ÖVP zieht Bilanz: "Wir haben viel bewegt"

Bei der Pressekonferenz: Reinhard Groiss, LA Christoph Kaufmann und NR Johann Höfinger.
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TULLN / BEZIRK / NÖ. "Die Lebensqualität ist uns sehr wichtig", führen NR Johann Höfinger und LA Christoph Kaufmann im Rahmen eines Pressegespräches aus, bei der Bilanz gezogen wurde.
Tulln sei ein prosperierender Bezirk, die Beschäftigung steigt, die Wirtschaft wächst, die Verkerhrsverbindungen wurden ausgebaut (siehe unten). Zur Wirtschaft sei zu sagen, dass "wir hier im Bezirk Innovatoren haben und auch Exportweltmeister", so Kaufmann. Duch die Mobilität wäre ein weiterer Schwerpunkt, mit dem sich die ÖVP in den vergangenen fünf Jahren massiv beschäftigt hätte. "Niederösterreich hat mehr Park & Ride-Parkplätze als der Rest von Österreich", so der Abgeordnete zum Landtag. Ein wichtiger Punkt sei die Lebensqualität und auch der Wunsch der älteren Generation, selbstbestimmt leben zu können.

Gute Zusammenarbeit

In Sachen Sicherheit würden die Zahlen für sich sprechen – "die Polizei hat einen großartigen Job gemacht. Auch in Sachen Präventionsarbeit". Die Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen funktioniere bestens, so Kaufmann, der aber auch das Thema Bildung nicht außer Acht lassen möchte. "Die Bildung ist die wichtigste Ressource, wir können es uns nicht leisten, hier zu sparen". Was die Zukunft bringt: Man wolle den Hausverstand forcieren, die Zukunft mitgestalten und die Herausforderung annehmen", so Kaufmann, Bezirksparteiobmann Höfinger betont abschließend die gute Zusammenarbeit zwischen dem Land NÖ und den Gemeinden.


 
Arbeitsmarkt im Bezirk Tulln:
Zum Ende des dritten Quartals 2017:
43.350 Beschäftigte
Arbeitslosenquote 5,3 Prozent.
Zum Vergleich: Ende des dritten Quartals 2016 betrug Arbeitslosenquote noch 5,9 Prozent. Im Rahmen des NÖ Beschäftigungspaktes wurden etwa in den letzten 5 Jahren 76 Millionen Euro im Bezirk investiert. Rund 10 Mio Euro Förderungsvolumen bei einem Investitionsvolumen von 21,5 Mio Euro, dazu 377 erhaltene bzw geschaffene Arbeitsplätze im Bezirk (= Regionalförderung). Zudem rund eine Million Euro an Individualförderungen für Qualifikationsmaßnahmen, Lehrlings- und Pendlerförderungen an die Menschen im Bezirk ausbezahlt.

Wirtschaft im Bezirk
Klar ist: Mehr Jobs durch mehr Unternehmer geschaffen:
Mittlerweile 8.800 Unternehmen im Bezirk (Stand Ende 1. Halbjahr 2017)
Hohe Zahl an Unternehmensneugründungen:
2016: 593 Unternehmen gegründet.
Zur Setzung von Investitionsanreizen und zur Unterstützung von Wachstumsbestrebungen wurde seitens des Landes Geld in die Hand genommen.
So wurden seit 2013 insgesamt über 4,5 Millionen Euro an Zuschüssen aus dem Wirtschafts- und Tourismusfonds an die Unternehmerinnen und Unternehmer im Bezirk ausbezahlt. Dadurch konnten mehr als 270 Arbeitsplätze neu geschaffen werden.
Ein wesentlicher Faktor für die Lebensqualität im Bezirk ist auch der kontinuierliche Ausbau der Infrastruktur und die damit einhergehende Erhöhung der Mobilität, vor allem für die über 45.000 Pendler (Erwerbs- & Schülerpendler) im Bezirk:

Mobilität im Bezirk
Zentrales Anliegen war und ist der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs:
So wurden etwa die Regionalexpress-Verbindungen vom Mobilitätsknoten Tullnerfeld aus nach Westen und Osten geschaffen bzw. ausgebaut, die ½-stündige Verbindungen zwischen Klosterneuburg und St. Pölten ausgebaut und an der S40 vom Wiener Franz-Josefs-Bahnhof nach Tulln geschaffen. Zudem wurden die P&R Möglichkeiten erweitert und werden auch in Zukunft ausgebaut. dafür werden in den kommenden Jahren 11 Millionen Euro investiert.Wichtig ist auch die Modernisierung der Bahnhöfe im Bezirk, weshalb auch hier 12 Millionen Euro im Rahmen des Bahnpakets investiert werden.
Der Bereich Infrastruktur umfasst auch jenen der Gesundheits- und Pflegeinfrastruktur, ein Bereich, der nicht zuletzt aufgrund der demographischen Entwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnt:

Gesundheit und Pflege
Es steht fest, dass die Gesundheitsinfrastruktur im Bezirk Tulln gut ausgebaut ist und weiter ausgebaut wird. An den Landesklinikenstandorten Klosterneuburg und Tulln stehen rund 580 Betten zur Verfügung und sorgen insgesamt rund 1.275 Beschäftigte
darunter 265 Ärztinnen und Ärzte sowie mehr als 630 Pflegerinnen und Pfleger
durch ihre hervorragende Arbeit für eine umfassende Versorgung der Patientinnen und Patienten. Auch im Pflegebereich wurde einiges erreicht: So können mittlerweile rund 1.700 Menschen im Bezirk betreut werden (870 durch mobile Betreuung, 400 in der stationären Pflege, 430 in der 24h-Betreuung). Zudem werden im Rahmen des Ausbauprogrammes für die Pflegeheime bis Herbst 2019 6,65 Millionen Euro in Umbau und Sanierung des PBZ Tulln investiert.

Bereich Wohnen
Klar ist nämlich, dass leistbares Wohnen eine Grundvoraussetzung für das Leben der Menschen in unserem Bezirk ist. Für junge Menschen ist es der Wunsch nach der ersten eigenen Wohnun für Jungfamilien, der nach einem sicheren Zuhause. Für viele aus unserer älteren Generation ist es wichtig, dass sie auch im höheren Alter selbstbestimmt und frei in den eigenen vier Wänden leben können. Daher gibt es seitens des Landes für jede dieser Gruppen ein individuelles Angebot, das wie die Zahlen zeigen, auch bei uns intensiv genutzt wird. So wurden im Zeitraum zwischen 2013 bis zum Ende des ersten Halbjahres 2017 über 4.400 Förderungen in den Bereichen
Eigenheimerrichtung
Wohnungsbau
Eigenheim- und Wohnungssanierung
Sicheres Wohnen
vergeben.
Zudem wurde in circa 5.400 Fällen ein Wohnzuschuss gewährt. In Summe wurde in den vergangenen 5 Jahren durch die Wohnbauförderungen des Landes ein Investitionsvolumen von 446 Millionen Euro im Bezirk Tulln ausgelöst. Eh. Bezirk WU ist dabei berücksichtigt! Diesen Bereich wollen wir auch weiter forcieren,
denn jeder soll sich den Traum vom Eigenheim verwirklichen können.

Sicherheit inkl. Feuerwehren
Festzuhalten ist, dass Österreich das 4.-sicherste Land der Welt ist und Niederösterreich das 2.-sicherste Bundesland in Österreich.Und wie die Kriminalitätsstatistik zeigt, ist auch der Bezirk Tulln sicher. So ging etwa im ersten Halbjahr 2017, verglichen mit dem ersten Halbjahr des Vorjahres die Zahl der angezeigten Fälle um 14,8 Prozent zurück.
Das ist ein klarer Beweis dafür, dass unsere Polizei großartige Arbeit leistet und die Panikmache von bestimmten Mitbewerbern ins Leere geht. Klar ist aber, dass jeder Fall einer zu viel ist. Damit wir Niederösterreich noch sicherer machen können,
haben Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Innenminister Wolfgang Sobotka einen Sicherheitspakt geschlossen, durch den wir mehr Polizisten und noch bessere Ausrüstung für diese bekommen. Insgesamt werden es bis 2020 700 zusätzliche Polizisten in Niederösterreich sein, das heißt auch mehr Polizisten im Bezirk. Dass wir auch im Brand- oder Katastrophenfall sicher sind, verdanken wir den rund 5.400 Feuerwehrkameradinnen- und Kameraden im Bezirk. Danke dafür, dass sie ihre Freizeit in den Dienst der Gemeinschaft stellen  und rund um die Uhr einsatzbereit sind. Im Dienste unserer Sicherheit.

Unterstützung vom Land NÖ selbstverständlich:
So wurden in den vergangenen 5 Jahren auch insgesamt rund 1,5 Millionen Euro an Förderungen für Fahrzeuge und Geräte zur Verfügung gestellt. Damit sie im Einsatzfall zu ihrer und unserer Sicherheit  über das bestmögliche Rüstzeug verfügen.

Bildung & Kinderbetreuung
Klar ist, dass uns die Bildung unserer Kinder etwas wert sein muss.
Schließlich ist Wissen,  die wichtigste Ressource unserer Zeit. Deshalb können wir uns es nicht leisten, bei der Bildung zu sparen.
Und deshalb wurden seitens des Landes in den letzten fünf Jahren Förderungen in Höhe von rund 9,7 Millionen Euro aus dem Schul- und Kindergartenfonds ausbezahlt.
Dadurch wurden Investitionen im Umfang von 36 Millionen Euro ausgelöst und konnte etwa der Neubau der Volksschule Tulbing oder der Neubau des Kindergartens in St. Andrä/Wördern finanziert werden.
Damit konnten wir optimale Voraussetzungen für die über knapp 6.300 Schulkinder
sowie die rund 2.850 Kinder in den 52 Kindergärten und 13 Tagesbetreuungseinrichtungen  im Bezirk Tulln schaffen.

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