erneuerbare Energie

Beiträge zum Thema erneuerbare Energie

Lokalaugenschein in Güssing: Chana Poomee (Thailand), Vinzenz Knor, GRE-Eigentümer Michael Dichand, Haruo Tarui (Japan) | Foto: Güssing Renewable Energy

Ökoenergie: Güssing macht Schule in Fernost

Die Biomasse-Technologie, die in Güssing entwickelt wurde, findet bald auch in Ostasien Anwendung. Drei Konzerne aus Japan bzw. Thailand wollen Kraftwerke bauen, in denen die Holzvergasungstechnologie "Made in Güssing" zum Einsatz kommt. "Mit dem Konzern SCG aus Thailand sind die Verträge über Reaktoren und Lizenzrechte bereits unterzeichnet", freut sich Leopold Nenning von Güssing Renewable Energy (GRE). Der Abschluss mit Satake und Mitsui aus Japan stehe unmittelbar bevor. Bei einem Besuch in...

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Erleichtert: Vinzenz Knor, Verena Dunst, Joachim Hacker | Foto: Büro Dunst

WIBAG übernimmt Haftung für Güssinger Öko-Zentrum

Die Landesregierung hat einer finanziellen Haftung für das Zentrum für erneuerbare Energie in Güssing (EEE) grünes Licht erteilt. Den Haftungsrahmen in der Höhe 200.000 Euro stellt die Landesgesellschaft WIBAG bereit. Das EEE kann mit dieser Überbrückungshilfe EU-Projekte vorfinanzieren, deren Umsetzung ihm bereits zugesagt oder bewilligt wurde. In der Landesregierung herrscht Einigkeit über die Lösung. "Für die Region und die zukünftige Forschungsarbeit ist sie von großer Bedeutung", sagte...

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Die Pläne fürs Stremer Forschungszentrum präsentieren Bgm. Bernhard Deutsch, Reinhard Koch und Gemeinderat Hermann Loder (v.l.).

Pläne für Mega-Ökoenergieprojekt in Strem

200 Millionen Euro sollen in Forschungszentrum investiert werden Werden die vorliegenden Pläne verwirklicht, dann entsteht in Strem eines der größten Wirtschaftsprojekte in der Geschichte des Südburgenlandes. In ein Forschungs- und Studienzentrum für erneuerbare Energie sollen 200 Millionen Euro investiert werden. Hinter dem Projekt steht Reinhard Koch, seit den 90er Jahren einer der führenden Köpfe des Güssinger Ökoenergie-Zentrums. Er will in unmittelbarer Nachbarschaft der bestehenden...

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Die Verhandlungen für die Ökoenergie-Versorgung der geplanten Wohnsiedlung in Nigeria sind abgeschlossen: König Chijoke Egwuagu und Richard Zweiler (Mitte) mit Projektpartnern und ausgewählten Stammeshäuptlingen. | Foto: Imo State
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Güssinger Öko-Wissen für Afrika

Das Know-how rund um die Ökoenergie-Erzeugung, das in Güssing gesammelt wurde, kommt bald auch in Westafrika zum Einsatz. Das Institut Güssing Energy Technologies (GET) erstellt für den Bau einer großen Wohnsiedlung in Nigeria ein Energieversorgungskonzept. In der geplanten Siedlung im Bundesstaat Imo mit ihren rund 700 Wohneinheiten sollen rund 3.500 Menschen leben. "Wir werden in erster Linie Solarenergie nützen, um die Gebäudekühlung sicherzustellen", erklärt GET-Geschäftsführer Richard...

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Steindl: Ökoenergie in Güssing absichern

Das Burgenland habe mit dem Ausbau der Windenergie und dem Europäischen Zentrum für erneuerbare Energien in Güssing eine Vorreiterrolle inne und genieße internationales Ansehen. „Wenn wir uns diesen Vorsprung erhalten wollen, dann müssen wir auch in Zukunft massiv auf Forschung und internationale Vernetzung setzen. Deshalb ist es wichtig, das Land und Bund auch weiterhin in das Europäische Zentrum für erneuerbare Energien in Güssing investieren und entsprechende Forschungsgelder zur Verfügung...

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Überbrückungshilfe für Güssinger Ökoenergie-Zentrum

Die Landesgesellschaft WIBAG übernimmt für das Europäische Zentrum für erneuerbare Energie (EEE) mit Sitz in Güssing eine Haftung von 200.000 Euro. "Damit können wir EU-Projekte vorfinanzieren, deren Umsetzung uns bereits zugesagt oder die wir schon bewilligt bekommen haben", erklärt EEE-Geschäftsführer Joachim Hacker. Die Haftung ist zeitlich befristet. Bei den Projekten handelt es sich um Energiekonzepte, Effizienzsteigerungen oder Energieproduktionen in europäischen Staaten.

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Feierten zehn Jahre GET: Reinhard Koch, Richard und Kamilla Zweiler, Helga Maikisch, Christian Aichernig, Rok Sunko, Vinzenz Knor, Johann Jäger (v.l.)

Güssinger Öko-Experten landen Forschungs-Coups

Zwei Öko-Forschungsprojekte des Instituts Güssing Energy Technologies (GET) stehen nach mehreren Entwicklungsjahren nun vor der Marktreife. Sie betreffen die Gebäudekühlung auf Basis von Solarenergie sowie ein neues Verfahren zur Trocknung von Schnittholz und Lebensmitteln. "Wir haben uns auch die notwendigen Patente für unsere Erfindungen gesichert", berichtete GET-Geschäftsführer Richard Zweiler bei einer Feier zum zehnjährigen Bestand des Unternehmens. Beim solaren Kühlen wird mittels...

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Michael Dichand und Bürgermeister Vinzenz Knor vor dem Biomassekraftwerk in Güssing | Foto: Alfred Brenner
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Güssinger Öko-Energie steht besser da als erwartet

In ihrem bisher unveröffentlichen Bericht bescheinigt die WIBAG den Güssinger Ökoenergie-Unternehmen per Saldo gute Arbeit. Die Landesgesellschaft WIBAG hat den Güssinger Ökoenergie-Unternehmen in ihrem Prüfbericht ein mehrheitlich positives Zeugnis ausgestellt. Der Bericht, der bisher weder von der WIBAG noch von der Landesregierung als deren Auftraggeber veröffentlicht wurde, hat die wirtschaftliche Situation von neun Unternehmen beurteilt. Sieben von neun Unternehmen auf gutem Weg Von zwei...

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„Ich finde es skandalös, dass Niessl bewusst versucht, Güssing zu zerstören.“ | Foto: Grüne

Grüne fürchten um Öko-Vorbild Güssing

Die Grünen bangen um den Bestand Güssings als Vorzeigeprojekt der Ökoenergie-Erzeugung. "Güssing wird politisch abmontiert, Landeshauptmann Niessl und Co. sind die Montagemeister", kritisiert Brunner. Wendepunkt war in ihren Augen der Besuch von Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger im Jahr 2012, zu dem Niessl nicht eingeladen war. "Unmittelbar danach wurde im Landes-Strategieforum beschlossen, dass die WiBAG die Güssinger Ökoeneergie-Projekte auf Fördereffizienz und Wirtschaftlichkeit überprüfen...

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Brunner gegen Streichung der Forschungsprämie für Güssing | Foto: Grüne
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Biomasse Güssing: Brunner befragt Fekter

Die Insolvenz des Biomassekraftwerks Güssing zieht Kreise bis in den Nationalrat. Grünen-Umweltsprecherin NR-Abg. Christiane Brunner hat eine parlamentarische Anfrage an Finanzministerin Maria Fekter angekündigt. Sie will wissen, warum die Forschungsprämie für die Energieforschungsanlage in Güssing gestrichen wurde. Diese Streichung hat vor zwei Wochen die Insolvenz der Anlage ausgelöst. "2009 und 2010 hat das Kraftwerk die Forschungsprämie anstandslos bekommen, 2011 und 2012 wurde diese jedoch...

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Derzeit steht das Biomasse-Kraftwerk still.
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Güssinger Kraftwerk muss an den Neustart

Ökoenergie-Forschung in Gefahr Warum das technologisch einzigartige Biomasse-Kraftwerk auf einmal keine Forschungsanlage mehr sein soll, ist Reinhard Koch noch immer schleierhaft. "Hier forschen derzeit fünf Universitäten zum Thema erneuerbare Energie. Bis 2016 laufen Forschungsaufträge für das Wirtschaftsministerium", erklärt der Geschäftsführer des Kraftwerks. Trotzdem hat das Finanzamt Oberwart dem Vorzeigeprojekt nachträglich die Auszahlung der Forschungsprämie aberkannt. 660.000 Euro macht...

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Mit Öko-Strom zum Öko-Strem: "Wir setzten auf Strom aus Photovoltaik", sagt Bürgermeister Bernhard Deutsch.

Größte Photovoltaik-Anlage des Landes ist in Strem geplant

Die Nutzung von Sonnenenergie zur Stromerzeugung bekommt in Strem eine neue Dimension. Die Energie Burgenland (ehemals BEWAG) plant, neben dem Pflegeheim auf offenem Feld eine Photovoltaik-Anlage zu errichten. "Es wird die größte Freifeldanlage des Burgenlandes" erläutert Bürgermeister Bernhard Deutsch. Die Energie Burgenland will sowohl als Bauherr als auch als Investor auftreten. Die Anlage soll ein Megawatt Strom erzeugen. Das entspricht dem Stromverbrauch von 250 Haushalten pro Jahr....

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Experten und Politiker (v.l.): Richard Zweiler (GET), Bernd Böchzelt (Geothermie-Fachmann), Olga Karba (Bgm. Ljutomer), Vinzenz Knor (Bgm. Güssing), Rok Sunko (Pomurske Elektrarne) | Foto: GET GmbH

Güssing exportiert Öko-Wissen nach Slowenien

Nach Güssinger Vorbild soll in der slowenischen Stadt Ljutomer ein Zentrum für erneuerbare Energie entstehen. Die Vorarbeiten dazu hat das Forschungsinstitut Güssing Energy Technologies (GET) geleistet. "Es geht darum, ungenutzte Ressourcen für erneuerbare Energie in unseren Regionen zu erschließen. Damit erhöhen wir nachhaltig die Flächeneffizienz und stehen nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion", erklärt GET-Geschäftsführer Richard Zweiler. Bei einer...

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Der Einbau einer Solaranlage ist sowohl förderbar als auch von der Steuer absetzbar. | Foto: Austro Solar

Bund und Land Burgenland fördern Solaranlagen

Eine Anlage rechnet sich umso schneller, je geringer die Anschaffungskosten sind. Für die Anschaffung einer Solaranlage stellen sowohl die Bundesregierung als auch das Land Burgenland Förderungen bereit. Der Bund vergibt einen Direktzuschuss von maximal 2.000 Euro pro thermischer Solaranlage, wenn die Installation im Rahmen einer thermischen Sanierung erfolgt. Insgesamt kann die Förderung bis zu 9.000 Euro betragen. Die Kombination mit einer Landesförderung ist möglich. Voraussetzung ist. dass...

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Für Güssinger Ökoenergie-Anlagen: Wolfgang Ivancsics, Leo Radakovits, Helga Maikisch, Franz Steindl, Walter Temmel, Josef Bauer (v.l.) | Foto: ÖVP

ÖVP will klares Ja zu Güssinger Ökoenergie-Forschung

Der Vorstand der Güssinger Bezirks-ÖVP hat vom Land Burgenland ein klares Bekenntnis zur Ökoenergie-Forschung in Güssing gefordert. "Die laufenden Prüfungen dürfen nicht zum Anlass genommen werden, um das weltweit anerkannte System der Erforschung von erneuerbaren Energien in Frage zu stellen. Wenn aber Verbesserungen und Effizienzsteigerungen bei den Projektabwicklungen angebracht sind, sollen sie umgesetzt werden“ so Bezirksobmann LAbg. Leo Radakovits nach einer Vorstandssitzung....

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Die Energiefachleute Andreas Schneemann, Johann Binder und Christian Pinter (v.l.n.r.) unterstützen die Gemeinden in Sachen Ökoenergie. | Foto: Privat

Energiesparen in der Thermenregion

Sechs Gemeinden der Thermenregion haben sich gemeinsam dem Energiesparen verschrieben. Bocksdorf, Burgauberg/Neudauberg, Olbendorf, Ollersdorf, Rauchwart und Stegersbach bilden ab heuer eine Klima- und Energie-Modellregion. Gefördert wird die Initiative vom Umwelt- und vom Verkehrsministerium. In den Modellregionen - bis dato gibt es in Österreich schon über 90 - werden zum einen erneuerbare Energieträger wie Sonne oder Wind forciert. Zum anderen geht es ums Energiesparen, um Elektromobilität...

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