Ein-Personen-Unternehmen
Leidenschaft zur Arbeit

Kristina Gubesch gründete "Schoen-Chic".
  • Kristina Gubesch gründete "Schoen-Chic".
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  • hochgeladen von Theresa Haidinger

Kristina Gubesch, Kosmetikerin, erzählt über ihren Weg zur Selbstständigkeit und gibt Tipps.

REGAU. Kristina Gubesch machte sich 2017 mit einem Schönheits-, Kosmetik- und Körperpflegestudio namens "Schoen-Chic" bei ihr zuhause in Regau selbstständig. "Die Idee, 'Schoen-Chic' zu gründen, hat sich durch ein Gespräch mit meiner besten Freundin entwickelt", erzählt Gubesch, die vorher viele Jahre im Verkauf bei Billa und Thalia gearbeitet hatte. "Kosmetik und Schönheit hat mich immer schon interessiert. Vor 15 Jahren habe ich bereits eine Ausbildung in diese Richtung gemacht, doch das war damals nicht das Richtige für mich."

Rückhalt hat Gubesch durch ihren berufstätigen Mann. Die finanzielle Situation ist ein wichtiger Aspekt, denn bei Krankheit oder Urlaub hat man keinen Verdienst. "Auch die Miete, wenn man nicht zuhause arbeitet, die Steuern und die Kosten für die Anreise zum Standort solle man bedenken, wenn man sich selbstständig macht", meint Gubesch.

Die richtige Entscheidung?

Gubesch erzählt, dass es für sie auf jeden Fall die richtige Entscheidung war. Bei der Gründung hatte sie keine Probleme. "Bis jetzt war es recht unkompliziert", sagt sie. "Und vor allem macht es mir sehr viel Spaß!" Bei sich zuhause in Regau hat sie ein Zimmer eingerichtet, mit allem, was man für ein erfolgreiches Kosmetik-Studio benötigt. Miete und Anreisekosten fallen bei ihr weg.

"Ich benutze bei meinen Klienten ausschließlich Produkte guter Qualität aus Österreich", betont Gubesch. Bei ihrem Service versucht sie vor allem das Natürliche der Frau zu unterstreichen und hervorzuheben, aber nicht an der bestehenden Schönheit viel zu verändern. Riesige falsche Wimpern und elendslange spitze Fingernägel sind ihr zuwider. "Ich bin ja selbst eine Perfektionistin", erklärt die 38-Jährige. "Ich gebe erst Ruhe, wenn ich absolut zufrieden mit dem Endergebnis bin."

Tipps für angehende Gründer

"Mach, was du gerne machst", gibt Gubesch als Ratschlag. "Die Liebe und auch die Leidenschaft zur Arbeit sollten auf jeden Fall vorhanden sein, wenn man beschließt, sich selbstständig zu machen und ein Ein-Mann-Unternehmen zu gründen." Welchen Beruf man wählt, muss man sich sehr gut überlegen. "Meiner Meinung nach sollte man bei dem Beruf bleiben, wenn man sich erst einmal selbstständig gemacht hat", sagt sie.

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