Jägerschaft Seewalchen
Wildattrappen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
- hochgeladen von Sebastian Wied
Seewalchen. Rund 30 Rehe pro Jahr fallen im Gemeindegebiet von Seewalchen a. A. dem Straßenverkehr zum Opfer. Um diese Zahl zu minimieren, hat die örtliche Jägerschaft Wildattrappen angeschafft.
“Viele Verkehrsteilnehmer rechnen schlichtweg nicht mit kreuzendem Wild”, fasst Jagdleiter Alois Hemetsberger die Situation nach einer Wildkollision zusammen. Hemetsberger ist als zuständiger Jäger auch für die Bergung von verunfalltem Wild zuständig. Die Wildattrappen erinnern an gefährlichen Straßenabschnitten an die potentielle Anwesenheit von Wildtieren. Autofahrer können dadurch langsamer und bremsbereit fahren. Im Idealfall lässt sich dadurch eine Kollision vermeiden.
Die Aktion rückt auch die sonst nicht immer öffentlich sichtbare Hegearbeit der Jäger ins Blickfeld
fügt Hegemeister und Initiator Andreas Fürthauer aus Haining hinzu.
Unverständlich ist für die bemühten Seewalchener Jäger der Umstand, dass mehrere dieser Attrappen kurz nach der Platzierung bewusst beschädigt oder entwendet wurden.
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