Foto: Land OÖ/Scheucher
Am 11. Dezember 1989 durchschnitten der damalige Landeshauptmann Josef Ratzenböck und der Kreisvorsitzende von Südböhmen, Miroslav Senkyr, eigenhändig den Draht des Eisernen Vorhangs. Dies war Grundlage, dass sich Oberösterreich, und speziell das Mühlviertel, zu einer wirtschaftlich prosperierenden Region entwickelte.

Eiserner Vorhang OÖ

Beiträge zum Thema Eiserner Vorhang OÖ

Politik
Wullowitz, 11. Dezember 1989: Landeshauptmann Josef Ratzenböck reicht dem südböhmischen Kreishauptmann Miroslav Šenkyř im Beisein von Landeshauptmann-Stellvertreter Karl Grünner nach der Grenzöffnung die Hand.
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30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs
Altlandeshauptmann Ratzenböck: "Es war ein Wunder"

Altlandeshauptmann Josef Ratzenböck durchschnitt am 11. Dezember 1989 gemeinsam mit dem südböhmischen Kreisvorsitzender Miroslav Šenkyř, Šenkyř am Grenzübergang Wullowitz den „Eisernen Vorhang“ zwischen Österreich und der Tschechoslowakei – "einer der schönsten Tage in meinem politischen Leben", erzählt der 90-jährige Ratzenböck im Beisein seiner Frau Anneliese im Interview mit BezirksRundschau-Chefredakteur Thomas Winkler. BezirksRundschau: Wie haben Sie die Tage und Wochen vor dem Fall des...

  • 04.12.19
Wirtschaft
Ein Blick in das Fotoalbum der Familie Hennlich/Zebisch. Hier zu Besuch in Dux (Tschechien), wo Hennlich gegründet wurde.
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Hennlich
"Der Mauerfall war der Zündfunke für Hennlich"

In den Tagen nach dem Mauerfall und dem Wegfall des Eisernen Vorhangs gab es bei der Unternehmerfamilie fast nur ein Thema: Soll man den Schritt in die Ostmärkte wagen? SUBEN (juk). "Der Mauerfall war der Zündfunke für die Hennlich-Erweiterung", bestätigt Markus Zebisch, Geschäftsführer von Hennlich. Das war im Jahr 1989 – zu diesem Zeitpunkt war Hennlich mit 16 Mitarbeitern ausschließlich in Österreich tätig. In den Tagen darauf gab es in der Familie fast nur ein Gesprächsthema: Soll man...

  • 04.12.19
Lokales
Johann und Susanne Plöckinger haben eine bewegte Familiengeschichte. Sie wuchs in der DDR auf, er kam als junger Mann als Bergarbeiter in das Ruhrgebiet. In der Gaststätte von Susannes Familie lernten sie sich als junge Leute kennen. Nun leben sie seit vielen Jahrzehnten in Kopfing.
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Susanne und Johann Plöckinger
"Die Grenze war wie beichten – schlechtes Gewissen, obwohl man nichts getan hatte"

"Die Grenze war wie beichten – man hatte ein schlechtes Gewissen, obwohl man gar nichts getan hatte", erinnert sich Susanne Plöckinger. Die Deutsche, die den Kopfinger Johann Plöckinger geheiratet hat, ist in der DDR aufgewachsen. KOPFING (juk).  Als sie ein Teenager war, ist ihre Familie aus dem Osten weggezogen. Fünf Jahre später wurde die Mauer gebaut – ab da wurde fast niemand mehr aus dem Land gelassen. Die DDR: Ein Regime, das die Menschen im eigenen Land gefangen hielt, weil immer...

  • 04.12.19
Politik
Altlandeshauptmann Josef Pühringer über seine Reisen in die kommunistische Tschechoslowakei: "Es war jedes Mal deprimierend."

Vorhang Auf
Altlandeshauptmann Pühringer über den Vorhangfall

Zurzeit des Falles des Eisernen Vorhanges war Landeshauptmann a. D. Josef Pühringer Landesrat. Er erinnert sich zurück an diese Zeit. OÖ. "Ich war in der Zeit des Kommunismus zweimal in Tschechien. Es war jedes Mal deprimierend. Einmal waren wir im Erzgebirge, im Riesengebirge, um uns das Waldsterben anzusehen. Und wir haben gesehen, wie groß die ökologische Katastrophe dort war und zum Teil heute noch ist. Das zweite Mal waren wir mit einer hochkarätigen Delegation drübern unter Führung des...

  • 28.11.19
Leute
Spannende Einblicke gab es im EU-Parlament.

Gewerkschaftsschule
Besuch im EU Parlament

Die Gewerkschaftsschulen Steyr und Kirchdorf haben im Rahmen der Ausbildung das EU-Parlament in Brüssel besucht. KIRCHDORF/STEYR (sta). EU-Parlamentarier Günther Sidl von der SPÖ hatte sich für die Schüler der Gewerkschaftsschule extra Zeit genommen und stellte seine Schwerpunkte in den Ausschüssen Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie Industrie, Forschung und Energie vor. Geduldig und kompetent beantwortete er die zahlreichen Fragen und schilderte unterhaltsame Anekdoten aus...

  • 12.11.19
Wirtschaft
Eduard Müller, Bundesminister für Finanzen, Universitätsprofessor Gerhard Mangott, Politikwissenschafter und Osteuropa-Experte, Ivana Cervenková, Botschafterin der Tschechischen Republik in Österreich, Landeshauptmann Thomas Stelzer, Raiffeisenlandesbank OÖ-Generaldirektor Heinrich Schaller.

Diskussionsrunde
30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs "Quo vadis Europa"

Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs am 9. November 1989 wuchs Europa immer weiter zusammen. Insbesondere Tschechien und Oberösterreich wurden starke Handelspartner. Der damalige oberösterreichische Landeshauptmann Josef Ratzenböck durchschnitt zusammen mit Südböhmens Kreisvorsitzendem Miroslav Senkyr bei Wullowitz den Stacheldraht. OÖ./LINZ. Was der Fall des Eisernen Vorhangs vor 30 Jahren für ganz Europa bedeutete, wie sich seither die Beziehungen zwischen Ost und West entwickelt haben und...

  • 23.10.19
Leute
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Tschechien
Begegnungsfest beim Grenzübergang Guglwald

VORDERWEISSENBACH. Die Partnergemeinden Frymburk (Friedberg), Přední Výtoň (Heuraffl) und Vorderweißenbach luden kürzlich zu einem Erinnerungs- und Begegnungsfest am Grenzübergang Guglwald anlässlich "30 Jahre Fall des Eisernen Vorhanges" ein. Bei strahlendem Herbstwetter genossen die zahlreichen Besucher den Nachmittag. Dass eine Zusammenarbeit über Staatsgrenzen hinweg funktionieren kann, zeigte sich bei dieser Veranstaltung. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Kindergartenkinder und...

  • 22.10.19
Freizeit
Die Schüler der NMS Windhaag mit Historiker Andi Wahl.
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Ausstellung in Windhaag
Österreichische und tschechische Schüler erforschten Zeitgeschichte

Am Freitag, 25. Oktober, 15 Uhr, wird die Ausstellung im Green Belt Center Windhaag „Sag mir, wie war das?“ eröffnet. Anlässlich des 30. Jahrestages des Falls des Eisernen Vorhanges haben sich Schüler der NMS Windhaag und der Schule in Nové Hrady (Tschechien) gemeinsam mit dem Historiker Andi Wahl aufgemacht, um ein Stück Zeitgeschichte zu erschließen.  WINDHAAG, TSCHECHIEN. Der Fall es „Eisernen Vorhangs“ war ein weltgeschichtliches Ereignis, dessen Nachwirkungen noch heute spürbar sind....

  • 16.10.19
Lokales
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30 Jahre Fall des Eisernen Vorhanges
Gedenkfeier beim Mahnmal in Guglwald

Ein Gedenken an die Opfer der Unterdrückung der Menschen- und Freiheitsrechte fand am "Mahnmal Eiserner Vorhang" statt. VORDERWEISSENBACH. Am 20. September fand zum Gedenken an den Fall des Eisernen Vorhangs vor 30 Jahren eine Gedenkveranstaltung der katholischen farbentragenden Studentenverbände des oberösterreichischen Mittelschülerkartellverbands (OÖMKV) und des oberösterreichischen Cartellverbands (OÖCV) beim „Mahnmal Eiserner Vorhang“ in Vorderweißenbach/Guglwald statt. Auch der...

  • 25.09.19
Leute
Die Bürgermeister der vier Grenzgemeinden Leopoldschlag, Sandl, Windhaag und Rainbach stellten das Programm zum Projekt „30 Jahre Vereintes Europa“ vor. Von links: Hubert Koller, Leader-Managerin Conny Wernitznig, Alois Pils, Erich Traxler und Friedrich Stockinger.
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Samtene Revolution
Großes Interesse an der geschichtlichen Aufarbeitung der „Eisernen Grenze“

LEOPOLDSCHLAG. Kürzlich durfte der Verein „Mühlviertler Keramikwerkstätten Hafnerhaus“ mehr als 150 Besucher aus Österreich und dem benachbarten Tschechien bei der Auftaktveranstaltung „30 Jahre Vereintes Europa – Samtene Revolution“ im Gasthaus Pammer in Mardetschlag begrüßen. Diese Veranstaltung war der Startschuss für eine von der Leader-Region Mühlviertler Kernland geförderte Veranstaltungsreihe in den Grenzlandgemeinden Sandl, Rainbach, Windhaag und Leopoldschlag. Mit dem Thema wollen...

  • 20.09.19
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