Sgraffito

Beiträge zum Thema Sgraffito

Sonnenuhr in Sgraffitotechnik von Gerulf Wilhelm über dem Eingang der Pfarrkirche in Neustadtl an der Donau. | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
Sonnenuhr von Gerulf Wilhelm "tickt" in Neustadtl

Künstlerisch gestalteter Zeitmesser an der Fassade der Pfarrkirche NEUSTADTL. Das Menschenreich, Tierreich, Blumenreich und Steinreich: Die abstrahierte Darstellung dieser vier Reiche prägen das optische Erscheinungsbild der Sonnenuhr über dem Eingang der Pfarrkirche. Das dreifarbige runde "Ziffernblatt" mit einem Durchmesser von 230 Zentimetern, ausgeführt in Sgraffitotechnik, stammt vom akademischen Maler und Pädagogen Gerulf Wilhelm (geb. 1939) aus Ybbsitz. Wie in der Pfarrchronik vermerkt,...

Sgraffito von Arthur Sühs aus dem Jahr 1961 an der Fassade der Handelsakademie in Waidhofen an der Ybbs. | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
Schule mit künstlerischer Note

Fassadenkunstwerk des akademischen Malers Arthur Sühs schmückt seit 65 Jahren die Vorderfront der Waidhofner Handelsakademie WAIDHOFEN AN DER YBBS. "Beispielgebende Heimstätte für das kaufmännische Bildungswesen geschaffen", so titelte der "Bote von der Ybbs" anlässlich der feierlichen Schlüsselübergabe für den Neubau der Handelsakademie und Handelsschule im Jahr 1961. Die künstlerische Ausgestaltung der Vorderfront des Gebäudes übernahm der akademische Maler Arthur Sühs (1913–1993) mit einem...

Türkenpfeifer: Sgraffito von Adalbert Schlager an der Fassade der "Neuen Heimat"-Wohnhausanlage (Fertigstellung 1960) in der Julius-Jax-Gasse in Waidhofen an der Ybbs. | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
Schlager setzte Türkenpfeifern ein Denkmal

Zwei Schwegelpfeifen und eine kleine Trommel: Sgraffito des akademischen Malers Adalbert Schlager in Waidhofen an der Ybbs WAIDHOFEN AN DER YBBS. Der bildende Künstler Adalbert Schlager (1920–2002) schuf in den 1950/60er-Jahren zahlreiche Fassadenkunstwerke in Sgraffito-Technik. Eine der für diese Zeit so typischen Arbeiten des akademischen Malers aus Biberbach ist an der "Neuen Heimat"-Wohnhausanlage in der Julius-Jax-Gasse in Waidhofen zu finden. Das sieben Meter hohe und vier Meter breite in...

Sgraffito aus den 1960ern von Gerulf Wilhelm mit einer Darstellung des Erzengels Michael (mittlerweile verdeckt hinter der Wärmedämmung) an der Außenfassade des Kindergartens am Krautberg in Amstetten.
Aufnahme entnommen der St. Pöltner Kirchenzeitung, Ausgabe 40, vom 29. September 1968. | Foto: Bergmayr/Repro Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
Ein kurzer Blick hinter die Fassade

Sgraffito in Amstetten des akademischen Malers Gerulf Wilhelm hinter der Wärmedämmung verdeckt AMSTETTEN. Zu den größten "Feinden" der Sgraffitokunst der Nachkriegszeit kann man durchaus die Anbringung einer Wärmedämmung zählen. Ein Beispiel: das mehrfarbige Werk von Gerulf Wilhelm (geb. 1939) an der Fassade beim Kindergarten bzw. der ehemaligen Seelsorgestation St. Michael am Krautberg. Vor gut zehn Jahren ist die in den 1960er-Jahren geschaffene moderne Darstellung des Erzengels Michael in...

Dekoratives Sgraffito von Leopold Schmid beim am 7. Oktober 1956 feierlich eröffneten Finanzamtsgebäude (heute AMS) in Scheibbs. | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
Ein Amtshaus mit besonderem Charakter

Der Maler und Grafiker Leopold Schmid zeigt sich am Gebäude in der Gaminger Straße 35 in Scheibbs von seiner abstrakten Seite. SCHEIBBS. "Das neue Finanzamt. Ein bedeutendes Werk hat ihre Vollendung erfahren." So schreibt die Regionalzeitung "Amstettner Bote" am 13. September 1956.  Wenn man die künstlerische Ausgestaltung an der auskragenden Wand des viergeschoßigen Gebäudes in der Gaminger Straße 35 in Scheibbs unter die Lupe nimmt, trifft man auf die Handschrift des akademischen Malers und...

Knapp sechs Quadratmeter großes Sgraffito (schon mehrfach angebohrt) des akademischen Malers Adalbert Schlager am ehemaligen Vereinshaus der Trachtenmusikkapelle Allhartsberg. | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
Seit 60 Jahren Klangvielfalt an der Fassade

Sgraffito mit stilisierten Musikinstrumenten von Adalbert Schlager prägt altes Heim der Allhartsberger Blaskapelle. ALLHARTSBERG. Der volle Klang der Klarinetten, Posaunen und Trompeten ist aus dem Gebäude mit der Hausnummer Markt 13 schon lange nicht mehr zu hören. An der Außenfassade erinnert noch die Komposition von stilisierten Musikinstrumenten in Sgraffitotechnik des bildenden Künstlers Adalbert Schlager (1920–2002) von der Oismühle in Biberbach an die ehemalige, erste eigene...

Enthüllung der Ehrentafel (v.l.n.r.): Baumeister Josef Panis, Kulturstadtrat Franz Piribauer, Annemarie Wedl, Ulla Bresnig (Freundin von Florian Jakowitsch), Gertrude Lotter, Hilde Glauninger (Kunstexpertin aus Wien und gute Freundin des Künstlers), kniend mit Hund: Hubert Arnim-Ellissen (Schüler von Jakowitsch im Gymnasium Sachsenbrunn), Bürgermeister Klaus Schneeberger, die Familienmitglieder Dorian Jakowitsch, Ariane-Elisabeth Jakowitsch, Kerstin Szivatz, Ruben Jakowitsch und Ina Jakowitsch, sowie Hans Ludwig Diexer (Geschäftsführer Genossenschaft "Neue Eisenstädter") | Foto: Stadt Wiener Neustadt/Weller
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Wiener Neustadt
Gedenktafel für Künstler Florian Jakowitsch enthüllt

In Wiener Neustadt wurde eine Gedenktafel für den Künstler Florian Jakowitsch an seinem  ehemaligen Wohnort und Atelier enthüllt. Jakowitsch war und ist über seinen Tod hinaus für seine Glaskunst bekannt. Er hat zeit seines Lebens in der Föhrenwaldgasse gelebt und gewirkt. Mit der Gedenktafel möchte die Stadt sein Wirken ehren. WIENER NEUSTADT. In Gedenken an den vor fünf Jahren verstorbenen Wiener Neustädter Maler, Zeichner und Glaskünstler Florian Jakowitsch wurde an seiner ehemaligen...

Sgraffito mit Symbolcharakter von Gerulf Wilhelm am Stiegenhaus-Turm der alten Bene-Fabrik im Waidhofner Stadtteil Zell. | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
Möbel-Sgraffito prägt alte Bene-Fabrik in Zell

Der akademische Maler Gerulf Wilhelm (86) gestaltete einst das markante Fassadenbild am Stiegenhaus-Turm des Waidhofner Büromöbelherstellers. WAIDHOFEN AN DER YBBS. "Mein Vater hat den alten Bene gekannt, und so bin ich zu dem Auftrag gekommen", blickt der akademische Maler und ehemalige Pädagoge am Waidhofner Gymnasium Gerulf Wilhelm auf eines seiner ersten Sgraffiti in den 1960er-Jahren zurück. Die fünf stilisierten, in den Putz gekratzten Schreibtische mit je einer Größe von 290 mal 120...

Kunstvolles Sgraffito (Höhe 300 cm Breite 220 cm) von Gerulf Wilhelm mit der Darstellung des heiligen Florian am Haus der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsbach. | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
Wilhelm's Sgraffiti in Wolfsbach

Der akademische Maler und Pädagoge Gerulf Wilhelm (86) schuf einst zwei Kratzputzbilder für das Wolfsbacher Feuerwehrhaus. WOLFSBACH. "Ein künstlerisch gestaltetes Feuerwehrhaus", heißt es in der Wochenzeitung "Amstettner Anzeiger" vom 22. April 1975. "Eines der schönsten und geschmackvollsten Feuerwehrhäuser Niederösterreichs", ist weiters im vor 50 Jahren erschienenen Artikel anlässlich der offiziellen Übergabe des neu errichteten Gebäudes der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsbach am...

5. Bild aus "Die 6 Schöpfungstage" von Sepp Mayrhuber: Tiere des Wassers und der Luft, 5. Tag | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
Erschaffung der Welt in sechs Bildern

Der akademische Maler Sepp Mayrhuber schuf "Die 6 Schöpfungstage" in Sgraffito- und Mosaik-Technik für die Volksschule in Erlauf. ERLAUF. Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde – so die ersten Worte des Schöpfungsberichts in der Bibel (Genesis 1). Die Erschaffung der Welt erfolgte über einen Zeitraum von sechs Tagen. Der akademische Maler Sepp Mayrhuber (1904–1989), der über viele Jahre in Golling an der Erlauf gelebt und gearbeitet hat, setzte das Werk "Die 6 Schöpfungstage" in sechs Bildern...

Sgraffito dokumentiert rege Bautätigkeit in der ersten Hälfte der 1960er-Jahre im Süden Amstettens zwischen der Ybbs und dem Mühlbach.
Vorhanden war schon lange zuvor die "Kaiser-Franz-Joseph-Brücke" (1901-1981) über die Ybbs nach Allersdorf (rechts im Bild). | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
Hans Stern schuf "Sehenswürdigkeit"

AMSTETTEN. "Jedenfalls hat Herr Stern mit großem Fleiß und geschickter Hand eine Sehenswürdigkeit geschaffen", schreibt der Amstettner Anzeiger am 16. September 1965. In diesem Jahr machte sich Malermeister Hans Stern (1898–1967) von den Neubauten am Ybbsfeld wie Altersheim, Knabenhauptschule, Gymnasium, Viehversteigerungshalle und Schlosserinternat ein Bild und verewigte diese in Form eines dreifarbigen Sgraffitos an seinem Haus in der Ybbsstraße. Beim 310 mal 230 Zentimeter großen...

Das in Kratzputztechnik ausgeführte Wandbild von Franz Bilko wurde 1954 für den Neubau der Technischen Lehr- und Versuchsanstalt (heute HTL) geschaffen. | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
70 Jahre Bilko-Sgraffito: "Waidhofner Eisen musst preisen"

WAIDHOFEN AN DER YBBS. "Am neuen Schulgebäude ist bildlich die schwere Arbeit mit dem Eisen dargestellt, es ist aber auch zu sehen, wie länderumspannend der Handel mit den Erzeugnissen des Eisenhandwerks in der Vergangenheit war und welchen Ruf Waidhofner Eisen genoß." Diese Zeilen auf Seite eins des "Ybbstaler Wochenblatts" vom 24. September 1954, zwei Tage vor der feierlichen Eröffnung des Neubaus der Technischen Landes-Lehr- und Versuchsanstalt (heute HTL) durch Bundespräsident Theodor...

Sgraffito von Adalbert Schlager: Darstellung des heiligen Georg als Drachentöter im Amstettner Ortsteil Eisenreichdornach | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
Heiliger Georg in die Hausfassade gekratzt

AMSTETTEN. "Ich hüte es wie meinen Augapfel", so Peter H. Kohoutek über das Sgraffito des akademischen Malers Adalbert Schlager (1920–2002) an seinem Haus mit der bekannten Darstellung des heiligen Georg (Gedenktag: 23. April) als Ritter mit Lanze auf einem Pferd im Kampf mit dem Drachen. "Meine Mutter war leidenschaftliche Reiterin. Der heilige Georg ist ja der Schutzpatron der Reiter und so war das naheliegend", erklärt er die Motivwahl für die künstlerische Gestaltung der Außenfassade 1962...

Erdkugel: Sgraffito mit fünf Meter Durchmesser von Johann Deutsch an der Mittelschule Sonntagberg/Volksschule Rosenau | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
"Es soll ein Symbol des Friedens sein"

SONNTAGBERG. "Sich die Hände reichen über alle Nationen und Farben hinweg", erinnert sich der langjährige Lehrer an der Haupt- bzw. Mittelschule Sonntagberg und Maler Johann Deutsch (geb. 1956) heute noch gut an den Entstehungsprozess des Themas seines Sgraffitos, das sich im Rahmen eines Wettbewerbs unter den vierten Klassen herauskristallisiert hat. "Es soll ein Symbol des Friedens erdumfassend sein", so Deutsch, der diese Erdkugel mit einem Durchmesser von fünf Metern in Kratzputztechnik im...

Fassadenkunst von Carla Kamenik Anfang der 1990er-Jahre in der Marktgmeinde Ardagger | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
Sgraffiti am Gemeindehaus Ardagger

ARDAGGER MARKT. Kratzputzbilder, sogenannte Sgraffiti, in Grau-Weiß-Optik sind sehr typisch für die vielseitige Künstlerin Carla Kamenik (1943–2013). Ein Beispiel ihrer kunstvollen Fassadengestaltungen ist am Gemeindehaus Ardagger zu finden, das Anfang der 1990er-Jahre erbaut wurde. Neben dem Gemeindewappen und Motiven in Erinnerung längst vergangener Zeiten sind die Pfarrpatrone der vier Katastralgemeinden, hl. Nikolaus (Ardagger Markt), hl. Margareta (Ardagger Stift), hl. Ottilie...

Fassadenkunst von Sepp Zöchling bei der Pfarrkirche Ulmerfeld aus dem Jahre 1953 | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
Zöchling-Sgraffito seit 70 Jahren in Ulmerfeld

ULMERFELD. Am 11. Oktober 1953 wurde die Pfarrkirche Ulmerfeld nach großem Um- und Neubau, so wie wir sie heute kennen, eingeweiht. Der Mostviertler Maler Sepp Zöchling (1914–1989) schuf hierfür vor 70 Jahren an der Fassade beim Haupteingang in Sgraffitotechnik die Darstellung "Verkündigung an Maria" (Maria mit dem Erzengel Gabriel und dem Heiligen Geist in Gestalt einer Taube) sowie die Figuren der Heiligen Leonhard und Josef, die Patrone der Bauern und Arbeiter. Im Hintergrund sind die...

Mosaikbild des akademischen Malers Hans Babuder an der Stirnseite des Greiner Rathauses. Die Signatur "hb" des Künstlers ist dabei gar nicht so leicht zu finden. | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
Fassadenkunst erzählt Geschichte

Zwei Werke von Hans Babuder zeichnen Greiner Rathaus aus GREIN. Ein Sgraffito oder ein Mosaik an der Fassade zur künstlerischen Ausgestaltung eines öffentlichen Gebäudes, das Anfang der 1960er-Jahre errichtet wurde, ist eigentlich nichts Außergewöhnliches. Wenn allerdings Fassadenkunstwerke von beiden dieser typischen Gestaltungsformen der Nachkriegsjahre (Stichwort: Kunst am Bau) auf ein und demselben Objekt wie beim Rathaus in der Stadt Grein anzutreffen sind und noch dazu von ein und...

Sgraffito des Haagers Willy Hengl in der Oskar-Kokoschka-Straße in Pöchlarn. | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
Hengl-Sgraffito in Pöchlarn: Wird es bleiben?

PÖCHLARN. Wenn vor einer Hausfassade eines alten Gebäudes ein Gerüst aufgebaut ist, dann heißt das meist nichts Gutes - zumindest für das Sgraffito. Bei einem dieser markanten Kratzputzbilder von Willy Hengl (1927-1997), die in der Nachkriegszeit des vorigen Jahrhunderts ihre Hochblüte in der Kunst-am-Bau-Phase erlebt haben, könnten die Tage jetzt in der Oskar-Kokoschka-Straße gezählt sein. Aber noch ist nicht entschieden, wie die BezirksBlätter beim bauausführenden Unternehmen in Erfahrung...

1969: Mit Tiermotiven der Natur auf der Spur (Detail). | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
Liebevoll gestaltete Sgraffiti von Rupert Vogelauer

MOSTVIERTEL. Motive aus der Tier- und Pflanzenwelt, Landwirtschaft, aber auch des technischen Fortschritts, wie an seiner Garage in Prinzersdorf mit Fortbewegungsmitteln aller Art (vom Auto, Ballon, Flugzeug über Schiff bis zum Zug) nicht zu übersehen ist, zeichnen die dekorativen Sgraffiti des 1924 in Pöchlarn geborenen Malers Rupert Vogelauer aus. Auch nach Jahrzehnten ihrer Entstehung sind diese in den noch feuchten Putz gekratzten Werke ein überaus reizvoller Anblick an den Hausfassaden....

Immer ein Lächeln auf den Lippen: Die Waidhofner Malerin und Grafikerin Elfi Stummer (92) vor einem ihrer zahlreichen Bilder in ihrem Atelier. | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
Elfi Stummer und ihre Sgraffiti: Vier Elemente und die Türken

WAIDHOFEN/YBBS. Sie ist bekannt für ihre ausdrucksstarken Bilder – stets den Menschen im Mittelpunkt. Aber wussten Sie, dass die Malerin Elfi Stummer auch zwei Sgraffiti an Hausfassaden im öffentlichen Raum geschaffen hat? "Es war ein Sprung ins kalte Wasser", erinnert sich die Künstlerin an ihr erstes Sgraffito an der Hauptschule (heute Wirtschafts- und Musikmittelschule). "Ich hab mich bei der Ausschreibung so als Frischgefangene beteiligt. Ich war jung und unternehmenslustig und hab mir...

Heiliger Christophorus als Feuerwehrmann, alte Feuerwache in Au/Donau. | Foto: Hans Scholl
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Kunst an Hausfassaden
Willy Hengl hinterließ Sgraffiti in Naarn und Perg

Anne und Hans Scholl aus Naarn auf den Spuren des Sgraffiti-Künstlers Willy Hengl (1927 bis 1997). Er hinterließ Werke an Hausfassaden, unter anderem in Naarn und Perg. NAARN, PERG. Vor über 60 Jahren war die große Zeit des bedeutenden und vielfach ausgezeichneten Künstlers Willy Hengl als Sgraffiteur. Eine Zeit, in der Gebäudeeigentümer, die etwas auf sich hielten, mit einem „Hengl“ ihre Fassade verschönt haben wollten. Zahlreich seien seine Werke im Unteren Mühlviertel und im Machlande...

  • Perg
  • Hans Rüdiger Scholl
Sgraffito von Erich Brandl: Darstellung einer Huf- und Wagenschmiede anno dazumal in der Amstettner Ardaggerstraße. | Foto: Hans-Peter Kriener
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Serie: Kunst im öffentlichen Raum
Wandbilder von Erich Brandl mit Symbolcharakter

AMSTETTEN. "Die Sgraffiti haben mich als Kind so fasziniert, wir haben sogar noch einen Rasterentwurf. Damals hat's ja noch keinen Computer gegeben", erinnert sich Elfriede Watzinger, die älteste Tochter des vielseitig künstlerisch begabten Amstettners Erich Brandl (1933–2009), an aufwendig gestaltete Kratzputzbilder ihres Vaters. Die BezirksBlätter haben sich für ihre Serie "Kunst im öffentlichen Raum" auf Spurensuche nach diesen Werken von Erich Brandl an Hausfassaden im Raum Amstetten...

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