Fulpmes
Günther Ennemoser neuer Präsident des Roten Kreuzes

Robert Moser (r.) legte seine Funktion als Präsident zurück und übergab die Rote Jacke des Roten Kreuzes an seinen Nachfolger Günther Ennemoser
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  • Robert Moser (r.) legte seine Funktion als Präsident zurück und übergab die Rote Jacke des Roten Kreuzes an seinen Nachfolger Günther Ennemoser
  • Foto: Rotes Kreuz Tirol/Daniel Liebl
  • hochgeladen von Tamara Kainz

FULPMES.In der ordentlichen Generalversammlung des Österreichischen Roten Kreuzes, Landesverband Tirol, wurde das Präsidium neu gewählt. Als Präsident an der Spitze steht nun Günther Ennemoser. 

Günther Ennemoser ist ein Rotkreuzler „von Herzen“ wie er sagt, doch als die Position des Rotkreuz-Präsidenten heuer vakant wurde, hat er sich die Entscheidung zu kandidieren dennoch nicht leichtgemacht. Bei der ordentlichen Generalversammlung des Roten Kreuzes Tirol wurde er nun einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt und folgt Robert Moser nach. Moser konnte die Präsidentenfunktion zeitlich nicht mehr mit seinen beruflichen Verpflichtungen vereinbaren und hat sein Amt auf eigenen Wunsch zurückgelegt.
Als neuer Präsident will Günther Ennemoser das Rote Kreuz in eine innovative und menschliche Zukunft führen. „Meine Vision ist es“, so der neugewählte Präsident, „dass wir in der Gesellschaft – und auch innerhalb des Roten Kreuzes – das Gemeinsame und Verbindende ins Zentrum rücken. Nur so kann die Menschlichkeit gelebt, können Stärken gezielt eingesetzt und Ressourcen optimal genützt werden,“ sagt Ennemoser.

Da sein für die Mitarbeiter

Zwei Aufgaben sind es, die laut Günther Ennemoser das heurige Jahr noch prägen werden: „Zum einen müssen wir mit den Rotkreuz-Bezirken solide rettungsdienstliche Detailverträge ausverhandeln. Zum anderen wollen wir in der Covid 19-Bewältigung souverän und vertrauensvoll agieren, wobei es essenziell für mich ist, dass unsere Mitarbeiter gesund bleiben“. Als Präsident will Ennemoser viel Präsenz und Nähe zu den Mitarbeitern zeigen. „Ich bin da, um das Rote Kreuz Tirol bestmöglich nach innen und außen zu repräsentieren“, sagt er.

Das Rote Kreuz als Familie wahrnehmen

Der 65-jährige Günther Ennemoser ist in Südtirol geboren. Zum Roten Kreuz stieß er im Alter von 40 Jahren. Damals hat er den Rettungsdienst benötigt und war so angetan vom „guten Job, den die Sanitäter gemacht haben“, dass er sich selbst zum Sanitäter ausbilden ließ. Von Beginn an lag ihm das Rote Kreuz am Herzen und so war es naheliegend, dass er die Funktionärslaufbahn einschlug. Begonnen als Ortsstellenleiter in Fulpmes wurde in der Folge stellvertretender Bezirksstellenleiter und schließlich Bezirksstellenleiter in Innsbruck-Land. Vor vier Jahren wurde er als stellvertretender Vizepräsident ins Präsidium berufen. Die Kandidatur für das Präsidentenamt hat er sich gut überlegt: „Mir war es wichtig, dass meine Familie hinter mir steht und dass meine Nachfolge in der Bezirksstelle Innsbruck Land optimal geregelt ist. Die Bezirksstelle war mein zweites Zuhause, ich war dort in den letzten 25 Jahren nahezu täglich vor Ort. Ein solches „daheim“ gibt man nicht leichtfertig ab. Das Vertrauen, das mir in den letzten Jahren entgegengebracht wurde, hat mir schließlich die Bestätigung gebracht, dass es Zeit ist, als Präsident weitere Verantwortung für das Rote Kreuz zu übernehmen. Nun freue ich mich auf die kommenden Herausforderungen, die ich gemeinsam mit meinen Kollegen im Präsidium, den drei Geschäftsführern und insbesondere mit den rund 7.000 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern im Roten Kreuz annehmen werde“, so Ennemoser.

Ehrenamtliche Funktionärstätigkeit

Dem Präsidium des Roten Kreuzes Tirol gehören neben Präsident Günther Ennemoser noch vier Vizepräsidenten an, wobei zwei neu in das Präsidium gewählt wurden. Es sind dies der Osttiroler Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes, Egon Kleinlercher sowie Dr. Margit Schäfer. Dem Präsidium als Vizepräsident erhalten bleiben Mag. Sebastian Strobl und Dr. Thoms Fluckinger. Das gesamte Präsidium übt seine Funktion ehrenamtlich aus und wurde für eine Funktionsperiode von vier Jahren gewählt.
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