Slalom fürs Material

Skistar Manfred Pranger stand den BEZIRKSBLÄTTERN Rede und Antwort.
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STEINACH (cia). Nach anfänglichen Materialproblemen fand der ÖSV-Star Manfred Pranger in den vergangenen Wochen immer mehr zu früheren Leistungen zurück. Aber ein Fehler im finalen Durchgang der Heim-WM in Schladming kam einem Top-Ergebnis dazwischen. Den BEZIRKSBLÄTTERN stand Pranger im Steinacher SchuhLabor Rede und Antwort. Hier feilte er gemeinsam mit Marc Achmüller am perfekten Skischuh.
BEZIRKSBLÄTTER: Nach einer eher durchwachsenen Saison, wie wütend waren Sie da über den Einfädler bei der WM?
Pranger: "Das war natürlich brutal ärgerlich, gerade weil ich gespürt habe, dass ich wieder schneller war. Ich war zum ersten Mal wieder konkurrenzfähig unterwegs, auch das Material hat richtig gepasst. Da ist es schon bitter gewesen, mit nichts heimzufahren."
Hat es mit dem Material davor Probleme gegeben?
"Allgemein muss das Material perfekt passen, sonst hast Du keine Chance. Und bei mir war da ein bisschen der Wurm drin. Nach Kitzbühel hab ich neue Ski bekommen und beim Schuh hat mir der Marc eine neue Einlagesohle gemacht, da hat es wieder gestimmt. Seit zwei Jahren tüfteln wir jetzt am Schuh herum, bis alles ok war. Schade, dass es trotzdem danebengegangen ist."
Macht die Einlage viel aus?
(Lacht.) "Ja, sonst wäre es ja nicht so viel besser gegangen. Ich kann damit einfach viel direkter in den Schwung rein. Das heißt, ich kann exakter fahren und habe mehr Grip."
Allgemein macht der Schuh ja viel aus.
"Eben, weil wir Rennfahrer kleinere Schuhe fahren als unsere Schuhgröße ist. Der Schuh wird ausgeschliffen und gestreckt. Und dadurch verformt er sich. Es ist ziemlich schwierig, das so hinzubekommen, dass die Funktion weiter erhalten bleibt."
Da kommt es also auf Millimeter an?
(Lacht.) "Es geht schon um Zehntelmillimeter, ob man den Schwung richtig erwischt. Da mussten wir immer wieder ausmessen. Was für einen normalen Skifahrer nicht zu spüren ist, ist beim Rennfahrer schon entscheidend."
Wie geht es jetzt weiter?
"Die WM ist abgehakt und nach ein paar Tagen Pause geht es jetzt mit der Vorbereitung auf Kranjska Gora los."
Und wie schaut es mit nächster Saison aus?
"In meinem Alter plane ich nicht so weit vor. Jetzt fahre ich die Saison fertig, und dann denke ich darüber nach. Aber wenn es auch der Körper zulässt, würde ich es schon gerne probieren."

Autor:

Arno Cincelli aus Innsbruck

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