im Kreislauf des Lebens
Mit dem Nussbaum im Wandel der Jahreszeiten ...

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Mein Nussbaum!
Im Frühling trägt er sein prachtvolles, grünes Blätterkleid.
Es ist berührend, ihn so stattlich schön, in der maigrünen Wiese
stehen zu sehen.
Wir Menschen schauen entzückt in all die blühenden,
traumhaft duftenden Blütenzweigen, von unvergleichbarer Schönheit! 
Alle Sträucher und Blumen jetzt in voller Blüte stehen
und die Vögel in den üppig blühenden, weitverbreiteten Zweigen -
zwitschern vergnügt.
Der Frühling vergeht und der Sommer beginnt.

Nun das lebhafte Treiben in den Gärten beginnt;
voll von Lebendigkeit an Stimmen, Geräuschen, Lauten und Düften!
Gleich einer Symphonie: von blühenden Gärten, Wiesen und blumigen Heu
und dem rauchigem Qualm der köstlichen Grillspezialitäten.
Wenn ein heißer Sommertag zu Ende geht
und die Kühle der Nacht hereinbricht, dann ist es ein Genuss,
barfüßig in der Wiese, unter dem alten Nussbaum zu sitzen.

Das Ende des Sommers kündigt sich immer mit frösteln an
und der Malermeister Herbst zieht ins Land
und tränkt und verfärbt das Blattlaub der Bäume
in goldenen und tiefroten Farben
und die noch warmen Sonnenstrahlen -
spiegeln sich im bunten Herbstlaub wieder.
Von den belaubten, farbenprächtigen Zweigen
schweben unkontrollierbar und lautlos die Blätter
all der Bäume und Sträucher nieder;
ein Farbenspektakel - wie nur es die Natur - uns zu bieten vermag!

Anhaltender Regen und Windstürme nehmen jetzt tagtäglich zu
und verwehen das bunte Herbstlaub -
gleich einem Laubregen spielerisch im Wind! 
Wenn zeitig am Morgen Tauperlen sich in den Spinnennetzen verfangen
und im Sonnenlicht wie Kristalle funkeln, dann gibt es kein halten mehr,
jetzt zählt nur, die letzten sonnigen Herbsttage auf der Gartenbank, 
unter dem Nussbaum, zu genießen, 
denn die gibt es schon bald nicht mehr.

Der Nussbaum im Winter,
kahl und blattlos vom Sturmwind gepeitscht,
die Kälte und die anhaltenden Regentage lautlos erträgt.
Väterchen Frost brachte in der letzten sternklaren Nacht -
den eisigen Wintereinbruch
und ließ die Schneeflocken nur so wirbeln und tanzen.
Jetzt im Winter, trägt der Baum, den Mantel aus weißem Schnee,
der hüllt ihn wärmend ein und so träumt er selig -
von der viel zu schnell vergangenen Frühlingszeit; 
reich an Lebendigkeit und Regsamkeit.

Rund um den Nussbaum im Tiefschnee - Mensch und Tier -
Spuren hinterlassen.
Der Hügel, oberhalb hinter dem verschneiten Baum,
bietet sich zum Rodeln an.
Kinderlachen schallt über die Schneelandschaft.
Hin und wieder, der von Kälte erstarrte Baum,
eine Ladung Schnee von seinen Ästen
hinunter auf die Kinder fallen lässt.
Ein Aufschrei ertönt - und dann schallendes Lachen.
Ich glaube, mich nicht zu täuschen und zu erkennen,
dass auch der Nussbaum
in den Momenten mit den Kindern lacht!

Hildegard Stauder

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