In Hüttenberg
Bürgermeister über Hotel-Wiedereröffnung, Kultur und Zukunftspläne
- Josef Ofner, Bürgermeister von Hüttenberg, über Hotel-Wiedereröffnung, Kultur und Zukunftspläne
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Hüttenberg ist über die Grenzen hinaus bekannt für seine reiche Bergbau- und Kulturgeschichte, nun ergibt sich für die Gemeinde ein neues Kapitel: „Wir erleben eine positive Entwicklung in dieser doch schwierigen Zeit“, sagt Bürgermeister Josef Ofner mit Zuversicht. Der zentrale Hoffnungsträger: die Wiederöffnung des ehemaligen JUFA Hotel Knappenberg als Landhotel Knappenberg – geplant für März 2026.
HÜTTENBERG. „Das JUFA-Hotel Knappenberg, alsbald Landhotel Knappenberg, ist eine wichtige Säule der touristischen Infrastruktur in Hüttenberg“, erklärt Ofner. Die Neueröffnung des Hotels ist aber nur der Anfang: Der Gemeinde schwebt vor, das ehemalige Musikzentrum Knappenberg, das derzeit nicht mehr vom Land Kärnten und der CMA bespielt wird, künftig unter Pachtvertrag in kommunale Hand zu nehmen. „Das wäre vor allem für unsere örtlichen Kultur- und Musikvereine ein großer Gewinn – und auch für den Hotelbetrieb essentiell“, so der Bürgermeister. „Im Zuge dessen besteht derzeit die Intention, das Musikzentrum mit Pachtvertrag in die Gemeinde einzugliedern.“
Hüttenberg bald Wanderdorf
„Wir wollen Hüttenberg als Wanderdorf zertifizieren lassen.“ Für Ofner steht vor allem nach der Neueröffnung des Landhotels fest: Hüttenberg soll sich als Wanderdorf profilieren — die zusätzlich hohe Lebensqualität, Natur, Geschichte und Gemeinschaft der Gemeinde sollen das möglich machen.
Investition in Straßen und Rüsthaus
Mit einem Architekturwettbewerb läuft derzeit die Planung zum Neubau des Rüsthauses der Feuerwehr in Knappenberg — mit einem Volumen von rund 1,5 Millionen Euro. Parallel wurden Straßenbauprojekte in Angriff genommen. So konnte etwa die Zosenerstraße heuer fertiggestellt werden — mit Investitionen von über 1,5 Mio. Euro. „Auch wir wurden in vergangenen Jahren nicht von Katastrophenschäden verschont“, erklärt Ofner.
Unterstützung für Familien
Die Gemeinde zeigt sich auch im sozialen Bereich engagiert: Seit 2009 existiert ein Sozialfonds, in den jeder einzahlen kann. Damit werden unter anderem Kindergarten, Volksschule und außerschulische Aktivitäten gefördert. "Diese Unterstützung für Familien und vor allem für die Jüngsten ist uns ein großes Anliegen, denn immerhin sind die Kinder die Zukunft der Gemeinde", betont Ofner. „Bei uns wird immer zusammengehalten – das liegt in unserer DNA“, sagt der Bürgermeister mit einem Lächeln und spricht auf die sogenannte Bergmannsmentalität in der Gemeinde an.
Josef Ofner lobt das Engagement in seiner Gemeinde. „Wir haben in Hüttenberg so viel zu bieten: sieben Gesangsvereine, unsere Bergkapelle, die Reiftänzer … und viele schätzen unser Ambiente und Umfeld. Bei uns wird Tradition und Kultur jeden Tag gelebt."
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