen denn vorbeidüsen. Wer sich an die Geschwindigkeits-Begrenzung hielt, wurde gelobt und bekam einen Apfel. Wer zu schnell unterwegs war, wurde höflich ermahnt und erhielt eine „saure“ Zitrone.

Wer zu schnell unterwegs war, bekam eine „saure“ Zitrone. | Foto: KFV/Michael Sabotha
  • Wer zu schnell unterwegs war, bekam eine „saure“ Zitrone.
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Das Ergebnis: Gerade im Ortsgebiet – speziell in Tempo-30-Zonen bei Schulen – wird die erlaubte Geschwindigkeit von fast 60 Prozent der Fahrzeuglenkenden überschritten.

Eine Aktion der AUVA und KFV

„Mit der Aktion erfüllen wir zwei wichtige Aufgaben auf einmal: Die Schülerinnen und Schüler erlernen spielerisch richtiges Verhalten im Straßenverkehr und übernehmen die Verkehrserziehung der Erwachsenen. Mithilfe einer mobilen Tempoanzeige oder der Messpistole können sie die Geschwindigkeit herannahender Fahrzeuge selbst messen und lernen so, die Geschwindigkeit besser einzuschätzen. Gleichzeitig werden die Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker – mithilfe der Kinder – zu mehr Achtsamkeit und Rücksicht im Umfeld einer Schule animiert“, betont Bernd Toplak, Präventionsexperte der AUVA-Landesstelle Wien.

Gerade im Ortsgebiet – speziell in Tempo-30-Zonen bei Schulen – wird die erlaubte Geschwindigkeit von fast 60 Prozent der Fahrzeuglenkenden überschritten. | Foto: Lauren Seywald / MeinBezirk
  • Gerade im Ortsgebiet – speziell in Tempo-30-Zonen bei Schulen – wird die erlaubte Geschwindigkeit von fast 60 Prozent der Fahrzeuglenkenden überschritten.
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Wie wichtig Aktionen wie diese sind, zeigt die Unfallstatistik aus dem ersten Halbjahr 2024. Österreichweit wurden am Weg zur Schule 267 Kinder verletzt. Mit der Verkehrssicherheitsaktion
„Nimm dir Zeit für meine Sicherheit“ verfolgen die AUVA und das KFV das Ziel, bei Kraftfahrzeuglenkenden mehr Bewusstsein für die Risiken von erhöhter Geschwindigkeit – und hier vor allem im Umfeld von Schulen – zu schaffen.

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