04.12.2017, 11:12 Uhr

Neuinvestitionen auf der Garten Tulln

Tullns Bürgermeister Peter Eisenschenk, Landesrat Karl Wilfing und DIE GARTEN TULLN Geschäftsführer Franz Gruber (Foto: DIE GARTEN TULLN)
TULLN (pa). 2018 feiert DIE GARTEN TULLN ihren 10. Geburtstag. Knapp 2,5 Millionen Besucherinnen und Besucher lockte die erste ökologische Gartenschau Europas seit 2008 an. „Die Gartenschau hat seit ihrem Bestehen eine regionale Wertschöpfung von 41 Millionen Euro ausgelöst. Niederösterreich hat sich vor allem dank der GARTEN TULLN zum ökologischen Gartenland Nummer eins in Europa entwickelt. Ab dem Jubiläumsjahr werden 2 Millionen Euro investiert, um das ökologische Leuchtturmprojekt Europas weiterzuentwickeln und das Angebot für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zu attraktivieren“, so Landesrat Karl Wilfing. Herzstück für die Gartenfans wird ein Ausbau des botanischen Gartens um ein sogenanntes „Arboretum“ mit heimischen Bäumen und Pflanzen. Zum Ausbau der beliebten ökopädagogischen Programme wird der erste ökologische Schulgarten Österreichs gestaltet. Der neue „Bayern-Garten“ lädt in Zukunft zum Verweilen ein.

Zehn Jahre Garten Tulln

2018 feiert DIE GARTEN TULLN ihr 10-jähriges Bestehen. Als nachhaltig konzipiertes Projekt hat sich die erste ökologische Gartenschau Europas als beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt entwickelt. „Nach 10 Jahren ist es an der Zeit, das Angebot nachhaltig weiterzuentwickeln und moderne Trends sowie Innovationen einfließen zu lassen. Mit den Projekten wollen wir neue Zielgruppen zum ökologische Garteln motivieren“, so Wilfing.
Die Stadtgemeinde Tulln begrüßt diesen Schritt und betont die positiven Effekte der GARTEN TULLN für die Region. „DIE GARTEN TULLN ist seit 2008 zu einem wichtigen Motor für die gesamte Region geworden. Die Investitionen in den kommenden Jahren sind ein positives Signal für die Stadtgemeinde Tulln, aber auch für die einschlägigen heimischen Wirtschaftsbetriebe“, freut sich Tullns Bürgermeister Peter Eisenschenk.
Um dem Thema „Botanischer Garten“ mehr Raum zu geben, ist ein Arboretum gezielt auf die Bedürfnisse der Gartenbesitzerinnen und -besitzer ausgerichtet und zeigt die breite Auswahl an heimischen Kleinbäumen und Großsträuchern. Die Anordnung der Gehölze und Pflanzen gibt den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit in den schattigen Bereichen zu entspannen. Die Idee ist nicht zuletzt dem Baumsterben der Eschen und Föhren im Jahr 2017 geschuldet: „Wir wollen den Besucherinnen und Besuchern Möglichkeiten aufzeigen, mit welchen Bepflanzungskonzepten sie ihren Garten mit heimischen Gehölzen ökologisch und nachhaltig gestaltet können“, so Franz Gruber, Geschäftsführer der GARTEN TULLN.

Wichtiges Element

Mit dem neu angelegten Schulgarten wird dem sehr gut frequentierten ökopädagogischen Programmen ein wichtiges Element gerecht: „Über 5.000 Kinder und Jugendliche haben alleine 2017 das Leben in und mit der Natur kennengelernt. Der Schulgarten folgt dem modernen Ansatz, den Garten als Klassenzimmer in den Unterricht zu integrieren“, weiß Gruber.
Gleich neben dem Arboretum wird ein Bayern Garten umgesetzt, der die vorhandenen Strukturen des Gastgartens aufgreift und im Sinne von „Natur im Garten“ mit einer bayerischen Handschrift optimiert. Bayerische Elemente, wie Maibaum und Torbogen, vervollständigen die Neugestaltung.

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