Yoga & Selbstentfaltung
Wie du deine inner Stärke trainieren kannst

“Nichts im Leben ist so beständig wie der Wandel.”

Dieser Spruch stammt von Heraklit und ist circa 1.500 Jahre alt. Seit dem hat sich nicht viel geändert. Wenn du dir eine Linie vorstellst und du aufzeichnen müsstest, wie dein Leben die letzten Monate oder vielleicht sogar Jahre verlaufen ist, dann würde sich wahrscheinlich eine Welle einstellen. Es gibt immer aufs und es gibt immer abs. Das Gute ist: in jeder Krise können wir sicher sein, dass auch der andere Pol, nämlich das Hoch da ist. Wir müssen uns vielleicht manchmal aktiv auf den Weg dort hin machen, aber es ist möglich.
Dass Veränderungen beständig Teil unseres Lebens sind, ist uns in der Theorie klar. Und dennoch: wenn es um die Praxis geht, dann fühlen wir uns jedes Mal aufs Neue verunsichert. Dazu kommt ja auch, dass es Veränderungen gibt, die wir selber wählen und solche die das Leben an uns heran trägt. Bei letzterem ist der Überraschungsmoment natürlich größer, daher auch die Verunsicherung die damit Hand in Hand geht. Aber selbst wenn es darum geht, in unserem Leben etwas zum Positiven zu verändern, fühlen wir uns manchmal hilflos und drehen lieber auf der Stelle um, als in den Prozess der Veränderung zu starten.

Unser Gehirn hat es gerne sicher und bequem

Unser Gehirn ist das komplexestes und am weitesten entwickelte Organ UND es ist darauf ausgelegt, uns in sicheren Gewässern zu halten. Es kann sich Strategien überlegen und Probleme lösen, aber eine Grundfunktion ist, dass es unser Überleben sichern soll. Das bedeutet aber auch gleichzeitig, dass es nicht vordergründig auf Abenteuer und Neues aus ist, sondern dafür sorgt, dass wir in Situationen kommen, bei denen es weiß, was zu tun ist. Oder anders: es kann hier bestehende Strategien anwenden und muss nicht unnötig Energie verbrauchen.

Unsere Seele kennt unseren Plan

In der Yogaphilosophie gibt es den Begriff den “Dharma”. Er beschreibt die besonderen Eigenschaften eines jeden Menschen und auch die Talente und Aufgaben, die jeder im Rahmen seiner Lebensaufgaben zu erfüllen hat um dem großen Ganzen beizutragen.
Unsere Seele kennt diesen Plan und versucht uns, auf den richtigen Weg hin zur Erfüllung dieses eigenen Potentials zu führen. Wenn uns etwas besonders interessiert oder inspiriert oder besonders leicht oder gut gelingt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um ein großes Potential in uns handelt.

Lernprozesse erfolgen von außen oder von innen

Wir haben zwei Möglichkeiten auf unseren Weg zu kommen: entweder wir entscheiden uns selber dafür, in dem wir unserer Inspiration folgen. Oder, wenn wir uns nicht selber entscheiden, dann entscheidet entweder jemand anderer oder das Leben für uns. In allen Fällen ist dies höchst wahrscheinlich mit Veränderung verbunden! Ist das jetzt eine gute oder eine schlechte Nachricht? Ich würde meinen: eine gute Nachricht. Denn so oder so, das Leben bringt dich auf deinen Weg.
Wie können wir uns jetzt mit diesem beständigen Wandel, den es ja offensichtlich schon seit 1.500 Jahren oder mehr gibt, anfreunden?

Suche die Sicherheit nicht im außen sondern in dir

Wir suchen die Sicherheit oft im außen und wünschen uns deshalb, dass immer alles gleich bleibt. Wie oben ausführlich geschrieben, wird das ziemlich sicher nicht passieren. Also wäre es dann nicht gleich besser, die Sicherheit und das Vertrauen in dir selber zu kreieren?
Wie das geht? Selbst - Vertrauen und Sicherheit auch im Wandel zu kreieren kann man trainieren wie unsere physischen Muskeln.

Übung: tritt aus deiner Komfortzone.

Tue jeden Tag eine Kleinigkeit die dich Überwindung kostet. So trainierst du unter “kontrollierten” Bedingungen, was passiert, wenn du über deine Gewohnheiten hinaus Erfahrung sammelst.
Du telefonierst nicht gerne? Dann nimm dein Handy und tätige einen Anruf den du schon länger erledigen solltest!
Du gehst nicht gerne alleine aus? Dann such dir einen netten Film und geh alleine ins Kino! Was soll schon passieren? Dort ist es dunkel, es sieht dich niemand und wenn du genug hast, dann stehst du einfach auf und gehst.

Was lernst du?
*Du lernst, dass du dir selber oft die wildesten Geschichten erzählst, was denn alles passieren könnte, wenn du etwas tust, dass du noch nicht kennst. Geschichten haben aber oft nichts mit der Realität zu tun. Es ist eben eine Story, die du dir selber erzählst. Am besten prüfst du mit der oben genannten Methode, ob sie richtig ist.
*Du lernst, dass du dir selber viel mehr zumuten kannst, als du ursprünglich gedacht hast.
*Du lernst kreativ zu sein, wenn sich etwas dann doch nicht so entwickelt, wie du es dir vorgestellt hast.
* Übung macht den Meister: je öfter du dich in die Situation begibst, desto mehr Erfahrung sammelst du . Desto mehr neue Strategien legst du dir zu und desto mehr kannst du auf dich vertrauen.
*Du lernst wieder in das große Ganze zu vertrauen. Denn bestimmt kommt dort, wo du es nicht geahnt hättest plötzlich Unterstützung von außen. Wie durch Magie.

Eines möchte ich hier nochmal betonen: es geht nicht darum, dass du alles was du irgendwo siehst oder hörst ausprobierst. Es geht auch nicht darum, dich zu überfordern. Es geht nicht darum, etwas nach zu machen, was für jemand anderen passt, für dich aber nicht.
Es geht einzig und allein darum, dass du dich nicht beschränkst dein volles Potential zu leben, nur weil du denkst du kannst es nicht. Wenn dich etwas wirklich wirklich fesselt, interessiert und inspiriert, dann folge diesem Weg. Und wenn du es nur mal probierst.

Alles Liebe und Gute auf diesem, deinem Weg & Namaste!
Eure Julia

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