Bergunglück

Beiträge zum Thema Bergunglück

Ein 37-Jähriger muss sich vor Gericht verantworten, nachdem seine Freundin im Jänner 2025 am Großglockner erfroren war. (Symbolfoto) | Foto: zVg
3

Frau erfroren
Das sagt Kärntens höchster Bergführer zum Großglockner-Prozess

Am heutigen Donnerstag steht ein 37-Jähriger in Innsbruck wegen "grob fahrlässiger Tötung" vor Gericht. Dem Bergsteiger wird vorgeworfen, dass er seine erschöpfte Freundin allein am Glockner-Gipfel zurückgelassen habe, wo sie erfror. MeinBezirk sprach mit einem Kärntner Bergführer über den Fall. Er ist überzeugt: Unglück wäre vermeidbar gewesen. KÄRNTEN. Es war kurz nach zwei Uhr früh, rund 50 Meter unterhalb des Gipfelkreuzes des Großglockner: Eine junge Frau ist entkräftet, unterkühlt und...

Die Alpinpolizei zum Einsatz: Trotz widriger Witterungsbedingungen wurde ein Polizeihubschrauber in den Nachtstunden gestartet. Die Besatzung konnte Sichtkontakt zu den Bergsteigern herstellen – ein Hilfssignal blieb jedoch aus. | Foto: Bergrettung
3

Großglockner Bergdrama
Alpinist steht wegen grob fahrlässiger Tötung vor Gericht

Der 36-jährige Alpinist, der seine 33-jährige Freundin auf den Großglockner führen wollte und welche im Zuge dieser Tour erfror, steht wegen des Vergehens der grob fahrlässigen Tötung am 19.02.2026 vor dem Landesgericht. Bei einer Verurteilung droht eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren. Die Vorwürfe im Detail. INNSBRUCK. In der Nacht vom 18. auf den 19. Jänner 2025 ereignete sich am Großglockner ein tragisches Alpinunglück, bei dem eine 33-jährige Frau aus Salzburg ihr Leben verlor.  Laut...

 27 Einsatzkräfte der Bergrettung Telfs stiegen bei dichtem Schneetreiben Richtung Hohe Munde auf.  | Foto: Bergrettung Leutasch
5

Bergdrama Hohe Munde
Toter Bergsteiger wurde von Hubschrauber geborgen

Ein Bergsteiger aus Deutschland geriet in dichtem Schneetreiben nahe der Hohen Munde (2662 Meter) in Bergnot. 27 Einsatzkräfte der Bergrettung stiegen bei dichtem Schneetreiben Richtung Hohe Munde auf. Die Bergretter konnten den 21-Jährigen in dem Gebiet auf rund 2.500 Metern Höhe jedoch nicht finden, die Suchaktion wurde am Freitag fortgesetzt und eine leblose Person konnte lokalisiert werden. Der Polizeihubschrauber versuchte anschließend mehrmals, die Person zu bergen. Aufgrund der...

  • Tirol
  • Telfs
  • Georg Herrmann
Italienischen Medienberichten zufolge sind am Mittwochvormittag vier Österreicher auf einem Eisfeld am Ortler ausgerutscht und mehr als 150 Meter in die Tiefe gestürzt. | Foto: Pixabay/gavia26210
2

Drama am Ortler
Vier Österreicher in Südtiroler Bergen abgestürzt

Unglück am höchsten Berg Südtirols: Italienischen Medienberichten zufolge sind am Mittwochvormittag vier Österreicher auf einem Eisfeld am Ortler ausgerutscht und mehr als 150 Meter in die Tiefe gestürzt. Zwei von ihnen wurden schwer verletzt ins Spital geflogen. ÖSTERREICH/ITALIEN. Wie das südtiroler Onlinemedium "stol.it" berichtet, waren die vier österreichischen Alpinisten entlang des Hintergrats unterhalb des Signalkopfs in ein Eisfeld geraten. Plötzlich rutschte die Seilschaft aus und...

  • MeinBezirk nationale Redaktion
Ein 48-jähriger Bergsteiger ist Montagnachmittag auf dem Weg zur Stüdlhütte am Großglockner im Gemeindegebiet von Kals in Osttirol ums Leben gekommen. (Archivbild) | Foto: Pixabay
2

Kippte plötzlich nach vorn
48-Jähriger starb auf dem Weg Richtung Großglockner

Ein 48-jähriger Bergsteiger ist Montagnachmittag auf dem Weg zur Stüdlhütte am Großglockner im Gemeindegebiet von Kals in Osttirol ums Leben gekommen. Der Mann war unterhalb der Lucknerhütte auf rund 2.130 Metern Seehöhe nach vorn gekippt. Er stürzte über eine steile Böschung rund 15 Meter ab und blieb regungslos liegen, teilte die Polizei mit. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Die genaue Todesursache war vorerst unklar. Eine gerichtliche Obduktion wurde angeordnet. KALS. Am 02.09.2024...

Bergrettungseinsatz
Gastein: Abgängiger tot gefunden

Die Bergrettung Bad Gastein wurde am Sonntag (10. September) in der Früh zu einer Suche nach einem vermissten Einheimischen alarmiert. Darüber informiert die Bergrettung auf ihrer Homepage. BAD GASTEIN. Am Morgen des 10. September 2023 wurde laut der Meldung der Einheimische als vermisst gemeldet. Er war bereits am Samstag zu einer Wanderung Richtung Graukogel aufgebrochen und nicht nach Hause zurückgekehrt. Auto des Vermissten gefundenDie Polizei fand das Auto des Vermissten, „so konnten wir...

  • Salzburg
  • Pongau
  • MeinBezirk - Lungau/Pongau

Spital am Pyhrn
31-jährige Bergsteigerin tödlich verunglückt

Eine 31-Jährige aus Sankt Pölten/NÖ startete am 28. November 2020, gegen 8.15 Uhr, gemeinsam mit ihrem 30-jährigen Freund aus Wien und ihrem 25-jährigen Schwager aus dem Bezirk Melk/NÖ in Spital am Pyhrn Richtung Kleiner Pyhrgas zu einer Bergtour. SPITAL/PYHRN. Gegen 11 Uhr erreichte die Gruppe den Gipfel des Kleinen Pyhrgas. Anschließend wollten sie über die sogenannte "Pyhrgasüberschreitung" auf den Großen Pyhrgas klettern. Etwa 200 Höhenmeter unterhalb des Gipfels des Großen Pyhrgas führte...

Feld am See
Wanderer verunglückte am Mirnock

Pensionierter Vorarlberger verunglückte gestern am Mirnock. Personenintensive Suchaktion bis 4.30 Uhr morgens. Wanderer konnte nur mehr tot geborgen werden. FAAK AM SEE. Ein tragisches Bergunglück ereignete sich gestern am Mirnock. Die Geschehnisse im Zeitraffer: In den Abendstunden um 18.55 Uhr kam ein 71-jähriger Pensionist aus Vorarlberg nicht wie verabredet von einer Bergtour am Mirnock zurück, worauf die fünfköpfige Urlaubergruppe in Feld am See eine Abgängigkeitsanzeige erstattete. Der...

Verunglückte werden meist mit dem Hubschrauber von der Piste geholt. | Foto: pixabay.com
1

Alpine Todesfälle 2017 leicht gestiegen

Die Zahl der Alpintoten durch Bergunfälle ist im vergangen Jahr leicht angestiegen. Dies zeigt nun die veröffentlichte Statistik für das Jahr 2017 des Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit /BM.I Alpinpolizei. Jedoch liegt der Wert unter dem Durchschnitt für die vergangen 10 Jahre. Auffallend: Überdurchschnittlich viele Männer sind die Opfer der Unfälle in den Bergen. TIROL. Auch die Zahl der Verletzten ist in den letzten 10 Jahren signifikant angestiegen. Waren es 2016 noch...

Hinten das Wildgerloskees sowie der Reichenspitz und der Gabler. | Foto: Rudi Roozen
1

In dieser Gegend geschah das Unglück mit den fünf verstorbenenen Bergsteigern.

KRIMML. Wie bereits kurz berichtet, kam es heute beim Wildgerloskees in Krimml zum Absturz einer Seilschaft.  Fünf Bergsteiger verstarben, einer wurde schwer verletzt in das Krankenhaus geflogen.  Zum Unfallhergang kursieren mehrere Versionen, hier die offizielle Mitteilung der Salzburger Bergrettung: meinbezirk.at/2229271 bzw iw Polizeimeldung: meinbezirk.at/2229576 Anbei ein Foto vom Gebiet, in dem das Unglück geschah... Bildbeschreibung von Fotograf Rudi Roozen, Saalfelden:  Dieser Wildbach...

  • Salzburg
  • Pinzgau
  • Christa Nothdurfter

Bergrettungseinsatz auf der Rax

Bezirk Neunkirchen (Red.). Ein 47-jähriger Mann aus Wien wollte mit einer 34-jährigen Frau aus Wien am 3. September 2016 die Kletterroute ‚Rote Schlurze‘ an der Nordwestseite der Rax, Katastralgemeinde Naßwald, Gemeinde Schwarzau/Gebirge, Bezirk Neukirchen, klettern. Der 47-Jährige hat eigenen Angaben zufolge genügend Klettererfahrung, jedoch keinerlei alpine Ausbildung. Seine Begleiterin war zum ersten Mal im Felsgelände klettern. Der Kletterer wollte nach Erreichen des Einstieges gegen 11.15...

Das Unglück passierte auf den Weg zum Stausee Mooserboden. | Foto: Archiv / TVB
1

Kaprun: Ein Familienvater verstarb nach einem Sturz am Berg

Eine Presseaussendung der Polizei Salzburg KAPRUN. Gestern, am 11. August 2016 gegen 10 Uhr fuhr eine tschechische Urlauberfamilie von Kaprun mit der Gletscherbahn Kitzsteinhorn bis zum Alpincenter. Von dort gingen die vier Wanderer in Richtung Mooserboden. Die Familie hatte geplant, bis zum Stausee Mooserboden zu gehen und dann mit dem Bus wieder zurück ins Tal zu fahren. Der 41-jährige Mann rutschte aus Als die Familie die Kammerscharte passierte, gingen sie talwärts in Richtung Mooserboden....

  • Salzburg
  • Pinzgau
  • Christa Nothdurfter
Foto: Winterfest
1

Winterfest-Leiter tödlich verunglückt

SALZBURG. Bei jenem 54-jährigen Salzburger, der am Wochenende am Untersberg tödlich verunglückte, handelt es sich um Georg Daxner, Gründer und Leiter des Zirkusfestivals "Winterfest". Daxner war auf einem schmalen Steig beim Aufstieg auf die Toni-Lenz-Hütte ausgerutscht und 25 Meter in ein Bachbett gestürzt. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen. Faszination Zirkus Aufgewachsen in Baden bei Wien, lebte Georg Daxner mit seiner Familie seit 1981 in Salzburg. Als Kulturmanager fing er im...

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.