Im Einsatz für die Nächstenliebe
Elisabethmedaille für Sieglinde Walenta

Caritas OÖ-Direktor Franz Kehrer überreichte Sieglinde Walenta die Elisabethmedaille.
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St. Georgenerin setzt sich für Tschernobyl-Kinder und Flüchtlinge ein

ST. GEORGEN. Alle zwei Jahre ehrt die Caritas OÖ sozial engagierte Menschen mit der Elisabethmedaille. Bei einem Festakt vergangene Woche überreichte Caritas-Direktor Franz Kehrer die silberne Auszeichnung unter anderem an Sieglinde Walenta aus St. Georgen im Attergau.
Ihr ehrenamtliches Engagement begann mit der Tschernobyl-Kindererholungsaktion, die die Caritas 1991 ins Leben rief. Dabei konnten Kinder aus den verstrahlten Gebieten Weißrusslands ein paar Wochen in einem gesunden Umfeld verbringen.

Sieglinde Walenta und ihr verstorbener Mann Horst nahmen selbst jedes Jahr im Sommer Kinder auf, organisierten Hilfstransporte und bis 2016 auch die Aufenthalte bei anderen Gasteltern in St. Georgen und Umgebung. Über diese Aktion kam Walenta auch zur ihrem ehrenamtlichen Engagement bei der Caritas-Flüchtlingshilfe.

Der Einsatz für Flüchtlinge und für ein besseres Miteinander in ihrer Heimatgemeinde wurde zu ihrem größten Tätigkeitsfeld. Sie unterstützte jede Woche in den Flüchtlingshäusern beim Lernen, leistete Fahrtendienste, half bei der Kinderbetreuung und bei Veranstaltungen mit – wie zum Beispiel einem monatlichen Frauentreff. In der Kleiderausgabe der Caritas-Beratungsstelle half sie beim Sortieren und Verteilen gespendeter Kleidung mit.

Außerdem ist sie Gründungsmitglied im „Forum miteinander“ in St. Georgen, das sich für mehr Verständnis zwischen Einheimischen und Migranten einsetzt. „Mit viel Herz und Mut ist sie für jene Menschen da, die in Österreich nicht sehr willkommen sind. Sie hat immer ein offenes Ohr für die verschiedensten Anliegen“, betonte Kehrer in seiner Laudatio. Walenta arbeitet außerdem in der Pfarre im Team Kirchenschmuck, in der Katholischen Frauenbewegung und in der Flohmarktgemeinschaft mit.

Autor:

Maria Rabl aus Vöcklabruck

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