vertrieben

Beiträge zum Thema vertrieben

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Wiener Spaziergänge
Vom Praterstern ins Viertel Zwei, 4

Stell dir vor, du darfst deine Abschlussprüfung nicht antreten, weil du jüdischer Herkunft bist, ob religiös oder nicht. Du bist ein renommierter Professor, und du wirst vom Arbeitsplatz weggejagt. Nur so. Und bald landet man im KZ und ist nach Foltern und/oder Hunger ermordet. - Gott sei Dank können wir uns das gar nicht vorstellen. Das birgt aber die Gefahr, dass wir es langsam vergessen, und dann kann es wieder passieren. Im Park, in dem die Wirtschaftsuni-Gebäude stehen, siehst du ein...

  • Wien
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  • Elisabeth Anna Waldmann
Zahlreiche Lichter erinnerten an den Turnertempel.
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Rudolfsheim-Fünfhaus
Moshe-Jahoda-Platz feierlich benannt

Dem unermüdlichen Kämpfer für die Opfer der Scho­ah, Moshe Jahoda, wurde ein Platz gewidmet. RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Bewegend: Dieses Wort fasst die Platzbenennung beim Turnertempel-Denkmal gut zusammen. Der kleine Platz an der Ecke Turnergasse und Dingelstedtgasse trägt jetzt den Namen von Moshe Jahoda. Bei der feierlichen Benennung waren neben Politprominenz die IKG-Vizepräsidentin Claudia Prutscher und Jahodas Familie aus Israel sowie zahlreiche Weggefährten und Anrainer dabei. Gleichzeitig...

  • Wien
  • Rudolfsheim-Fünfhaus
  • Anja Gaugl
Philip Seinfeld mit seiner Tochter Nurit.

"Wir haben die Stadt Steyr nie vergessen"

Treffen der Altoberösterreicher in Tel Aviv. Philip Seinfelds Frau Helene stammt aus Steyr. STEYR, TEL AVIV (kai). Seine Teilnahme an der ORF-Friedenslichtreise nutzte Landeshauptmann Josef Pühringer, um mit den jüdischen Altoberösterreichern zusammenzutreffen. Diese konnten dem NS-Regime entkommen und fanden in Israel eine neue Heimat. Jede der Familien wurde von Pühringer einzeln begrüßt und ihr jeweiliges Schicksal erzählt. Einer der Gäste war Philip Seinfeld. 1920 in Wien geboren, kam er...

  • Steyr & Steyr Land
  • Sandra Kaiser
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Döllersheim - der Ort existiert so nicht mehr - sie mussten weg und dürfen bis heute nicht wieder zurück

Im Herzen des Waldviertels befindet sich auf einer Fläche von 157 km2 der größte Truppenübungsplatz Österreichs. Dieser wurde im Jahr 1938 nach dem Einmarsch der Deutschen Truppen auf dem Gebiet des "Döllersheimer Ländchens" errichtet. Es gibt die verschiedensten Theorien, warum der "Führer" Adolf Hitler ausgerechnet dieses Gebiet dafür auserwählt hatte. Ein möglicher Grund dafür erschien die Tatsache, dass seine Vorfahren aus dem Gebiet rund um Döllersheim stammten - unter anderem liegt auch...

  • Zwettl
  • Julia Mang
Die Nachfahren der in der NS-Zeit vertriebenen oder ermordeten Familien besuchten in St. Pölten auch die ehemalige Synagoge.

Nachkommen vertriebener Juden besuchten die Landeshauptstadt

Auf Initiative von Martha Keil vom St. Pöltner Institut für jüdische Geschichte Österreichs besuchten über 90 Nachfahren von in der NS-Zeit aus St. Pölten und Umgebung vertriebenen oder ermordeten Familien die niederösterreichische Landeshauptstadt. ST. PÖLTEN (red). Menschen aus vielen Staaten Europas, aus Israel, den USA, aus Mexiko und Argentinien haben sich Ende Juni in der Stadt Ihrer Vorfahren, aus der eben diese 1938 bis 1945 vertrieben (und vielfach ermordet) wurden, getroffen und...

  • St. Pölten
  • Bezirksblätter Archiv (Johannes Gold)
Symbolfoto

Kaprun: Akustischer Alarm vertreibt Einbrecher

Eine Presseaussendung der Polizei Salzburg KAPRUN. Am 18. Oktober 2015, kurz vor 5 Uhr früh, brach ein bisher unbekannter Täter ein Fenster einer Tischlerei in Kaprun auf und stieg in die Werkstatt ein. Dadurch wurde ein akustischer Alarm ausgelöst, woraufhin der Täter die Örtlichkeit verlassen hat. Gestohlen wurde nichts. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit unbekannt. Eine Spurensicherung wurde durchgeführt. Die Ermittlungen laufen.

  • Salzburg
  • Pinzgau
  • Christa Nothdurfter

600...

... Euro soll die Gemeinde Breitenstein bezahlen. Nach einem Streit um ein Grundstück vertriebener Juden in Breitenstein legt das Land der Gemeinde Breitenstein nahe, einen Betrag von ca. € 600 entweder den bekannten Erben des Grundstücks zur Verfügung zu stellen oder die Summe für Projekte zu widmen, welche die NS-Vergangenheit Österreichs aufarbeiten.

  • Neunkirchen
  • Thomas Santrucek
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Fortsetzung: Vertrieben (14)

Die wahre Geschichte eines kleinen Mädchens Autorin: U. Hillesheim © Immer angstvoller und erregter werden die Leute. Wird uns die Wunderwaffe (V1 und V2) das Kriegsglück und den Endsieg bringen? Viele, viele glauben daran. Und als Roosevelt stirbt, meint man, dies sei nun die Wende wie damals bei Friedrich dem Großen (Ihn hat im 7-jährigen Krieg der Tod der feindlich gesinnten Zarin vor dem Untergang gerettet). Mohrau ist voller Flüchtlinge und immer wieder ziehen Soldatentrupps durch. „Nach...

  • Stmk
  • Bruck an der Mur
  • Alexander Moser
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Fortsetzung: Vertrieben (11)

Die wahre Geschichte eines kleinen Mädchens Autorin: U. Hillesheim © „Kommt schnell ans Fenster und schaut auf die Troppauer Straße“! Was gibt es zu sehen? Ein langer Zug ausgemergelter bis aufs Skelett abgemagerter Männer in Sträflingskleidung wird auf der Straße vorbei getrieben. Wie erloschen sind ihre grauen Gesichter. Ein Neger ist unter ihnen, der erste den ich in meinem Leben zu sehen bekomme. Und ihnen zur Seite gehen schwerstbewaffete Leute (SS-Leute?). Bei Todesstrafe ist es verboten,...

  • Stmk
  • Bruck an der Mur
  • Alexander Moser
Völkerverständigungspräsident Höchtl

Gewaltsam enteignet und vertrieben

Völkerverständigungspräsident Höchtl begrüßt die Haltung der Stadt Brünn zum Todesmarsch der Südmährer im Jahre 1945 als erstes positives Zeichen der Einsicht „Das Gedenken an die Mitte 1945 über 30.000 deutschsprachigen Vertriebenen, welche aus Brünn nach Österreich gewaltsam entfernt wurden (davon überlebten mehr als 5000 nicht –deshalb als Todesmarsch in die Geschichte eingegangen), durch die historische Erklärung der Stadt BRÜNN ist zu würdigen. Ich bezeichne es als erstes positives Zeichen...

  • Horn
  • H. Schwameis

Hausbesitzerin vertrieb Einbrecher

NEUKIRCHEN. Drei bisher unbekannte Täter wollten am 7. April gegen 9 Uhr in Neukirchen bei Lambach in ein Einfamilienhaus einbrechen, wurden dabei von der Besitzerin überrascht und flüchteten daraufhin. Bevor die Täter versuchten einzubrechen, läuteten sie mehrmals an der Haustür. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die 36-jährige Hausbesitzerin im Haus und führte Reinigungsarbeiten im Erdgeschoß durch. Da die Besitzerin an der Haustüre Bettler vermutete, öffnete sie die Haustüre nicht und ging...

  • Wels & Wels Land
  • Ines Trajceski

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