Stubai
Heißer Anwärter auf TVB-Chefsessel

Adrian Siller will frischen Schwung in den Stubaier Tourismus bringen. Der 40-jährige Neustifter ist voller Tatendrang.
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  • Adrian Siller will frischen Schwung in den Stubaier Tourismus bringen. Der 40-jährige Neustifter ist voller Tatendrang.
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STUBAI. Momentan ist Adrian Siller aus Neustift der einzige offizielle Kandidat für den Posten des Stubaier TVB-Obmanns.

BEZIRKSBLATT: Herr Siller, warum wollen Sie TVB-Obmann werden?
Adrian Siller:
Weil nicht jeder nur auf sich schauen sollte. Touristisch war ich immer schon interessiert und ich bin in der laufenden Periode als Aufsichtsrat im TVB Stubai vertreten. Speziell in dieser Zeit sind öfters Leute an mich herangetreten und haben mich dazu animiert, zu kandidieren. Ich bin bereit und trete mit einer talweiten, jungen Liste an. Wir stehen also für einen Generationenwechsel. Dazu möchte ich aber klar betonen, dass Sepp Rettenbacher während seiner 15 Jahre an der TVB-Spitze hervorragende Arbeit geleistet hat.

Die Herausforderung ist gerade eine besonders große.
Ja, es sind äußerst schwierige Zeiten. Aktuell hagelt es Stornierungen, aber für die Hauptsaison lebt die Hoffnung noch. Wir müssen die Köpfe weiter hochhalten.

Wo würden Sie im Falle ihrer Wahl die Hebel ansetzen?
Ganz wichtig wäre es, die Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Einheimischen zu verbessern. Wir sind Weltmeister im Außenmarketing, aber was wir vergessen haben ist, die Einheimischen mitzunehmen. Hier gibt es großen Nachholbedarf. Deshalb haben wir eine Gruppe Innenkommunikation gebildet. Zusammengefasst wollen wir verdeutlichen, dass der Gast dem Tal Vieles bringt, das uns alle besser leben lässt. Ein Beispiel dafür ist der neue Radweg. Ein bisschen mehr gegenseitige Wertschätzung würde allen Seiten gut tun.

Sie streichen hervor, dass es im Stubai nur miteinander geht. Was sagen Sie zu Ideen wie jener einer zweiten Sommerrodelbahn in Neustift, die die Miederer nicht gerade freudig aufgefasst haben?
Da sind sicher Fehler in der Kommunikation passiert, die so nicht hätten passieren dürfen. Natürlich brauchen wir kein Konkurrenzdenken, vielmehr wäre ein Gesamtkonzept für die beiden Berge sinnvoll.

Um gleich am Elfer zu bleiben: Welche Rolle spielt der nun für die neue Zubringerbahn von Neustift in die Schlick?
Ich bin in das Projekt ja involviert. Unser Gedanke ist, dass wir die zwei Hausberge verbinden und den Elfer zugleich für den Skibetrieb attraktivieren. Mit diesem Gesamtpaket sollen Wintersportler dazu animiert werden, zwischen den Gebieten hin und her zu wechseln. Weiter möchte ich noch nicht ins Detail gehen. Wir wollen jedenfalls ein Erlebnis kreieren und haben den Gremien entsprechende Vorschläge gemacht. 

Zum Verständnis: Die Talstation Neustift-Schlick bliebe aber im Gmoch angesiedelt?
Richtig. Die Verbindung der paar hundert Meter zwischen den Stationen würde am Talboden erfolgen. Die Resonanzen auf unsere Idee sind gut. Wenngleich schon fest steht, dass deswegen nicht mehr Urlauber ins Tal kommen werden. Unsere Hauptintention besteht mehr darin, die Qualität des vorhandenen Angebots zu steigern und Perspektiven zu geben. Sollte die Abstimmung im Gemeinderat positiv ausgehen, sind trotzdem noch etliche Hürden zu nehmen.

Bitte noch um eine Stellungnahme zur Weiterentwicklung des Neustifter Freizeitzentrums.

Ich wünsche mir schon, dass an dessen Stelle etwas Lässiges für Familien entsteht. Ich trete andererseits aber als TVB-Obmann für das Stubaital an. Was das Schwimmen angeht, sehe ich den Schwerpunkt im vorderen Stubai. Ich glaube, es bringt uns nicht weiter, wenn wir klein denken. Wir müssen groß denken. Einfach gemeinsam. Wir sind ein Tal.

Ein Schlusswort Ihrerseits?
Warum ich auf dieses Abenteuer einlasse hat auch den Grund, dass mit TVB-GF Roland Volderauer und Büroleiter Gebhard Schöpf und allen Mitarbeitern super Strukturen da sind. Darauf kann man aufbauen.
www.meinbezirk.at

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