Handel in der Region
„Ich kauf lokal Tirol“ neu ausgerichtet

Wollen mit „Ich kauf lokal Tirol“ Bedeutung des stationären Fachhandels mit Mode-, Sport- und Freizeitartikeln in Tirol sichtbarer machen (v.r.): Gremialobmann Wolfgang Feucht, Gremialgeschäftsführerin Karolina Holaus und Obmann-Stellvertreterin Katrin Brugger. | Foto: Die Fotografen
  • Wollen mit „Ich kauf lokal Tirol“ Bedeutung des stationären Fachhandels mit Mode-, Sport- und Freizeitartikeln in Tirol sichtbarer machen (v.r.): Gremialobmann Wolfgang Feucht, Gremialgeschäftsführerin Karolina Holaus und Obmann-Stellvertreterin Katrin Brugger.
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Die Initiative „Ich kauf lokal Tirol“ des Landesgremiums des Handels mit Mode und Freizeitartikeln wurde inhaltlich neu ausgerichtet und rückt die persönliche Beratung und die regionale Wertschöpfung ins Zentrum.

TIROL. Mit der inhaltlichen Neuausrichtung von „Ich kauf lokal Tirol“ wird die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des stationären Fachhandels mit Mode-, Sport- und Freizeitartikeln in Tirol sichtbar gemacht. Persönliche Beratung und das Einkaufserlebnis stehen dabei im Vordergrund und zeigen den stationären Fachhandel als wichtigen Teil lebendiger Orts- und Stadtzentren sowie regionaler Wertschöpfung in Tirol.

Mode, Sport und Freizeit: Entscheidung fällt oft im Geschäft

Die stark der stationäre Fachhandel verankert ist, zeigt eine Erhebung der KMU Forschung Austria im Auftrag der WK Tirol, Sparte Handel. Dabei wurden Konsumenten zu ihrem Kaufverhalten zu Weihnachten befragt: Die Umfrage zeigt deutlich: Bekleidung und Textilien waren die am häufigsten genannte Kategorie von Weihnachtsgeschenken (39 %). Der Sportartikelhandel verzeichnet beim Weihnachtsgeschäft mit einer Steigerung von 16 auf 23 % ebenfalls eine positive Tendenz. So auch der Handel mit Lederwaren und Schuhen, der von 7 auf 10 % steigt.

Laut Studie lassen sich 22 % beim Einkaufen im Geschäft inspirieren, während nur 7 % Social Media als Inspirationsquelle nennen. Wolfgang Feucht, Obmann der Landesgremiums des Handels mit Mode und Freizeitartikeln, resümiert: „Entscheidungen fallen bei Mode und Sport persönlich und nicht algorithmisch. Genau hier liegen unsere Stärken: Die Kundinnen und Kunden wollen Produkte sehen, vergleichen, ausprobieren und sich von unseren Expertinnen und Experten beraten lassen.“

Beratung, Wertschöpfung und Nähe im Fokus

Diese Qualitäten stehen auch im Fokus der Initiative „Ich kauf lokal Tirol“, wie Katrin Brugger, Obmann-Stellvertreterin, betont: „Wir zeigen, warum Menschen bei lokalen Unternehmen kaufen und holen damit unsere Händlerinnen und Händler vor den Vorhang. Dabei setzen wir auf unsere zentralen Stärken: persönliche Beratung, regionale Wertschöpfung und soziale Nähe. Vor allem bei uns im Mode- und Freizeithandel ist die persönliche Beratung und die Nähe zu den Kundinnen und Kunden entscheidend. Das zeigen wir auch mit der Initiative.“

Die Initiative arbeitet mit klaren Botschaften und Motiven, die unterschiedliche Perspektiven auf den lokalen Einkauf sichtbar machen. „Ich kauf lokal Tirol“ wird 2026 schrittweise weiterentwickelt und steht auch anderen Branchen des Tiroler Handels als Kommunikationsplattform zur Verfügung.

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