Hochwasser

Beiträge zum Thema Hochwasser

Walter Stramitzer (Dienststellenleiter der Pinzgauer Lokalbahn) erklärt, warum Verbesserungen bei der Bahn wichtig sind, aber nicht ausreichen.
Aktion 4

Pinzgauer Lokalbahn
Wiederaufbau der Strecke nur mit Verbesserungen

Die Pinzgauer Lokalbahn wieder gleich aufzubauen, sei nicht sinnvoll, denn: "Das nächste Unwetter kommt". PINZGAU. Seit der Inbetriebnahme der Pinzgauer Lokalbahn 1898 kam es immer wieder zu Beschädigungen aufgrund von Hochwasser-Ereignissen. Zwei Drittel der Strecke wurden auf den damals neuen Hochwasserschutzdamm gebaut – denn dort war Platz. "Das ist normalerweise auch kein Problem, außer es kommt zu Hochwasser", erklärt Walter Stramitzer, Dienststellenleiter der Pinzgauer Lokalbahn. "Das...

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Aktive Bodenpolitik im Interesse der Halleiner.

Bürgermeister Sommergespräche
Leistbares Wohnen im Interesse der Bürger

Abschluss der Tennengauer Bürgermeister Sommergespräche 2021 mit Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger. HALLEIN. Hallein ist mit 21.353 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2021) Sitz der Bezirkshauptmannschaft im Tennengau und zweitgrößte Stadt im Bundesland Salzburg. Sie gibt dem Verwaltungsbezirk auch ihren Namen. Bereits seit der Keltenzeit mit dem Salz verbunden, erlebt die einstige Salinen- und Industriestadt derzeit eine Umwandlung in eine wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich...

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  • Martin Schöndorfer stadtNAH
Mitglieder der Bürgerinitiative: Heidi Keil (Mittersill), AFK Peter Leo (Niedernsill, Unterstützer), Bernhard Gruber (Neukirchen), Julian Holleis (Krimml), Johann Nindl (Uttendorf), Karl Aigner (Niedernsill), Christoph Hirscher (Mittersill), Franz Moosbrugger (Mittersill), Michael Sinnhuber (Mittersill); nicht am Bild: Peter Hofer (Wald), Margarethe und Andreas Rader (Bramberg), Stephan Kaltenhauser (Hollersbach), Christian Egger-Gassner (Stuhlfelden).
1 Aktion 8

Oberpinzgau
Bürgerinitiative für nachhaltigen Schutz vor Hochwasser

Die neu gegründete Bürgerinitiative setzt sich für den nachhaltigen Schutz des Lebensraumes Oberpinzgau ein. OBERPINZGAU. 13 Personen aus allen Oberpinzgauer Gemeinden haben sich zusammengetan und eine überparteiliche, unabhängige Bürgerinitiative gegründet. Ihre wichtigste Forderung: ein nachhaltiger Schutz des Lebensraums Oberpinzgau vor Hochwasser. "Jeder, der so etwas miterlebt hat, weiß, wie schlimm das ist", sagt Initiator Franz Moosbrugger aus Mittersill. Er war beim Hochwasser 2005...

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Unternehmerin Heidi Keil und ihr Sohn Manuel Lederer von der Firma "Walter Keil Transporte und Erdbewegungen" in Mittersill.
1 Aktion 15

"Angst sitzt tief"
Heidi Keil plädiert für besseren Hochwasser-Schutz

Nach dem Juli-Hochwasser im Oberpinzgau sitzt die Angst vor erneuten Überflutungen tief. Verbesserungen sind erforderlich. MITTERSILL. "Das gesamte Gewerbegebiet in Mittersill war wie eine Badewanne angefüllt, in weniger als zwei Stunden stand alles unter Wasser", erinnern sich Unternehmerin Heidi Keil und ihr Sohn Manuel Lederer von der Firma "Walter Keil Transporte und Erdbewegungen" an das Hochwasser Mitte Juli. Zahlreiche Gebäude im Oberpinzgau waren betroffen. "Es war noch viel schlimmer"...

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Die Staumauer im Kothbachgraben, seit 2020 wird gebaut.

Zahlungen, Schutzbauten
Nach dem Hochwasser beginnt die Aufarbeitung

Die Folgen des Unwetters werden jetzt aufgearbeitet: Es geht um Baumaßnahmen und Auszahlungen. HALLEIN. Knapp einen Monat ist es her, dass der Kothbach Teile der Stadt Hallein überflutet hat. Für die Salinenstadt war es die schlimmste Überschwemmung seit dem Hochwasser von 1976. Auf ein "normales Großereignis" sei man vorbereitet gewesen, erklärt Josef Tschematschar, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Hallein. Den mobilen Hochwasserschutz, eine etwa 1,2 Meter hohe Barriere, hätte man in so...

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  • Thomas Fuchs
Der Bahnhof Krimml  war innerhalb von drei Tagen drei Mal von Vermurungen betroffen.
Aktion 9

Nach Starkregen
Beurteilung der Lage und Aufräumarbeiten im Pinzgau

Nach dem Starkregen vergangene Nacht kam es im Pinzgau erneut zu Muren und Überflutungen. Für den Bahnhof Krimml wurde ein Assistenzeinsatz des Bundesheeres angefordert. PINZGAU. Die heftigen Gewitter, Regen und Hagel haben in der Nacht auf Dienstag den Katastrophenschutz und die Einsatzkräfte im Pinzgau gefordert. Noch in der Nacht hat der Regen aufgehört, die Bezirkshauptmannschaft ist vorsichtig optimistisch, dass sich die Gesamtlage entspannt. Beurteilung der Lage dauert an...

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Bürgermeister Günther Mitterer (re.) im Gespräch mit den Einsatzkräften in Reinbach.
2 Aktion 29

Bilderserie
Unwetter setzt St. Johann unter Schlamm und Geröll

Die Aufräumarbeiten nach dem gestrigen Unwetter in St. Johann laufen auf Hochtouren. Feuerwehren aus ganz Salzburg sind zur Unterstützung in die Pongauer Bezirkshauptstadt gekommen.   ST. JOHANN. Beil Lokalaugenschein in St. Johann zeigt sich die Verwüstung der gestrigen Unwetter. Bürgermeister Günther Mitterer spricht von einem Katastrophenszenario, das sich Montagabend ereignet habe.  Schlamm steht knöchelhoch in Reinbach Im Ortsteil Reinbach/der Reinbachsiedlung wurde wegen Überflutungen...

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  • Julia Hettegger
"Aktuell halten wir die Höhe der Unterstützung an die Gemeinden noch ein. Wenn sich hier aber nicht bald etwas ändert, muss der Landesfeuerwehrverband die Leistungen an die Gemeinden reduzieren", sagt Landesfeuerwehrkommandant Günter Trinker.
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Freiwillige Feuerwehr
Dem Landesfeuerwehrverband gehen die Mittel aus

Ausrüstung und Fahrzeuge der Feuerwehren werden teurer, die finanzielle Unterstützung vom Bund bleibt aber gleich. Wegen Corona sind außerdem die Einnahmen über Feuerwehrfest oder Veranstaltungen weggebrochen. Das fordert den Landesfeuerwehrverband und die Gemeinden als Träger. Die Neos-Forderung nach Mehrwertsteuerbefreiung für einsatzrelevante Ausrüstung könnte helfen.  SALZBURG. Die Einsatzdichte seit Juni fordert unsere Feuerwehren im Land. Regelmäßige Unwetter mit Murenabgängen und...

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  • Julia Hettegger
Bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es nach dem Murenabgang zu Verklausungen, das Wasser staute sich unter anderem im Bereich des Bahnhofes. Am Sonntagabend ging dann erneut eine Mure ab.
Aktion

Einsatz
Nach Gewitter erneuter Murenabgang in Wald im Pinzgau

Einen Tag nach der Zivilschutzwarnung ging am Abend des 15. August 2021 erneut eine Mure in Wald im Pinzgau ab. WALD, KRIMML. Erneut zogen in der vergangenen Nacht heftige Gewitter mit Starkregen über den Pinzgau. In der Gemeinde Wald kam es am Sonntagabend um kurz nach 19 Uhr erneut zu einem Murenabgang. Die Mure vom Breuergraben verlegte zum Teil die Krimmler Ache und die Krimmler Landesstraße.  Durch die Vermurung staute sich daraufhin Wasser im Bereich des Bahnhofes Vorderkrimml, auch...

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8

Überflutung-Vermurung
Häuser und zwei Campingplätze evakuiert

Häuser und zwei Campingplätze wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag aufgrund einer drohenden Flutwelle in Wald im Pinzgau evakuiert. 120 Personen waren von der Evakuation betroffen. Sie kamen zum Großteil in der Feuerwehr-Zeugstätte unter und wurden vom Roten Kreuz versorgt. KRIMML/WALD. Einige der Gäste der Camping-Plätze konnten mit ihren Wohnwägen wegfahren und auf andere Plätze ausweichen. Die restlichen Gäste sowie die Bewohnerinnen und Bewohner der evakuierten Häuser kamen in der...

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  • Klaus Vorreiter
Landesrat Josef Schwaiger (Mitte) an der Hubbrücke von Mittersill im Gespräch mit Bürgermeister Wolfgang Viertler und Martin Zopp vom Referat Schutzwasserwirtschaft.
2

Unwetter
Juli-Hochwasser richtete 30,6 Millionen Euro Schaden an

Wohnhäuser, Firmen, Landwirtschaftsbetriebe und ländliche Infrastruktur sind von Schäden des Unwetters im Juli betroffen. Drei Viertel der Schäden sind begutachtet. Experten des Landes sowie die Gemeinden berechnen aktuell die Entschädigungssummen. SALZBURG. Das Unwetter vom 17. und 18. Juli und seine Folgen hat in Salzburg einen Schaden von rund 30,6 Millionen Euro angerichtet. Drei Viertel der Schäden wurden bereits begutachtet. Experten bewerten Salzach-Zubringer  „Ich bin selber nicht...

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  • Julia Hettegger
Johann Überbacher, Ortsfeuerwehrkommandant St. Johann: "Seit der Corona-Pandemie koordinieren wir unsere Mannschaft über zwei Gruppen."
Aktion 4

Unwetter
Die Einsatzdichte fordert unsere Feuerwehren im Land

Im Juni und Juli waren einzelne Feuerwehren fast im Dauereinsatz. Unwetter und Verkehr sorgen für Hochbetrieb. Wir wollten wissen: Wie schafft ihr das? SALZBURG. Im Juni und Juli kam es in Salzburg zu sieben Großereignissen, die überregionale Zusammenarbeit unter den Freiwilligen Feuerwehren nötig machten. Beim Hagelereignis am 23. Juni beispielsweise mussten 18 Feuerwehren mit 583 Einsatzkräften im Flachgau ausrücken. Beim Unwetter am 18./19. Juli mit Hochwasser vor allem im Pinzgau und in...

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  • Julia Hettegger
Im Juli traf das Hochwasser Uttendorf, schon im September wurden die neuen Maßnahmen fixiert. Im Archivbild: Florian Rudolf-Miklau (WLV Österreich), Jakob Brugger (Wassergenossenschaft), Leonhard Krimpelstätter (WLV Salzburg), LR Josef Schwaiger und Bgm. Hannes Lerchbaumer.
Aktion 8

Nach Hochwasser
Manlitzbach in Uttendorf wurde in Rekordzeit entschärft

Zwei Jahre nach dem Hochwasser in Teilen Uttendorfs sind die Schutzbauten fertig. Insgesamt wurden 6,2 Millionen Euro investiert.  UTTENDORF. Die Bilder vom 1. Juli 2019 haben sich eingebrannt. Ein heftiges Gewitter verwandelte den scheinbar harmlosen Manlitzbach in Uttendorf in einen reißenden Wildbach. Mehr als 80 Häuser waren betroffen, Teile des Ortes vermurt. Es entstand ein Schaden von rund fünf Millionen Euro. Es folgte die Umsetzung eines umfangreichen Hochwasserschutzprojekts, das nun...

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Alle Ortsstellen der Wasserrettung im Pinzgau waren im Einsatz.
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Wasserrettung
Von Salzach umschlossener Urlauber von Sandbank gerettet

Die Wasserrettung in Neukirchen musste einen Mann, der auf einer Sandbank von der Salzach umschlossen wurde, aus einer bedrohlichen Situation befreien. Wie er da gelandet ist, bleibt weiter unklar. NEUKIRCHEN. Um 3.18 Uhr am 5. August wurde die Wasserrettung im Pinzgau zu einer Personenrettung aus der Salzach alarmiert. In Neukirchen wurde ein aus dem Landkreis Würzburg stammender Urlauber auf einer Sandbank von der Hochwasser-führenden Salzach eingeschlossen und rief lautstark um Hilfe....

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  • Peter Weiss
Warn- und Meldegrenze bei einigen Flüssen und Bächen erreicht
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Unwetter
Warn- und Meldegrenze bei einigen Flüssen und Bächen erreicht

Die Salzach in Mittersill soll mit vier Metern die Warngrenze erreicht haben, die Gasteiner Ache,  Krimmler Ache und der Obersulzbach die Meldegrenze. PONGAU, PINZGAU Die Regenfälle in der Nacht auf Donnerstag sind nicht abgeklungen. Das hat dazu geführt, dass die Fließgewässer vor allem im Pinzgau und im Pongau angestiegen sind. Die Salzach in Mittersill soll mit vier Metern die Warngrenze erreicht haben. Die Gasteiner Ache, die Krimmler Ache und der Obersulzbach sollen heute (Donnerstag) Früh...

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Gemeinsam mit Kräften der Marktgemeinde Tamsweg wurde die Straße vom Schotter sowie vom Schlamm gesäubert.
2

Lasabergweg
Mehrere Wohnhäuser waren wegen des Starkregens bedroht

Die Freiwillige Feuerwehr sowie Kräfte der Marktgemeinde Tamsweg mussten mehrere Wohnhäuser schützen, nachdem diese von Regenwasser, das wegen verlegter Kanalschächte nicht mehr ablaufen konnte, bedroht wurden. TAMSWEG. Nachdem am frühen Samstagabend ein zunächst kurzes, aber heftiges Gewitter mit kräftigem Niederschlag über Tamsweg hinweggezogen war, musste die Freiwillige Feuerwehr des Lungauer Bezirkshauptortes um 19:15 Uhr in den Lasabergweg ausrücken. Regen spülte Schotter aus Dorthin...

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  • Peter J. Wieland
v.l. Fanvertreter Alexander Salvatore, Vorstandsmitglied Markus Eichbauer, Bgm. Alexander Stangassinger, Austria-Spieler Manuel Krainz und Marinko Sorda.

Hochwassserhilfe
Austria-Fans sammeln über 4.000 Euro für Hochwasseropfer

SALZBURG/HALLEIN. Die Fanszene der Salzburger Austria hatte die Besucher des Stadtderbys gegen den SAK 1914 dazu aufgerufen für die Opfer des Hochwassers in Hallein zu spenden. Dem Aufruf folgten viele der Zuschauer in der Fankurve und am Sitzplatz und zeigten wieder einmal, dass die Violetten Fans ein großes Herz haben. Am Freitag Vormittag wurde ein Scheck in Höhe von € 4.009,14 an den Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger übergeben. Der gesammelte Betrag kommt dem offiziellen...

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  • Online-Redaktion Salzburg
Der Spendentopf soll gerecht und sicher ankommen.
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Hochwasserkatastrophe Hallein
Das Spendengütesiegel schafft mehr Sicherheit

Nach den Unwettern ist eine rasche Hilfe auch in finanzieller Hinsicht gefragt. Aber auch Spender brauchen Sicherheit. HALLEIN/KUCHL. Derzeit laufen die Aufräumarbeiten nach den schweren Unwettern und Regenfällen der beiden letzten Wochenenden auf vollen Touren. Sowohl die Bundesregierung, als auch das Land Salzburg und die betroffenen Gemeinden haben Hilfe zugesagt. Der Katastrophenfonds des Bundes ist mit 450 Millionen Euro gefüllt. Für Härtefälle soll es Sonderlösungen und -förderungen...

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Landesrat Stefan Schnöll sprach bei seinem Lokalaugenschein mit Walter Stramitzer, dem Betriebsleiter der Pinzgaubahn.
Aktion 5

Nach Überschwemmung
Zehn Millionen Euro Schaden bei Pinzgauer Lokalbahn

Nach dem Starkregen und Hochwasser am Wochenende werden nach und nach die Schäden sichtbar. Alleine die Wiederherstellung der Pinzgauer Lokalbahn dürfte rund zehn Millionen Euro kosten. PINZGAU. Der Gleiskörper der Pinzgauer Lokalbahn wurde durch die Wassermassen massiv unterspült, doch es gibt erste gute Nachrichten: „Durch den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort ist es gelungen, dass die Bahn schon jetzt drei Tage danach wieder von Zell am See bis Niedernsill...

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Zwischen Zell am See und Niedernsill fährt die Pinzgauer Lokalbahn wieder nach Fahrplan.
Aktion 2

Pinzgauer Lokalbahn
Schienenersatzverkehr zwischen Niedernsill und Krimml

Die Zugverbindung zwischen Zell am See und Niedernsill ist wieder möglich, zwischen Niedernsill und Krimml fährt ein Schienenersatzverkehr. PINZGAU. Seit heute Mittag hat die Pinzgauer Lokalbahn den Zugverkehr bis nach Niedernsill wieder aufgenommen. Alle Züge zwischen Zell am See und Niedernsill verkehren nach Fahrplan. Unwetter: Trasse unterspült Die Strecke zwischen Niedernsill und Krimml ist weiterhin nicht befahrbar. Durch die schweren Unwetter wurde die Trasse in diesem Bereich unterspült...

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Eigentlich hätte man in Mittersill von 23. bis 25. Juli 2021 das Stadtfest gefeiert. Aufgrund der Überschwemmungen wurde es nun schweren Herzens abgesagt.
Aktion 3

Mittersill
Aufgrund des Hochwassers wurde das Stadtfest abgesagt

Eigentlich hätte das Mittersiller Stadtfest von 23. bis 25. Juli 2021 stattgefunden. Nach den Hochwasser-Ereignissen wurde es nun abgesagt.  MITTERSILL. Viele Flächen im Oberpinzgau stehen unter Wasser – so auch zahlreiche Felder und Gebäude in Mittersill. Deshalb wurde das Mittersiller Stadtfest abgesagt. Ursprünglich hätte man es von 23. bis 25. Juli 2021 gefeiert.    Grund: Großflächige Überschwemmungen  "Aufgrund der aktuellen Situation mussten wir das Stadtfest leider absagen", informiert...

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Stadtblatt-Redakteurin Lisa Gold

Kommentar
Beim Klimaschutz nicht den Sparstift ansetzen

Während die Stadt Hallein und der Pinzgau von dem Hochwasser schwer getroffen wurden, ist die Landeshauptstadt diesmal relativ "glimpflich" davongekommen. Leider wird – darin sind sich die Klima- und Wetterexperten einig – dieses Unwetterereignis nicht das letzte gewesen sein. Im Gegenteil, diese würden immer heftiger und häufiger eintreten. Spätestens jetzt sollte die Brisanz wirklich auch bei jenen, die Klimawandel und Nachhaltigkeit bisher als "Orchideenthema" abgetan haben, angekommen sein....

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  • Lisa Gold
In Mittersill richteten freiwillige Helfer Sperren mit Sandsäcken ein. Der Hochwasserschutz konnte eine Katastrophe für den Ort verhindern.
Aktion Video 59

Pinzgau
Überschwemmungen, Straßensperren und Fotos nach den Unwettern

Nach dem Starkregen am Wochenende im Pinzgau beruhigt sich die Situation langsam. Hier die wichtigsten Infos sowie Straßensperren und Fotos der Lage aus deinem Bezirk:  PINZGAU. Nach dem Hochwasser am Wochenende ist die Situation nun entspannter. Derzeit wird das Wasser aus dem Sammelbecken gepumpt. Viele Einsatzkräfte sind seit Samstagabend im Einsatz, zahlreiche Gebiete wurden überflutet, Häuser stehen unter Wasser.  Trotzdem: Der umfangreiche Hochwasserschutz im Oberpinzgau und speziell für...

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Landesrat Josef Schwaiger, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Landeshauptmann Wilfried Haslauer (v.l.)
5

Unwetter
So wollen Bund und Land beim Wiederaufbau unterstützen

Die 48 Unwetterstunden werden viel Geld kosten. 2 bis 3 Millionen Euro werden vom Bund vorgeschossen und über den Katastrophenfonds des Landes schnell an die Geschädigten ausgeschüttet. Dazu werden über fünf Jahre lang je 4 Millionen Euro für neue Schutzprojekte in Salzburg vom Bund vorgezogen. SALZBURG. Die Unwetter haben am Wochenende vor allem im Tennengau und Pinzgau große Schäden angerichtet. "Bund und Land Salzburg helfen den Betroffenen, unterstützen bei den Arbeiten zum Wiederaufbau und...

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