Schneechaos

Beiträge zum Thema Schneechaos

Schneechaos in Tirol: Die Arbeitsrechtler der AK Tirol geben Entwarnung: Wurde von den Dienstnehmern alles Zumutbare unternommen, um (pünktlich) in die Arbeit zu kommen, hat ein Fernbleiben keine Konsequenzen.

Winter 2019/20
Schneechaos: Was passiert, wenn ich nicht rechtzeitig zur Arbeit kommen kann?

TIROL. Gerade bei Starkschnee ist es ArbeitnehmerInnen oft nicht möglich zur Arbeit zu kommen. Dieses begründete Fernbleiben von der Arbeit ist unter bestimmten Voraussetzungen rechtlich gedeckt. Hat das Fernbleiben von der Arbeit rechtliche Konsequenzen? Die Arbeitsrechtsexperten der AK Tirol (Arbeiterkammer) sagen Nein! – jedoch unter der Voraussetzung, dass alles Zumutbare unternommen wurde, um zur Arbeit zu kommen. Wenn ein Dienstverhinderungsgrund vorliegt, hat das Fernbleiben von der...

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In Tirol herrscht aktuell in fast allen Teilen Tirols Lawinenwarnstufe 5. Wetterberuhigung ist erst ab Dienstag wieder in Sicht.

Schnee Tirol
Lawinenwarnstufe 5 in weiten Teilen Tirols

TIROL. Für weite Teile Tirols wurde heute, 14. Jänner 2019, Lawinenwarnstufe 5 ausgerufen. Betroffen sind der Westen Tirols, die Glockturmgruppe, das Karwendel, die Zillertaler Alpen und die Hohen Tauern. Neuschnee verschärft die Lawinengefahr weiterTeilweise fielen in der Nacht auf Montag wieder große Schneemengen in Tirol. Dazu wehen stürmische Winde vor allem im Hochgebirge. Aus diesem Grund rief der Lawinenwarndienst Tirol für weitere Teile Tirols die Lawinenwarnstufe 5 aus. Neben dem...

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Tirol hat die Schneesituation weiter im Griff, teilweise wurden Straßensperren bereits wieder aufgehoben, die Rettungsketten funktionieren einwandfrei. Die Lawinenwarnstufe 4 bleibt noch aufrecht.

Schneesituation
Straßen sind teilweise wieder offen, Lawinenwarnstufe 4 bleibt

TIROL. Auch heute fand im Landhaus in Innsbruck die Stabssitzung zur Schneesituation statt: Die Lage ist nach wie vor unter Kontrolle. Es bleibt weiterhin Lawinenwarnstufe 4, einiges Straßensperren wurden aufgehoben. Die Lage ist nach wie vor unter Kontrolle Heute Vormittag trafen sich erneut die ExpertInnen der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz, des Lawinenwarndienstes, der Landeswarnzentrale, der Leitstelle Tirol und der Innsbrucker Sicherheitsbehörden in der Stabssitzung. Auch wenn...

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Umgestürzte Bäume und der Schnee generell, sorgen für Störungen in der Stromversorgung.
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Stromstörungen
Dauereinsatz für TINETZ-Störungstrupps

TIROL. Der Schnee bringt nicht nur Straßensperren und Lawinengefahr mit sich, auch das Verteilernetz der TINETZ stößt allmählich an seine Belastungsgrenze. Schon jetzt gab es teilweise Störungen und Stromausfälle. Eine Entspannung der Lage ist derzeit, laut TINETZ nicht in Sicht.  Störungstrupps in erhöhter AlarmbereitschaftDer Mittwoch brachte bis zu 170 Trafostationen in 18 Gemeinden mit 7.700 Stromkunden zum erliegen und es kam zeitweise zu unversorgten Haushalten. Nicht ohne Grund sind die...

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Die Arlbergbahn ist wieder für den Zugverkehr frei gegeben worden (Symbolbild).
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Arlbergbahn ist wieder frei

Nach einer tagelangen Sperre aufgrund der großen Lawinengefahr rollen nun wieder die Züge zwischen Tirol und Vorarlberg. BEZIRK LANDECK (otko). Eine gute Nachricht für alle Bahnreisenden. Die seit Sonntagvormittag wegen der großen Lawinengefahr gesperrte Arlbergbahn konnte heute gegen 14:30 Uhr wieder für den Zugverkehr zwischen den Bahnhöfen Landeck-Zams und Bludenz frei gegeben werden. Dafür waren umfangreiche Schneeräumungen notwendig. Wegen einer Oberleitungsstörung waren zwischen St. Anton...

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Die Schneeräumung der Arlberg Bahnstrecke lief am Dienstagnachmittag auf Hochtouren.
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Lawinensituation entspannt sich weiter

Auch das Kaunertal ist wieder erreichbar. Die Arlbergbahnstrecke soll gegen 15:30 Uhr frei gegeben werden. BEZIRK LANDECK (otko). „Die Lawinensituation entspannt sich weiter. Am Mittwoch, müssen wir mit der einsetzenden starken Erwärmung kurzfristig noch einmal mit einer Gefahrenspitze rechnen. Das betrifft vor allem die Gefahr von Nass- und Gleitschneerutschen. Deshalb ist für den Wintersport abseits gesicherter Pisten allerhöchste Vorsicht geboten“, warnt Rudi Mair, Leiter des...

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St. Anton am Arlberg ist wieder erreichbar: Die Sperre der Bundesstraße ab der Mautstelle wurde aufgehoben.
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Paznaun, St. Anton a.A. und Nauders wieder erreichbar

Die Entspannung der Lawinensituation hat zur Aufhebung einiger Straßensperren geführt. Die Arlbergbahn zwischen Landeck-Zams und Bludenz bleibt laut ÖBB aber bis morgen Mittag gesperrt. BEZIRK LANDECK (otko). Die Lawinensituation nach den heftigen Schneefällen vom Sonntag und Montag entspannt sich langsam. Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndiensts der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz erläutert dazu: „Wir haben jetzt eine extrem günstige Wetterentwicklung für die kommenden Tage zu...

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Lagebesprechung in der Landeswarnzentrale mit v. li. Herbert Walter (Vorstand Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes Tirol), LHStv Josef Geisler, LH Günther Platter, Landesamtsdirektor-Stellvertreter Dietmar Schennach und Harald Riedl (Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz).
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Tiroler Oberland teils noch immer abgeschnitten

Auch in der vergangenen Nacht blieb die erhöhte Lawinengefahrenstufe bestehen. Die Bergrettung im Tiroler Oberland war in Alarmbereitschaft und für alles gewappnet. Erschwerend kam noch die Situation der bis jetzt noch von der Außenwelt abgeschnittenen Orte. Hier fällt der Kindergarten und der Schulunterricht aus. TIROL. Die Massen von Schnee und der nun einsetzende Niederschlag, lösten Lawinengefahrenstufen aus, die bis an die Grenze gingen. Im Tiroler Oberland sind Gegenden teilweise von der...

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Die B 188 ist ab Pians gesperrt (im Bild am Ortsausgang von See Richtung Landeck) : Das gesamte Paznaun ist derzeit nicht erreichbar.
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Schneemassen haben den Bezirk Landeck fest im Griff

Durch den anhaltenden Schneefall hat sich die Lawinensituation im Bezirk drastisch verschärft. So sind mehrere Orte derzeit nicht oder nur erschwert erreichbar. BEZIRK LANDECK (das). Tirol versinkt im Schnee, insbesondere der Bezirk Landeck ist davon betroffen. Seit Samstag Abend sind in in Teilen Tirols teils heftige Schneeschauer mit mehreren Zentimetern Neuschnee herunter gekommen. So sind auf den Bergen bis zu 4 Meter Neuschnee gefallen und im Tal wie z.B. in Serfaus bis zu 150 cm. Die...

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  • Daniel Schwarz
Zahlreiche Haushalte im Bezirk waren ohne Strom. Die Störungstrupps der TINETZ hatten alle Hände voll zu tun.
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Schneefall sorgte für Chaos

Als Folge der heftigen Schneefälle waren auch im Bezirk Landeck zahlreiche Haushalte ohne Strom. BEZIRK (otko). Der Bezirk präsentierte sich Freitagfrüh tief verschneit. Bis zu 30 Zentimeter Schnee waren in einigen Tallagen gefallen. Der allerdings meist feuchte Schnee sorgte für zahlreiche Verkehrsbehinderungen, Stromausfälle und Sachschäden. "Der Schneedruck hat viele Bäume und abgebrochene Äste auf Straßen, Wege und Autos stürzen lassen. Es sind auch Bäume auf Stromleitungen gefallen und...

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Aus dem Beitrag: Der erste Schnee
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Wintereinbruch legt Teile Tirols lahm

Stromausfälle, umgestürzte Bäume und hängen geblieben Autos/LKWs sind heute morgen in Tirol weit verbreitet. Über Nacht hat es bis zu 50 cm geschneit. Ein Großteil des Bahnverkehrs in Tirol wurde durch die Schneemassen und den damit verbundenen umgestürzten Bäume lahmgelegt. Auch Straßenrouten und Autobahnabfahrten wurden laut Ö3 Verkehrsservice gesperrt. Landesweit Stromaufälle Große Teile Tirols ca. 20.000 Haushalte waren von Stromausfällen, durch die auf Stromleitungen gestürzten Bäume,...

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  • Daniela Sternberger
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Schneechaos brachte viel Arbeit

Nach den ergiebigen Schneefällen hatten die Räumdienste in den Gemeinden alle Hände voll zu tun. Überall mussten die Schneemassen von den Straßen und Parkplätzen beseitigt werden. Wie hier in Landeck waren die Bauhofmitarbeiter und zahlreiche private Firmen tagelang mit der umfangreichen Schneeräumng beschäftigt.

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Kommentar: Die Kasernen müssen bleiben

Das Schneechaos und die extremen Niederschläge vom Wochenende haben Tirol noch im Griff. Zahlreiche Helfer, Feuerwehrleute, die Bautrupps der TIWAG und die Straßenmeis­tereien haben Unmenschliches geleistet und der drohenden Katastrophe getrotzt. Und: bereits bevor der große Schneefall eingesetzt hat, wurde vom Land Tirol das Bundesheer alarmiert und für den Assistenzeinsatz angefordert. In kurzer Zeit wurden in Landeck und in St. Johann die Soldaten in Bereitschaft versetzt, die Hubschrauber...

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  • Sieghard Krabichler

Einsatzkräfte viel gefordert

Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Bundesheers standen über das Wochenende im Dauereinsatz. Aufgrund der angekündigten massiven Schneefälle wurde das Bundesheer bereits am 4. Jänner vom Land Tirol um Assistenz ersucht. Die Hubschrauber des Typs Alouette 3 bzw. Augusta Bell wurden zur Verstärkung bereitgestellt. Ein Lawinenzug der 6. Jägerbrigade wurde in der Pontlatzkaserne in erhöhte Bereitschaft versetzt. Der zweite Lawinenzug stand in der Winterstellekaserne in St. Johann in...

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Schneemassen führten zu vielen Stromausfällen

Umgeknickte Bäume führten im Bezirk zu zahlreichen Stromausfällen. Betroffen waren unter anderem der Raum Landeck, Grins, Stanz, Fließ, Pfunds, Tösens, das Kaunertal und Teile des Paznauns. Viele Haushalte hatten stundenlang keinen Strom. Die Störtrupps der TIWAG-Netz AG waren zur Schadensbehebung im Dauereinsatz. Hohe Lawinengefahr Aufgrund der außergewöhnlichen Schneefälle erhöhte sich die Lawinengefahr auf die Stufe vier. Mit einer Entspannung der Lage ist erst mit der Wetterbesserung Mitte...

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Kommentar: Erinnerungen an 1999 wurden wach

Nach einem schönen und trockenen Herbst hat nun der Winter mit aller Wucht eingeschlagen. Windböen und jede Menge Neuschnee machten den Verantwortlichen und den Bewohnern der betroffenen Gebiete große Sorgen. Längst verdrängte Erinnerungen an den Lawinenwinter 1999 wurden wieder wach und ließen die Leute erschaudern. Trotzdem ist der Bezirk mit einem blauen Auge davon gekommen. Gerade das professionelle Katastrophenmanagement und die ausgezeichnete Vorbereitung haben sich bezahlt gemacht. Auch...

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Lawine begräbt drei Autos

In Kappl wurden drei Autos verschüttet - drei Personen in Galtür unverletzt aus Lawine geborgen. Sturmtief „Andrea“ brachte ab Donnerstagabend jede Menge Neuschnee. Durch die orkanartigen Windböen und die ergiebigen Schneefälle erhöhte sich die Lawinengefahr drastisch. Mehrere Verbindungen mussten aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Nach Beratungen der Lawinenkommission wurde die Paznauntalstraße am Freitagnachmittag zwischen Galtür und Mathon gesperrt. Im Weiler Wirl ging am...

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