Kriegsende

Beiträge zum Thema Kriegsende

Der neue Obmann Horst Bachofner und Stellvertreterin Roswitha Bernegger bei den amerikanischen Pinup-Girls im Stadtmuseum Bad Hall.
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Museum Bad Hall: 75 Jahre Kriegsende und amerikanische Besatzungszeit
Stadtmuseum Bad Hall zeigt Pinup Girls aus der Besatzungszeit

75 Jahre Kriegsende und Beginn der amerikanischen Besatzungszeit stehen im Fokus der Eröffnung des Bad Haller Stadtmuseums Forum Hall am 28. Mai. Von Donnerstag bis Sonntag sind die umfangreichen Sammlungen des Museums jeweils von 14 bis 18 Uhr zugänglich. Kurz vor der Corona-Krise wählte der Museumsverein ein neues 13köpfiges Team mit Obmann Horst Bachofner und Obfrau Roswitha Bernegger. „Gerade die eingreifenden Ereignisse des Weltkrieges und der Einmarsch der US-Truppen spielten sich in...

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  • Katharina Ulbrich

Von Waffenfabrik zu Automobil
Erst Waffen, später Autos produziert

STEYR. Anfang der 1930er-Jahre beruhte das Leben auf zwei Betrieben: den Steyr Werken, die im Krieg Waffen und nach dem Friedensschluss Autos produzierten und auf der Gummifabrik in Garsten, die aber geschlossen wurde. Betrachtet man die Beschäftigung in der Waffenfabrik ab 1869, den Steyr Werken ab 1926 & in Folge der Steyr-Daimler-Puch AG ab 1934, liegt diese 1925 bei 4340 Mitarbeitern. 1930 sind es knapp unter 2000. Ab 1940 zählt die AG 20.000 Mitarbeiter. 1944 sind es 40.000 Menschen, die...

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  • Lisa-Maria Auer
Anna Riedl wuchs in St. Ulrich auf und lebt heute noch dort.

Die ersten Verspotteten
Zeitzeugin über Weihnachten 1945 – „man spürte Frieden“

90-jährige St. Ulricherin über den Kriegsschauplatz, das elektrische Licht und das Schuljahr 1938. ST. ULRICH. „Ich habe mich nie arm gefühlt. Jetzt im Nachhinein betrachtet waren wir es aber schon“, erinnert sich Anna Riedl aus St. Ulrich an ihre Kindheit. Besonders schön empfand Riedl die ersten elektrischen Lampen: Das muss im 34er oder 35er Jahr gewesen sein, als wir den Strom bekamen“, so die 90-Jährige. „Haben die ganze Straße gebraucht“„Auf einmal war alles hell – so empfanden wir das...

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  • Lisa-Maria Auer

„Großraminger Turbine ursprünglich für Uruguay gedacht“

GROSSRAMING. Den Bau der Ennskraftwerke und im Zuge dessen die KZ-Lager in Ternberg, Dipoldsau und Großraming behandelt Alois Brunnthaler in seinem Buch „Strom für den Führer“. Der 1958 in Losenstein geborene Lehrer lebt und arbeitet heute in Weyer. 1939 hätte eine große Turbine nach Uruguay verschifft werden sollen. Durch den Ausbruch des Krieges war es nicht mehr möglich, die Turbine über den Atlantik zu transportieren. „Somit wurden aus den ursprünglich zwei geplanten Kraftwerken in...

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