Stubaital
Klima- und Energie-Modellregion „Zukunft Stubaital“

Der PV Stubai setzt ein weiteres Zeichen für den Klimaschutz und für die nachhaltige Weiterentwicklung der Region.
  • Der PV Stubai setzt ein weiteres Zeichen für den Klimaschutz und für die nachhaltige Weiterentwicklung der Region.
  • Foto: Kainz
  • hochgeladen von Tamara Kainz

STUBAI.Das Stubaital ist seit Jahresbeginn neue Klima- und Energie-Modellregion „Zukunft Stubaital“.

Wobei geht es bei einer Klima- und Energie-Modellregion eigentlich? Da wären Argumente wie "keine Abhängigkeit mehr von teuren Erdölimporten, keine Angst mehr vor Gaskrisen – stattdessen saubere Energiegewinnung aus Sonne, Wind, Wasser und Bioenergie aus der Region" anzuführen.
Die österreichischen Klima- und Energie-Modell-Regionen verfolgen genau dieses Ziel. Und sie sollen Vorbilder für andere Regionen sein. Die langfristige Vision: ein kompletter Ausstieg aus fossiler Energie. 
Gemeinsam mit Partnern aus der Region sollen in diesem Sinne Projekte in den Bereichen erneuerbare Energie, Reduktion des Energieverbrauchs, nachhaltiges Bauen, Mobilität, Landwirtschaft und Bewusstseinsbildung umgesetzt werden.

Breites Netzwerk

Klima- und Energie-Modellregion zu sein, bedeutet zugleich, Zugang zu einem breiten Netzwerk sowie exklusiven Schulungen, Unterstützungen und Förderungen zu haben. Bis Ende 2019 gab es 95 Klima- und Energie-Modellregionen, die insgesamt 819 Gemeinden in Österreich umfassten. Seit 2020 gibt es vier Regionen mehr – mit dem Stubai eine davon in Tirol. Talmanager Roland Zankl hat die Stubaier Bürgermeister im Herbst von diesem Modell überzeugt und den entsprechenden Antrag an den Klima- und Energiefonds gestellt. Dieser umfasste sowohl eine gesamtheitliche Darstellung der derzeitigen energiewirtschaftlichen Situation, der Verkehrssituation, aber auch der Wirtschaftsstruktur, eine Beschreibung bisheriger Aktivitäten im Klima- und Energiebereich etc.

Ist-Stand ade!

Zudem erfolgte eine Einschätzung, welche konkreten Ideen zu einer Verbesserung der Situation führen können. Insgesamt wurden 13 Themen detailliert dargestellt, vor allem im Bereich der Mobilität, der Energieerzeugung – hier natürlich auch im Hinblick auf mögliche Einsparungen – sowie Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung. Eine Kalkulation über die dadurch entstehenden Kosten  (u.a. wird dafür nun auch ein(e) Modell-Regions-Manager(in) gebraucht bzw. gerade gesucht) für die nächsten drei Jahre komplettierte den Antrag, der Ende Dezember seitens des Klima- und Energiefonds positiv beurteilt wurde. "Damit bietet sich dem Stubaital die Möglichkeit, 2020 ein detailliertes Umsetzungskonzept zu erstellen, in dem ganz konkrete Maßnahmen kalkuliert und budgetiert werden. Ob dies der Bau von Photovoltaik- oder Solaranlagen ist, die Umstellung der Beleuchtung auf LED, Projekte zur Eindämmung des Individualverkehrs, der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, die Errichtung der Ladeinfrastruktur für E-Cars oder anderes mehr ist, wird sich in den nächsten Monaten zeigen", freut sich Zankl. Das Konzept wird folglich vom Klima- und Energiefonds geprüft, danach können die Maßnahmen sukzessive umgesetzt werden. "Das wird voraussichtlich ab 2021 der Fall sein. Ab dann sind auch die Förderungen seitens des Bundes garantiert", so Zankl.
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