Vatikan prüft
Einspruch gegen Fusion des Dekanats Frankenmarkt

- Die 13 Pfarren des Dekanats sollen Fusioniert werden. Dagegen wurde Einspruch erhoben.
- Foto: Pfarre Frankenmarkt / Michael Kainberger
- hochgeladen von Maria Rabl
Ab 1. Jänner 2024 sollten die 13 Pfarren des Dekanats Frankenmarkt zu einer Großpfarre fusioniert werden. Dagegen wurde nun Einspruch erhoben. Bis der Vatikan die Beschwerden geprüft hat, wird die Fusionierung aufgeschoben.
FRANKENMARKT. 103 Pfarren sollten – nach Dekreten vom 29. September – mit Jahresbeginn 2024 zu sieben neuen Pfarren zusammengelegt werden, darunter auch das Dekanat Frankenmarkt. Der Priesterrat hatte dem schon im März zugestimmt. Bürger und Pfarrteilgemeinden hatten danach wie üblich die Möglichkeit Einspruch zu erheben. Mehrere Einwände zu insgesamt vier Fusionen gingen bei Bischof Manfred Scheuer ein, acht davon wurden nun auf Wunsch in den Vatikan zur Prüfung weitergeleitet.
Vorbereitung geht weiter
Die Fusionierung zur Großpfarre Frankenmarkt verzögert sich damit, doch: "Das Vorbereitungsjahr geht weiter und die Vorbereitungszeit wird einfach verlängert", erklärt Michael Kraml, Pressesprecher der Diözese Linz. Man sehe die Prüfung im Vatikan entspannt, weil alle rechtlichen Aspekte der Fusionierung bereits geprüft wurden. Einsprüche gegen eine Pfarrfusionierung müssten sich nicht um Paragrafen drehen, sondern könnten auch persönliche Gründe anführen: "Manche sagen, 'es war schon immer so', haben diesen Beharrungsgedanken, wo man vielleicht auch nur die eigene Pfarrgemeinde im Blick hat", erklärt Kraml. Wann die Entscheidung des Vatikans fällt, könne man nicht sagen, weil es keine Frist gäbe: "Aber wir rechnen mit einer zeitnahen Prüfung."
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