Sommerspiele Schloss Sitzenberg erhalten Fördervertrag

Susanna Hirschler mit Michael Schefts.
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  • Susanna Hirschler mit Michael Schefts.
  • Foto: Rolf Bock
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SITZENBERG-REIDLING (pa). Die Sommerspiele Schloss Sitzenberg eröffnen jährlich den Reigen der niederösterreichischen Sommerbühnen. Auf Initiative von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner werden die Sommerspiele auf Schloss Sitzenberg bis 2019 jährlich mit 45.000 Euro vom Land Niederösterreich gefördert. „Der Besucherrekord im Vorjahr unterstreicht den großen Publikumszuspruch und beweist, dass Theaterkunst auch abseits urbaner Zentren bestens funktionieren kann“, so Landeshauptfrau Mikl-Leitner.

Besucherrekord erzielt

2016 ist es mit Horvaths Komödie „Zur schönen Aussicht“ gelungen einen neuen Besucherrekord zu erzielen. Mit der Komödie „Olympia“ von Franz Molnár bleiben die Sommerspiele Sitzenberg ihrer Linie treu: mit Theaterstücken des 19. Jahrhunderts bis hin zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine sozialkritische, aber auch pointierte literarische Aufarbeitung einer Gesellschaft im Wandel der Zeit.
Gespielt von Publikumslieblingen wie Susanne Hirschler, Edith Leyrer, Gerhard Dorfer oder Stephan Paryla erwartet das Publikum ein humorvoller Blick hinter die Fassade der Aristokratie kurz vor Ausbruch des 1. Weltkrieges. Im Pfarrstadel, der auch als Ausweichlokal bei Schlechtwetter dient, werden Zusatzveranstaltungen angeboten: Eine Matinée gestaltet von Bela Koreny und Stephan Paryla ist dem großen österreichischen Intellektuellen Anton Kuh gewidmet. „Peter und der Wolf“, dargeboten vom Wienerklassik Quintett mit Michael Schefts als Erzähler, bietet Unterhaltung für die ganze Familie an.
Für 2018 ist Ödön von Horvaths Komödie „Figaro lässt sich scheiden“ geplant. Für das darauffolgende Jahr 2019 die Inszenierung von „Menschen im Hotel“ nach dem Bestseller von Vicky Baum in einer Bearbeitung von Martin Gesslbauer und Anke Zisak.

Susanna Hirschler mit Michael Schefts.

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