Politik und Medizin verteidigen Corona-Maßnahmen
Platter: "Politik fehlt nicht der Mut"

Zufrieden mit der Corona-Entwicklung: LH Günther Platter

Die Bilanz der vergangenen zwei Wochen in der Corona-Krise in Tirol ist sehr gut.

TIROL. LH Günther Platter zog heute eine Bilanz über die letzten 14 Tage. „Wir sind ordentlich unterwegs, auch seit Ostern, gibt es trotz Lockerung, keine Zunahmen der Infektionen. Es gibt Verordnungen, aber es kommt immer auf die Menschen an, die sich diszipliniert verhalten und verhalten haben. Harte Maßnahmen haben zu dieser positiven Entwicklung beigetragen und die Verdachtsfälle gehen massiv zurück“, so der Landeshauptmann.
Derzeit sind von den 754.705 Einwohner in Tirol 139 (0,018 %) infiziert. Auf die Frage, ob der Politik der Mut fehlt, die Maßnahmen viel schneller zurückzunehmen, sagt Platter:

„Es fehlt der Mut nicht, die Maßnahmen zurückzunehmen, aber es gilt, eine verantwortungsvolle Balance zwischen Wirtschaft und Gesundheit zu finden. Es wäre der größte politische Fehler, hier nicht vorsichtig zu sein."

Tests weiter intensiviert

In Tirol werden Querschnittstest weiter forciert. Auch in den Alten- und Pflegeheimen wurden 12.000 Testungen vorgenommen, der zweite Testlauf beginnt heute. In den Sozialsprengeln wurden 900 Test durchgeführt, es gab einen positiven Test die zweite Testreihe beginnt nächste Woche, genauso in den Behinderteneinrichtungen und bei den behinderten Menschen selbst. Neue Testschwerpunkte sind bei Lehrer und Kindergartenpersonal ab heute geplant. 
Cornelia Lass-Flörl, Direktorin der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Universität Innsbruck unterstreicht die positiven Ergebnisse der getroffenen Maßnahmen. Für die Mikrobiologin ist es Tatsache: „Die Corona-Viren sind ein unsichtbarer Feind, gegen den wir kämpfen müssen. Hygienemaßnahmen müssen unbedingt beibehalten werden, die nächsten Wochen werden da entscheidend. Händehygiene und Nieskultur gehören da dazu.“

Maskenpflicht, aber …

Günter Weiss, Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin, bestätig, dass sehr wenige Patienten die Stationen derzeit belegen. „Die Stationen fahren zurück zum Normalbetrieb und Patienten, die in die Klinik kommen, können sicher sein, dass sie in der Klinik nicht infiziert werden.“ Aber: Durch die vermehrten Kontakte könnten die Infektionen wieder steigen, denn die Infektionen finden zuhause statt.“ Auch spricht sich der Arzt derzeit für die weitere Maskenpflicht aus. „Denn durch das Maskentragen wird auch der Abstand fast automatisch gut eingehalten."
"Die nächsten drei Wochen werden die entscheidenden, um über eine weitere Lockerung zu entscheiden, so Weiss, der dann auch die Maskenpflicht grundsätzlich hinterfragen will.

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Autor:

Sieghard Krabichler aus Tirol

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