Klammer zurück am Kofel
Franz Klammer kehrt 50 Jahre nach Gold zum Patscherkofel zurück
- Ein Berg, ein Moment, eine Legende: Franz Klammer erinnert sich 50 Jahre nach seinem Olympiasieg am Patscherkofel an den Lauf seines Lebens.
- Foto: MeinBezirk.at
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Franz Klammer kehrt 50 Jahre nach seinem Olympiasieg im Tiroler Podcast an den Patscherkofel zurück.
TIROL. Manche Orte tragen Geschichte in sich. Der Patscherkofel ist so einer. Vor genau 50 Jahren wurde er zur Bühne eines der größten Momente der österreichischen Sportgeschichte – und Franz Klammer zur Legende. Anlässlich dieses Jubiläums widmet das Land Tirol dem Olympiasieger ein besonderes Podcast-Special der Reihe „ins Land einihören“.
Der 5. Februar 1976: Ein Lauf, der Geschichte schrieb
Es war ein Ritt am Limit. Am 5. Februar 1976 gewann der damals 22-jährige Kärntner Franz Klammer auf Tiroler Boden olympisches Gold in der Abfahrt. Eine Fahrt zwischen Mut, Risiko und Ausnahmetalent – und ein Moment, der sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat. Fünf Jahrzehnte später blickt Klammer im Podcast des Landes Tirol auf diesen Tag zurück und kehrt gedanklich an jenen Berg zurück, der sein Leben nachhaltig geprägt hat.
Persönliche Tirol-Verbindungen abseits des Kofels
Im Gespräch zeigt sich der „Kaiser“ so persönlich wie selten. Denn seine Beziehung zu Tirol reicht weit über den Patscherkofel hinaus. Bereits 1969 stellte er in Oberperfuss bei einem Jugendrennen sein Talent unter Beweis – ein Rennen, das ihn direkt in den ÖSV-Jugendkader führte und damit einen entscheidenden Grundstein für seine Karriere legte. Familiäre Bande verbinden ihn zudem mit Kufstein, wo seine Tochter lebt. Auch Kitzbühel spielt eine besondere Rolle: Vier Siege beim Hahnenkammrennen stehen dort zu Buche, heute ist Klammer regelmäßig mit dem Golfschläger in der „Gamsstadt“ unterwegs.
Der Patscherkofel als Mythos und Erinnerungsort
Was empfindet Franz Klammer heute, wenn er an Tirol denkt? Welche Bilder tauchen auf, wenn er am Patscherkofel steht? Der Podcast spannt einen Bogen vom olympischen Morgen 1976 bis in die Gegenwart. Klammer erzählt von einer kürzlichen Abfahrt über die damalige Olympiastrecke – gemeinsam mit seinem einstigen Rivalen Bernhard Russi – und davon, wie überraschend steil sich die Strecke auch aus heutiger Sicht präsentiert. Er reflektiert über die Auswirkungen des Olympiasiegs auf seine Karriere, seinen Legendenstatus und seine enge Verbindung zu Tirol.
- Franz Klammer im Gespräch mit Dénes Széchényi.
- Foto: Land Tirol/Järvinen
- hochgeladen von Maximilian Sprenger
Dabei wird deutlich: Der Patscherkofel ist mehr als ein Berg. Er ist Teil der Tiroler Identität, ein Symbol für sportliche Größe – und für Franz Klammer ein lebenslanger Begleiter. „Für mich war es damals das wichtigste Skirennen überhaupt. Der Sieg war eine riesige Erleichterung. Dass es aber selbst 50 Jahre später noch so präsent ist und mein Leben dermaßen verändert hat, hätte ich mir nie gedacht“, sagt Klammer im Podcast.
Podcast auf allen gängigen Plattformen abrufbar
Das Podcast-Special ist Teil der Reihe „ins Land einihören“ des Landes Tirol. Die Folge ist auf allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar, als Video zudem auf der Website des Landes Tirol unter www.tirol.gv.at/podcast sowie auf dem YouTube-Kanal des Landes Tirol .
Die nächste reguläre Folge von „ins Land einihören“ erscheint am 27. Februar 2026.
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