24.05.2017, 00:00 Uhr

Uni oder HTL: Letzte Chance für die Fachschule

Erneuerbare Energie: Dieser Zweig soll bestehen bleiben! (Foto: Zeiler)
TULLN. Im September 2016 wurde bekannt, dass die Landwirtschaftliche Fachschule Tulln bis 2021 geschlossen, die Schüler danach in Obersiebenbrunn unterrichtet werden sollen.

Mit Bund vereinbaren

Von einem "hochgradig bildungspolitischen Skandal" sprachen die Freiheitlichen, NEOS-Mann Herbert Schmied und die Parteien des Tullner Gemeinderates, TOP, FPÖ, SPÖ und Grüne schafften es, dass eine gemeinsame Resolution erstellt wurde, in welcher es darum geht, die Einrichtung zu einer Spezialschule mit Schwerpunkt "Erneuerbare Energie, Biomasse und Bioenergie" zu machen. Auch die TVP hat dem zugestimmt, die Gemeinde müsse dies mit dem Bund vereinbaren, so Fraktionsobmann Peter Höckner.

Alle Wege führen nach Wien

Jetzt – knapp 1,5 Monate vor den Sommerferien sagt Höckner, dass es bereits "Gespräche gibt, aber man wolle diese noch nicht öffentlich kommunizieren". Man bemühe sich, eine entsprechende Nachfolgeinstitution zu implementieren – "von einer Höheren Technischen Lehranstalt bis zu einer Univierstät ist alles drin", so Höckner, dass man jedoch nur "vermitteln könne". Wie FP-Bezirksparteiobmann Andreas Bors informiert, wurde jetzt vonseiten der Freiheitlichen ein sogenannter Entschließungsantrag im Parlament erstellt, in welchem formuliert wird, dass "die Bundesregierung und insbesondere das Bundesministerin für Bildung aufgefordert wird, die notwendigen Maßnahmen zu setzen, damit die landwirtschaftliche Fachschule Tulln als berufsbildende mittlere und höhere Schule fortgeführt werden kann".
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