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Der Bezirk Tulln ist sehr innovativ

Agrobiogel gegen die Dürre v.l.n.r. Reinhard KARL (Raiffeisen), Gibson Nyanhongo, Keith Nyanhongo, LR Jochen Danninger
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  • Agrobiogel gegen die Dürre v.l.n.r. Reinhard KARL (Raiffeisen), Gibson Nyanhongo, Keith Nyanhongo, LR Jochen Danninger

  • Foto: cainacadie.com
  • hochgeladen von Marlene Trenker

„Vom Test im Weltall bis zum Wechselaufbausystem für PKW-Anhänger“: die PreisträgerInnen des 20. riz up GENIUS aus dem Bezirk Tulln: Agrobiogel gegen die Dürre überzeugte in der Kategorie „Geniale Forschung & Entwicklung“ mit einem 1. Platz und Bienenverträgliche Pflanzenschutzmittel aus Pilzen überzeugte in derselben Kategorie ex aequo mit einem 2. Platz. Außerdem noch drei Nominierungen: Wunderkind, Enzym Quartett und BIOWOL – Biowolle aus Österreich in den Kategorien „Genial digital“, „Geniale Forschung & Entwicklung“ und „Geniale UnternehmerInnen“.

BEZIRK (pa). „Niederösterreich ist ein Land der innovativen Geschäftsmodelle, das zeigen die spannenden Projekte beim 20 riz up GENIUS klar. Unser Land kommt als Region besser durch die Krise als andere, auch dank neuer Ideen. Mit denen gilt es nun, gemeinsam wieder durchzustarten und damit den Aufschwung zu meistern! Ich gratuliere allen erfolgreichen Ideengeberinnen und Ideengebern des heutigen Abends!“ zeigt sich Landesrat Jochen Danninger bei der Preisverleihung zum 
20. riz up GENIUS Ideen- und Gründerpreis in den Wiener Neustädter Kasematten begeistert.
Beim „Jubiläums“ riz up GENIUS ritterten 28 nominierte Projekte aus vier Kategorien um die begehrten Geldpreise, die seitens der Sponsoren vergeben wurden: Geniale Start-Ups, Geniale UnternehmerInnen, Geniale Forschung und Entwicklung, Genial digital. Dabei konnte sich das Siegerprojekt pro Kategorie über 6.000.- Euro freuen, für den zweiten Platz gab es 4.000.-, für den dritten Platz je 2.000.- Euro.


Eine geniale Forschung

Der 1. Platz in der Kategorie „Geniale Forschung & Entwicklung“ eingereicht von Gibson Nyanhongo & Team ging an Agrobiogel gegen die Dürre. Agrobiogel speichert ein Vielfaches seines eigenen Gewichtes an Wasser, und gibt dieses langsam an das umgebende Erdmaterial ab. Das biologische Produkt wird mit einer umweltfreundlichen Technologie ohne Verwendung gefährlicher Chemikalien hergestellt.
Der 2. Platz ebenfalls in der Kategorie „Geniale Forschung & Entwicklung“ von Arnold Dohr bekam das Projekt: Bienenverträgliche Pflanzenschutzmittel aus Pilzen. Es geht um die Entwicklung von Präparaten auf der Basis von Stoffwechselprodukten insektenpathogener Pilze mit starker Wirkung gegen Insekten und Milben zur Anwendung in Pflanzenschutz, Veterinär- und Humanmedizin. Insektenpathogene Pilze sind auf Insekten und Milben spezialisierte Krankheitserreger, die für Warmblüter (Mensch und die meisten Nutztiere) und Bienen unschädlich sind. Dies eröffnet die Perspektive der Entwicklung einer neuen Generation von umweltverträglichen Schädlingsbekämpfungsmitteln.

Wunderkind nominiert

Die erste Nominierung in der Kategorie „Genial digital“ erhielt Wunderkind eingereicht von Mario Aiwasian. Aus der Forschung weiß man, dass das Erlernen der Muttersprache ausschließlich auf Hören und Nachsprechen basiert, erst später werden Schreiben und Lesen erlernt. Die innovative Lern-App soll auf der Basis eines Games kreiert werden, welches zum Ziel hat, Klavierspielen über Hören in einem Computerspiel zu erlernen. Die Spieler sollen über 7 Levels an Schwierigkeitsgraden zum Ziel gelangen: Vom Anfänger zum Maestro!
Die zweite Nominierung in der Kategorie „Geniale Forschung & Entwicklung“ von Matthias Slatner ging an Enzym Quartett. Die Acib GmbH hat ein Enzym Quartett entwickelt, um Kindern auf spielerische Art grundlegende Prozesse der Biochemie nahe zu bringen. 24 wichtige Enzyme werden auf leicht verständliche Art wissenschaftlich korrekt beschrieben. Das Spiel soll beispielsweise Firmen aus der Biotechnologie-Branche als Werbegeschenk angeboten werden.
Die dritte Nominierung in der Kategorie „Geniale UnternehmerInnen“ erlangte BIOWOL – Biowolle aus Österreich. Heimische Schafschurwolle findet in Österreich heutzutage nur wenig Verwendung. Gleichzeitig wird billige Wolle aus dem Ausland importiert, welche mit mehr als fragwürdigen Praktiken (z.B. Mulesing, großflächige Besprühung mit Pestiziden, etc.) gewonnen wurde. Hemma Brandstetter-Bozic möchte diesem Zustand entgegenwirken und unserer Schafschurwolle wieder den Wert geben, der ihr ihrer Meinung nach zusteht.

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