Neue Hüttenwirte
Marion und Robin erfüllen sich ihren großen Traum am Berg
- Die markante Bischofsmütze liegt auf dem Wanderweg zur Theodor-Körner-Hütte.
- Foto: Theresa Kaserer-Peuker
- hochgeladen von Theresa Kaserer-Peuker
Die Theodor-Körner-Hütte liegt auf 1456 Metern und gilt als ein besonderer Ort für Bergsteiger, Wanderer und Genießer. Bald starten die zwei neuen Hüttenwirtsleute Marion Grübler und Robin Gjarmati in die Saison. Beide folgten dem Aufruf des österreichischen Alpenvereins nach neuen Pächtern. Worauf sich die beiden schon besonders freuen, liest du in diesem MeinBezirk Salzburg Artikel.
TENNENGAU. Nach Jahren in der Gastronomie wollten die beiden nun etwas Eigenes schaffen. Eine Hütte zu pachten, war deshalb naheliegend. Zudem punktet der Grund "der perfekte Einstieg in die Selbstständigkeit." mit seiner Lage – nah an der Natur, nah an den Menschen und mit viel Raum für Qualität und Persönlichkeit.
Als Herausforderung in ihrem neuen Alltag als Hüttenwirte sehen die beiden gerade das Wetter. "Ein regnerischer Sommer in Österreich kann eine große Herausforderung sein. Gerade an solchen Tagen werden wir viel Zeit mit unserem Team verbringen – umso wichtiger sind Harmonie und ein freundschaftliches Miteinander. Das wiederum ermöglicht uns eine gute Zusammenarbeit, besonders wenn es einmal richtig stressig wird", erklären die neuen Wirtsleute.
"Was gibt es Schöneres, als aufzuwachen und die Bischofsmütze direkt vor sich zu haben?"
Schritt in die Selbstständigkeit als Pächter
"In den letzten zwei Jahren waren wir gemeinsam in einem Wirtshaus im Service tätig – doch genau in dieser Zeit ist unser Wunsch, etwas Eigenes zu erschaffen, immer stärker geworden. Schließlich war er so groß, dass wir den Schritt gewagt haben", erklären die beiden.
Marion arbeitete ein Jahrzehnt lang für einen Reiseveranstalter und schnupperte in jüngster Vergangenheit in die Gastronomie hinein. Sie freut sich darauf, glückliche und zufriedene Gäste zu erleben, die sich rundum wohlfühlen und gerne wiederkommen. Wohingegen Robin es kaum erwarten kann, sich kreativ in der Küche auszuleben und zugleich sein handwerkliches Geschick unter Beweis zu stellen. Denn als gelernter Tischler kann er das Inventar richten, falls einmal etwas repariert werden muss.
Darum wählten sie die Theodor-Körner-Hütte
Der erste Besuch auf der Theodor-Körner-Hütte im Oktober 2025 habe die beiden sofort begeistert – besonders das beeindruckende Gesamtbild der Umgebung. "Direkt dahinter erhebt sich die imposante Bischofsmütze, und der Ausblick von der Sonnenterrasse hat uns auf Anhieb fasziniert." Da sich die Hütte gerade in der Renovierung befindet, werden aktuell noch viele Bereiche optimiert. Das habe die Hütte für die Bergbegeisterten noch attraktiver gemacht.
"Es ist ein Ort, mit dem wir uns sehr gut identifizieren können – vor allem, weil die Größe für uns gut bewältigbar ist, selbst wenn es einmal zu personellen Ausfällen kommen sollte. Außerdem liegt sie nicht zu weit von unserem Zuhause entfernt."
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