Theaterabend
Artemis-Abschlussjahrgang feiert fulminantes Bühnendebüt
- 11 engagierte SchauspielschülerInnen des ersten Abschlussjahrgangs begeisterten mit ihrer Bühnenpräsenz und Leidenschaft im Westbahntheater.
- Foto: © Alexander Sánchez
- hochgeladen von Melis Sahin
Mit „Pension Schöller“ begeisterte der 1. Abschlussjahrgang des Artemis Schauspielstudios Innsbruck am 12. Juli das Publikum im Westbahntheater.
INNSBRUCK. Es war ein Abend voller Emotion, Talent und Theatermagie: Elf SchauspielschülerInnen des ersten Abschlussjahrgangs des Artemis Schauspielstudios Innsbruck präsentierten am 12. Juli 2025 ihre Abschlussproduktion „Pension Schöller“ vor ausverkauftem Haus. 110 Gäste waren zur Premiere ins Westbahntheater gekommen, und zeigten sich restlos begeistert: Nahezu alle wünschten sich eine Wiederaufnahme der mitreißenden Inszenierung.
- Das Ensemble des ersten Artemis-Abschlussjahrgangs: Barbara Gutleben, Benedikt Purkarth, Elisa Klausner, Tamara Scheiber, Johanna Daxl, Christian Schwarz, Lena Gottwald, Maximilian Heiß, Nikoletta Zambelis, Vanessa Gigele und Yvonne Waldner auf der Bühne im Westbahntheater.
- Foto: © Alexander Sánchez
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Klassiker mit zeitloser Relevanz: „Pension Schöller“
Das Stück Pension Schöller bildet den humorvollen und zugleich gesellschaftskritischen Kern der Abschlussproduktion des Artemis Schauspielstudios. Im Zentrum steht die Frage, was eigentlich „normal“ ist – ein Thema, das in unserer heutigen Zeit besonders relevant ist. Die schrulligen BewohnerInnen der Pension liefern dabei auf unterhaltsame Weise verschiedene Antworten und spiegeln so gesellschaftliche Normen und Abweichungen wider.
Obwohl das Stück klassisch bleibt, wurden bewusst kleine politische und gesellschaftliche Anspielungen eingeflochten, die die Inszenierung modern und lebendig wirken lassen. Diese Adaptionen sind, wie die Leitung betont, unvermeidlich und erinnern an die Arbeiten großer Literaten wie Heinrich Böll. So gelingt es der Produktion, Tradition und Zeitgeist zu verbinden und das Publikum zum Nachdenken anzuregen – ganz im Sinne eines lebendigen Theaters.
Musikalisch untermalt wurde die Aufführung live von einem „Familienmitglied der Pension“ – eine kreative Entscheidung, die den Abend besonders stimmungsvoll machte. Verkörpert wurde diese Figur von der Musikerin und Schauspielerin Vanessa Gigele, die mit ihrer Live-Musik eine zusätzliche emotionale Tiefe schuf. „Inhalt geht immer vor Form“, so die künstlerische Leitung. „Das unterscheidet Theater von der kurzlebigen Welt sozialer Medien.“
- Die Musik des Stücks wurde live von Vanessa Gigele gespielt und verlieh der Inszenierung eine ganz besondere Atmosphäre.
- Foto: © Alexander Sánchez
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Ausbildung mit Tiefgang und Perspektive
Die vierjährige Ausbildung bei Artemis steht ganz im Zeichen von Wahrhaftigkeit, Bühnenpräsenz sowie sprachlichem und körperlichem Ausdruck. Viele der AbsolventInnen starten ohne Vorerfahrung und entwickeln sich laut Leitung zu „herausragenden Bühnenpersönlichkeiten, die das Publikum in ihren Bann ziehen“.
- Benedikt Purkhart und Yvonne Waldner.
- Foto: © Privat
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Sprungbrett ins Rampenlicht und darüber hinaus
Die Chancen nach dem Abschluss sind beachtlich: Artemis ist die einzige Schauspielschule Österreichs mit staatlicher Anerkennung, die von Beginn an für Theater und Film ausbildet. Bereits im letzten Schuljahr konnten AbsolventInnen an namhafte Theater und Filmproduktionen vermittelt werden u. a. an das Tiroler Landestheater und internationale Kinoprojekte.
Mit der Verpflichtung namhafter DozentInnen wie Gerti Drassl oder Lukas Spisser ab Herbst 2025 geht die Schule den nächsten Schritt. Kein Wunder also, dass der Andrang groß ist: Für das Studienjahr 2027/28 gibt es bereits Bewerbungen – von Hamburg bis Bozen.
- Ab Herbst können sich Schauspieltalente jeden Alters und berufsbegelitend ausbilden lassen.
- Foto: © Artemis Schauspielstudio Innsbruck
- hochgeladen von Martina Obertimpfler
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