Arriach
2,9 Millionen Euro für mehr Schutz vor Unwetterkatastrophen

Die Auffahrt nach Arriach nach dem Jahrhundertunwetter. | Foto: meinbezirk.at/Archiv/Thomas Klose
  • Die Auffahrt nach Arriach nach dem Jahrhundertunwetter.
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Nach der Unwetterkatastrophe im Jahr 2022 wird in Arriach gezielt in den Schutz von Bevölkerung und Infrastrutur investiert. Die Gesamtinvestition beträgt 2,9 Millionen Euro. Die Umsetzung erfolgt von 2026 bis 2028.

ARRIACH. Nach der Unwetterkatastrophe vom 29. Juni 2022, die in Treffen und Arriach massive Schäden an Gebäuden, Infrastruktur, Energieversorgung und Uferverbauungen verursacht hat, wird in Arriach gezielt in den Schutz von Bevölkerung und Infrastruktur investiert.

2,9 Millionen Euro

In der heutigen Regierungssitzung wurde der Landesmittelanteil für das Projekt "Arriacherbach – Detailprojekt Plaikengraben" beschlossen. Das Land Kärnten unterstützt die Maßnahmen mit insgesamt 725.000 Euro, die Gesamtinvestition beträgt 2,9 Millionen Euro. Die Umsetzung ist von 2026 bis 2028 vorgesehen.

"Oberste Priorität"

"Der Schutz der Menschen vor Naturgefahren hat oberste Priorität. Gerade dort, wo Risiken bekannt sind, müssen wir rechtzeitig handeln. Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit in der Region nachhaltig zu erhöhen", betonen LH-Stellvertreter Martin Gruber und Wasser- und Gemeindereferentin Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger.

Siedlungsraum schützen

Ziel der Maßnahmen ist es, den Siedlungsraum entlang des Plaikengrabens sowie der Runse Ebenbauer besser vor Hochwasser, Muren, Geschiebe und Schwemmholz zu schützen. Geplant sind unter anderem eine Geschiebefiltersperre, Sohlgurte zur Sicherung der Abflussverhältnisse bis zum Mühlbach sowie Ufersicherungen in Grobsteinschlichtung.

Mehr Sicherheit

"Für die Menschen vor Ort bedeutet dieses Projekt mehr Sicherheit im Alltag. Hochwasserschutz heißt, rechtzeitig vorzusorgen, bevor Schäden entstehen. Damit bewahren wir Häuser und Infrastruktur und unterstützen Gemeinden dabei, ihre Lebensräume sicher und zukunftsfit zu gestalten", betont Wasser- und Gemeindereferentin Landesrätin Lagger-Pöllinger.

Finanzierung

Wie bei anderen Verbauungsprojekten beteiligt sich das Straßenbaureferat des Landes auch hier finanziell an den Maßnahmen.

"Wir investieren damit gezielt in den Schutz unserer regionalen Straßeninfrastruktur. Mit dem Vorhaben in Arriach sichern wir die L46 Teuchen Straße nachhaltig ab und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Verkehrssicherheit", so Straßenbaureferent Gruber.

Finanziert wird das Projekt gemeinsam von Bund, Land Kärnten, Landesstraßenverwaltung und dem Schutzwasserverband Gegendtal-Ossiacher See.

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