Bergdrama Hohe Munde
Toter Bergsteiger wurde von Hubschrauber geborgen

 27 Einsatzkräfte der Bergrettung Telfs stiegen bei dichtem Schneetreiben Richtung Hohe Munde auf.  | Foto: Bergrettung Leutasch
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  • 27 Einsatzkräfte der Bergrettung Telfs stiegen bei dichtem Schneetreiben Richtung Hohe Munde auf.
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Ein Bergsteiger aus Deutschland geriet in dichtem Schneetreiben nahe der Hohen Munde (2662 Meter) in Bergnot. 27 Einsatzkräfte der Bergrettung stiegen bei dichtem Schneetreiben Richtung Hohe Munde auf. Die Bergretter konnten den 21-Jährigen in dem Gebiet auf rund 2.500 Metern Höhe jedoch nicht finden, die Suchaktion wurde am Freitag fortgesetzt und eine leblose Person konnte lokalisiert werden. Der Polizeihubschrauber versuchte anschließend mehrmals, die Person zu bergen. Aufgrund der Wetterverhältnisse (Schnee, Nebel, Wind) verliefen die Versuche jedoch ohne Erfolg. Der Polizeihubschrauber konnte am Sonntag den toten Bergsteiger bergen. 

TELFS. Am Donnerstag stiegen zwei deutsche Staatsangehörige vom Parkplatz der „Rauthhütte“ in Telfs in Richtung „Hohe Mund Ostgipfel“ auf. Während einer der beiden gegen 14 Uhr aufgrund von einsetzendem Schneefall umkehrte, stieg sein 21-jähriger Begleiter weiter in Richtung Gipfel auf. Dieser erreichte gegen 15.40 Uhr den Gipfel der Hohen Munde.


Gegen 15.55 Uhr schickte der 21-Jährige seinem umgekehrten Kollegen eine Voice-Mail mit der Bitte einen Notruf abzusetzen. Eine Bergung mit dem Rettungshubschrauber konnte aufgrund der schlechten Wetterlage nicht erfolgen, weshalb 27 Mitglieder der Bergrettung Telfs in Richtung Vorfallsort aufstiegen.

Die Bergrettung konnte telefonisch Kontakt mit dem 21-Jährigen herstellen, wobei er ihnen mitteilte, dass er ca. 70 – 100 Meter abgerutscht war und sich dabei unbestimmten Grades verletzt hatte. Nachdem die Bergrettung den Nahbereich des gemeldeten Unfallortes auf einer Seehöhe von 2.500 erfolglos abgesucht hatte, musste die Suche gegen 21 Uhr aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse, der exponierten Lage und der Dunkelheit erfolglos abgebrochen werden. Der Einsatz des Libelle-FLIR-Hubschraubers war aufgrund der Wetterlage nicht möglich.

Der Polizeihubschrauber wird am 05.10.2024 erneut versuchen, die aufgefunden Person zu bergen.  | Foto: Bergrettung Leutasch
  • Der Polizeihubschrauber wird am 05.10.2024 erneut versuchen, die aufgefunden Person zu bergen.
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Lokalisierung

Am Freitag konnte um 16 Uhr von der Besatzung des Polizeihubschraubers „Libelle“ eine leblose Person lokalisiert werden. Der Suchtrupp befand sich in unmittelbarer Nähe (ca. 100 – 150 Meter entfernt) des Fundortes, konnte jedoch aufgrund der Exponiertheit bzw. der Absturzgefahr nicht zur Person absteigen. Der Polizeihubschrauber versuchte anschließend mehrmals, die Person zu bergen. Am Samstag wurden neuerlich Bergeversuche gestartet. Am Sonntag konnte der Mann dann von einem Polizeihubschrauber geborgen werden.

Um 16:00 Uhr konnte von der Besatzung des Polizeihubschraubers „Libelle“ eine leblose Person lokalisiert werden.  | Foto: ZOOM.Tirol
  • Um 16:00 Uhr konnte von der Besatzung des Polizeihubschraubers „Libelle“ eine leblose Person lokalisiert werden.
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 27 Einsatzkräfte der Bergrettung Telfs stiegen bei dichtem Schneetreiben Richtung Hohe Munde auf.  | Foto: Bergrettung Leutasch
Bergdrama auf der Hohen Munde, leblose Person konnte lokalisiert werden. | Foto: Bergrettung Leutasch
Der Polizeihubschrauber wird am 05.10.2024 erneut versuchen, die aufgefunden Person zu bergen.  | Foto: Bergrettung Leutasch
Um 16:00 Uhr konnte von der Besatzung des Polizeihubschraubers „Libelle“ eine leblose Person lokalisiert werden.  | Foto: ZOOM.Tirol
Aufgrund der Wetterverhältnisse verliefen die Versuche am Freitag ohne Erfolg. | Foto: ZOOM.Tirol
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