Roch bleibt Bürgermeister

Eduard Roch bleibt Bürgermeister. Aber mit 10:10 war es knapper als knapp.
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ZEISELMAUER-WOLFPASSiNG. Alle Kommunalpolitiker waren in die Römerhalle zur Gemeinderatssitzung gekommen, auf deren Tagesordnung nur ein Punkt zu lesen war. Christian Coreth von der Liste Aktiv hatte einen Misstrauensantrag gegen VP-Bürgermeister Eduard Roch gestellt. Daher wurden die Kommunalpolitiker zur Urne gebeten.
Grund für das Misstrauen seien unter anderem die Ungereimtheiten mit der Alten Volksschule aber auch das Budget 2017.
"Es wurde ihm ein gesichtswahrender Abgang angeboten", so Coreth über Roch. "Die SPÖ-Fraktion sieht verschiedene Handlungsweisen des Bürgermeisters durchaus kritisch", so Regina Blondiau-Köllner, exemplarisch genannt sei die intransaprente Vorgangsweise des Bürgermeisters zum Beispiel bei der Erstellung von Planungsskizzen im Zusammenhang mit der barrierefreien Gestaltung des Gemeindeamtes one Rcksprache mit dem Gemeinderat sowie die Verzögerung bei der Abwicklung des Bauprojektes "Alte Volksschule". Man erwarte sich eine transparente und vorausschauendere Arbeit, man verwehre sich jedoch dagegen, das Instrument des Misstrauensantrages für persönliche Auseinandersetzungen zu missbrauchen. Keine Stellungnahme gab es von den Grünen, die Volkspartei unter Fraktionsobmann Walter Grosser meinte: "Wir sind bemüht, alles aufzuklären". Auch Eduard Roch wurde die Möglichkeit eingeräumt, seine Stellungnahme abzugeben: Der Baurechtsvertrag betreffend die alte Volksschule wäre schwer zu verstehen, eine Freude sei es jedoch, dass die Ruine jedoch der Vergangenheit angehöre. Er habe weder im Eigeninteresse noch in schlechter Absicht gehandelt, als er aufzählte, was während seiner Amtszeit in der Gemeinde passierte, entzog ihm (Anm. Roch) Vizebürgermeister Michael Weber das Wort und die Politiker schritten zu Abstimmung. 10:10 ging sie aus – Roch bleibt im Amt. "Ich werde den Weg weitergehen, habe aber gelernt, dass ich mehr Informationen weitergeben muss, um den Unsicherheitsfaktor auszuräumen", sagt er gegenüber den Bezirksblättern.

Fotos: Zeiler

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