Weltcup
Kärntner lassen es in Kitzbühel pfeifen

Doppel-Olympiasieger Matthias Mayer möchte auch heuer im Zielgelände von Kitzbühel jubeln dürfen, heuer leider ohne Fans.
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Der Herren-Weltcup gastiert gerade in Österreich. Nach der Station in Flachau folgen nun Kitzbühel (Wochenende) und Schladming (Dienstag darauf). Kärntner haben Chancen auf Siege. 

KÄRNTEN. Der Weltcup-Zirkus tourt heuer coronabedingt ausschließlich durch Europa. Dabei fahren die Kärntner Rennläufer regelmäßig erfolgreich ins Rampenlicht. Von den bisher drei Saison-Siegen für Österreich gehen jeweils einer auf das Konto von Matthias Mayer (Abfahrt in Bormio) und Marco Schwarz (Slalom in Adelboden). Den dritten Sieg sicherte sich am vergangenem Wochenende Manuel Feller mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang auf der Piste „Herman Maier“ in der Flachau, zugleich sein erster Weltcup-Triumph. 

Rotes Trikot

Flachau deshalb, weil Wengen und Kitzbühel aus Corona-Sicherheitsgründen ihre Slalom-Rennen absagen mussten. Es wurde ein Technik-Rennwochenende, an dem die Kärntner Slalom-Spezialisten ihre Klasse demonstrierten. Marco Schwarz verließ die Flachau als Führender der Slalom-Wertung im roten Trikot Richtung Schladming: Er führt das Ranking mit 389 Punkten vor seinem Marken- und Teamkollegen Manuel Feller (324) an. Von den bisher sechs gefahrenen Slaloms stand der 25-jährige Atomic-Pilot gleich fünf Mal auf dem Podest:  Dritter in Alta Badia, Dritter in Zagreb, Erster in Adelboden, Dritter und Zweiter in Flachau.
Über einen möglichen Gewinn der kleinen Kristallkugel möchte der Radentheiner aber nicht spekulieren. Er ist über das bisher Erreichte natürlich glücklich und dankt Team, Serviceleuten, Umfeld und seinen Material-Ausstatter für die perfekte Unterstützung. Bereits am Dienstag (26. Jänner) möchte Schwarz beim Night-Race in Schladming wieder richtig beschleunigen und es zwischen den Toren pfeifen lassen.

Sehr beständig

Richtig pfeifen lässt es auch Adrian Pertl im Weltcup. Der Reichenauer überzeugt mit Beständigkeit. Bei sechs Starts gab es fünf Mal Weltcup-Punkte. Er konnte damit seine guten Vorjahres-Ergebnisse im Weltcup (Platz drei in Chamonix und Platz acht in Kitzbühel) und den Sieg im Europacup-Slalom in Jaun bestätigen. Mit einem vierten Rang beim Parallel-Bewerb in Lech klopfte der Slalom-Juniorenweltmeister von 2017 sogar am Podest an. Schladming hat für den 24-Jährigen eine besondere Bedeutung. Im Jänner 2018 feierte er hier sein Weltcup-Debüt, qualifizierte sich zwar nicht für zweiten Durchgang, aber sammelte viel Erfahrung. Kommenden Dienstag möchte Pertl in Schladming aber Weltcup-Punkte holen. 

Speed gefunden

Viel an Erfahrung haben auch die Kärntner Speed-Fahrer Matthias Mayer, Max Franz, Christian Walder und Otmar Striedinger im Hochgeschwindigkeitsbereich. Am kommenden Kitzbühel-Wochenende wird aber auch viel Mut gefragt sein, schließlich gilt es, die schwierigste Piste der Welt zu befahren. Die „Streif“ lädt die besten Läufer in Super-G und Abfahrt zum Duell Mann gegen Berg ein. Ein Kampf, bei dem Max Franz im Jahr 2019 zwar nicht zu Sturz kam, sich aber einen Fersenbeinbruch zuzog. „Diese Verletzung und die Probleme der Vorsaison sich Geschichte. Meine Freude auf Kitzbühel ist daher groß. Ich habe den Speed jetzt wieder gefunden, fühle mich sehr gut und bin bereit für die drei Rennen“, sagt Franz, der heuer bereits 110 Weltcup-Punkte auf seinem Konto hat 

Drei Mal Speed

Als zweifacher Kitzbühel-Sieger (Abfahrt und Super-G) und Zweiter in der Abfahrtswertung startet Doppel-Olympiasieger Matthias Mayer in das „Streif“-Wochenende von Freitag bis Sonntag (22. bis 24. Jänner). Es wird aber anders, als all die Jahre davor. „Es hat sich das Programm geändert: Es gibt zwei Abfahrten und einen Super-G. Leider dürfen keine Fans dabei sein. Für uns ist es aber ein großes Privileg, das wir unseren Job ausüben dürfen. Kitzbühel ist definitiv ein Highlight in dieser Saison“. Eine bronzene Gams (Abfahrt 2019) darf Otmar Striedinger sein Eigen nennen und möchte beim 81. Hahnenkamm-Rennen an seinen erfolgreichen Saisonstart mit Platz zwei in der Abfahrt von Val-d'Isère anschließen. Der Fresacher Christian Walder konnte im Vorjahr mit zwei guten Top-20-Ergebnissen im Ziel abschwingen. Diesmal kommt er aber mit einem dritten Rang im Super G (Val-d'Isère) als zusätzliche Motivation an die Hausbergkante.

Doppel-Olympiasieger Matthias Mayer möchte auch heuer im Zielgelände von Kitzbühel jubeln dürfen, heuer leider ohne Fans.
Adrian Pertl fiebert dem Nachtslalom in Schladming entgegen.
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