Neustift
"Hotspot" Schutzweg bei Campus

Viel befahren: Die Stubaitalbundesstraße im Bereich des Schulcampus.
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NEUSTIFT.Eltern in Sorge um Schulkinder – weitere Sicherungsmaßnahmen veranlasst – Aufruf zur Mithilfe.

Zwei Vorfälle an zwei Tagen ereigneten sich Anfang Feber am Schutzweg beim neuen Schulcampus in Kampl. Beide endeten zum Glück glimpflich. Trotzdem schlugen einige Neustifter Eltern Alarm. Sie bangen um die Sicherheit ihrer Kinder und wünschen sich für den Fußgängerübergang zusätzliche Sicherungsmaßnahmen.

Eltern machten mobil

Um dem Aus- und Nachdruck zu verleihen, richteten sie nach einem dahingehenden Facebook-Aufruf von Andrea Pfurtscheller mehrere Mails an die Gemeinde. "Wir wollten damit niemanden angreifen oder kritisieren. Uns wäre es aber wichtig, dass nachgerüstet wird", so Pfurtscheller. "Man ist halt immer angespannt, wenn die Kinder alleine auf den Straßen unterwegs sind", ergänzt Carolina Gleirscher. Ihr zehnjähriger Sohn Arnold kam bei einer der Kollisionen mit einem Pkw mit dem Schrecken davon.

Am besten eingerichtet

Zwei Dinge seien dazu gleich angemerkt: Der Schutzweg beim Schulcampus ist rechtlich völlig in Ordnung. Ja, er ist laut dem Neustifter PI-Kdt. Johannes Spörr mit entsprechender Beschilderung, einer beleuchteten Ampel sowie einer Fahrbahnteilung u.a.m. schon jetzt der am besten abgesicherte Schutzweg im gesamten Gemeindegebiet. Zudem ist die Gemeinde Neustift als Behörde für verkehrstechnische Belange auf der Stubaitalbundesstraße nicht zuständig – kann also ohne Zustimmung nicht tätig werden. Was die Gemeinde aber tun kann, ist, das Anliegen ernst zu nehmen und die Verantwortlichen aufzufordern, weitere Maßnahmen zu setzen. Und das ist auch passiert. 

Es wird gehandelt

"Im Rahmen einer sofort einberufenen Begehung haben wir weitere Verbesserungen eingefordert", berichtet Bgm. Peter Schönherr vom Lokalaugenschein mit Vertretern von Land und Bezirkshauptmannschaft. Konkret soll der Fußgängerübergang nun noch besser beleuchtet werden, außerdem werden die Tafeln mit Blinklicht ausgestattet, das angeht, sobald sich jemand dem Schutzweg nähert. Und es sollen neue Schilder mit dem Hinweis "Achtung Schulkinder" montiert werden. "Wir sind natürlich bemüht, all das rasch umzusetzen, um solche 'fast schweren Unfälle' künftig zu vermeiden. Wie lange es genau dauert, weiß ich allerdings nicht", so Schönherr. 

Schulwegpolizisten gesucht!

Zu einem sichereren Schulweg würden freilich auch Schulwegpolizisten und/oder die Einführung eines Pedibus maßgeblich beitragen. Trotz entsprechendem Aufruf hat sich in Kampl aber leider niemand bereit erklärt, eine solche Aufgabe zu übernehmen. "Sehr schade", findet PI-Chef Spörr, denn: "Das würde die Sicherheit deutlich erhöhen." Er und seine Kollegen sind morgens zwar täglich vor Ort, können am "Hotspot" Schulcampus aber klarerweise nicht den ganzen Tag Präsenz zeigen. "Vor allem um Mittag wäre es wirklich von Vorteil, wenn sich Freiwillige fänden, die sich für die Kinder ein bisschen Zeit nehmen", hofft Spörr wie auch der Ortschef, dass sich vielleicht doch noch jemand meldet.
www.meinbezirk.at

Autor:

Tamara Kainz aus Stubai-Wipptal

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