Wirbel um Liftprojekt Neustift-Schlick

Die Initiative gegen das Liftprojekt Neustift-Schlick 2000 hat sich keinen Namen gegeben.
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  • hochgeladen von Arno Cincelli

NEUSTIFT (cia). Auf großes Echo stieß in der Vorwoche eine Initiative gegen eine mögliche Liftverbindung von Neustift in die Schlick 2000. Unter den Gegnern traten zwei von einer angedachten Route betroffene Grundbesitzer an die Öffentlichkeit, Siegfried Hofer und Franz Pfurtscheller. Sie betonten, dass sie ihre Grundstücke nicht dafür zur Verfügung stellen wollen. Auch der Alpenverein trat, vertreten durch Wilfried Connert, als entschlossener Gegner auf: "Was einmal verbaut ist, wird nicht mehr zurückkommen."
Michael Stern, der bereits in den 80er-Jahren gegen ein ähnliches Projekt mobilisiert hat, betonte, dass ein reiner Zubringerlift ohnehin keinen Sinn machen würde. Eher würde man nach einiger Zeit erklären, dass es aufgrund vieler Variantenfahrer notwendig sei, auch eine Talabfahrt zu errichten. Ebenso wie Luis Töchterle sieht er darin einen Versuch, über Umwege doch noch eine Änderung des Schutzgebiets zu erreichen. Dies würde eventuell auch einem Zusammenschluss Schlick 2000–Lizum den Weg bereiten. "Das ist eine Salamitaktik", so Töchterle. Nicht nur ein Planungs-, sondern ein Projektstopp sei gefordert.
Für Planungsverbandsobmann Manfred Leitgeb sind diese Argumente unehrlich: "Wir wissen, wo die Ruhe- und Schutzgebietsgrenzen sind und haben auch nicht vor, diese für eine Anbindung aus Neustift in die Schlick zu verändern." Der Neustifter Bürgermeister Peter Schönherr betont, dass die Anbindung an ein größeres Skigebiet dringend notwendig sei: "Neustift ist der einzige Wintersportort ohne konkurrenzfähiges Winterskigebiet vor der Haus- bzw. Hoteltür." Die Befürworter erklären, dass mehrere Varianten zurzeit in Planung seien.

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