"Der Teufel und die Moserin"
Max Müller drehte mit Mittelkärntner Gemeinden „Sagenjäger“-Folge
- Foto: Stadtgemeinde Althofen
- hochgeladen von Katja Pagitz
Fünf Gemeinden, eine Sage und die Spur des Teufels: Für eine neue Folge des „Sagenjägers“ war Schauspieler Max Müller in Althofen, Eberstein, Guttaring, Kappel am Krappfeld und Klein St. Paul unterwegs. Mittelkärnten wurde dabei zur Kulisse einer spannenden Reise zwischen Mythos und Wirklichkeit.
MITTELKÄRNTEN. Die Alpha Vision Film- und Fernsehproduktion GmbH produzierte im Auftrag des ORF eine weitere Folge „Der Sagenjäger - Max Müller auf Spurensuche“. In diesem Format begibt sich Schauspieler Max Müller, bekannt aus der Serie „Die Rosenheim-Cops“, auf die Suche nach Sagen, Sagenhaftem und nach Mythen. Im Mittelpunkt steht in der 27. Folge die Althofener Sage „Der Teufel und die Moserin“. In der Sage geht es um eine reiche Bäuerin, die mit dem Teufel im Bunde steht. Als Drehorte dienten Schauplätze in den Gemeinden Kappel am Krappfeld, Klein St. Paul, Eberstein, Guttaring und Althofen. Auch als Interviewpartner mit dem sympathischen Max Müller standen Personen aus den fünf Gemeinden zur Verfügung. Zudem spielten Mitglieder der Theatergruppe Guttaring sowie der Kulturbühne Krappfeld mit.
Filmdreh in fünf Gemeinden
„Max Müller ist ein begnadeter Schauspieler, dem natürlich zugutekommt, dass er mit dem Drehort Hochfeistritz und den Menschen seit seiner Jugend eng vertraut ist. Ich denke, dass mit dieser Produktion auch der starke Zusammenhalt der gesamten Region zum Ausdruck gebracht wird. Darüber hinaus wird damit ein Teil der reichhaltigen und jahrhundertealten Geschichte unserer Heimat dokumentiert“, meint Andreas Grabuschnig, Bürgermeister von Eberstein.
In der Gemeinde Kappel am Krappfeld wurde sowohl in der Kirche St. Klementen als auch beim Wegkreuz der Familie Wastian am Dobranberg gedreht. Bürgermeisterin Andrea Feichtinger-Sacherer empfand das Filmen mit Max Müller als sehr spannend, unkompliziert und humorvoll: „Das gesamte Filmteam war bereits im Vorfeld äußerst engagiert. Durch die professionelle und zugleich unkomplizierte Art verliefen auch die Dreharbeiten selbst ausgesprochen entspannt und angenehm“. Die Dreharbeiten in der Gemeinde Guttaring fanden beim Gasthof Schaflechner im Urtlgraben sowie in der Nudelschmiede beim „Grandeln“ der Kärntner Käsnudeln mit Brunhilde Plassegger statt. „Meine Erfahrung bei den Aufnahmen war, dass alles sehr unkompliziert und ruhig ablief. Max Müller ist ein sehr netter Mensch und macht einen äußerst bodenständigen Eindruck. Wir haben auch ein wenig über seinen Vater, den ‚Süßen Max‘, geplaudert, der aus Guttaring stammte“, sagt Günter Kernle, Bürgermeister von Guttaring.
Auch in Klein St. Paul war das Filmteam zu Gast. „Nach langer Suche nach einer passenden ‚schwarzen Kuchl‘ wurden wir schließlich in Wieting bei der Familie Obersteiner fündig. Für die Dreharbeiten wurde sogar der Tisch aus meinem Büro als Küchentisch verwendet, um gemeinsam Kärntner Kasnudeln zuzubereiten. Dechant Lawrence Pinto wiederum fachsimpelte mit Max Müller über Gott, die Welt und auch den Teufel“, erzählt Gabriele Dörflinger, Bürgermeisterin von Klein Sankt Paul.
Ortschefs helfen dem Sagenjäger
Am letzten Drehtag besuchte Max Müller das Schloss Althofen; die letzte Szene wurde vor dem Auer-von-Welsbach-Museum mit den Bürgermeistern der beteiligten Gemeinden beziehungsweise Vizebürgermeister Robert Lassernig (Eberstein), jeder Menge Statistinnen und Statisten und natürlich Max Müller gedreht. In einer kurzen Szene spielen auch die Bürgermeister mit. „Es war für uns alle etwas Besonderes, Teil dieser Produktion zu sein. Gerade solche Projekte zeigen, was möglich ist, wenn Gemeinden gemeinsam an einem Strang ziehen. ‚Der Sagenjäger‘ bietet eine hervorragende Möglichkeit, die Schönheit und Vielfalt der Region einem breiten Publikum näherzubringen“, betont Walter Zemrosser, Bürgermeister von Althofen.
Produzent und Kameramann Mario Barta zeigte sich von den Drehtagen begeistert. Nicht nur das Wetter habe perfekt „mitgespielt“, sondern auch die Statistinnen und Statisten sowie die Interviewpartner machten ihre Sache hervorragend. Regisseur war Franz Gruber, das Drehbuch stammt vom Burkhard Stanzer. Das Alpha Vision-Team rund um Mario Barta bestand inklusive Max Müller aus zehn Personen. „Das Allerschönste für die Crewe war, dass wir eine weitere Folge vor der Haustüre drehen durften und dass die Stimmung beim Drehen großartig war“, freut sich Barta auf die Vorpremiere sowie die Ausstrahlung.
Termin-Tipps:
Vorpremiere der Sagenjäger-Folge „Der Teufel und die Moserin“ ist am Sonntag, dem 20. September um 17 Uhr im Kulturhaus Althofen.
Die Ausstrahlung ist am 11. Oktober um 17.55 Uhr im ORF 2.
Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.