Ehrenbürger von Söding-St. Johann
Diamantenes Priesterjubiläum für Adolf Höfler
- Adolf Höfler stand im Mittelpunkt, Erwin Dirnberger, Lukas Vogl, Erich Linhardt und viele weitere Gäste gratulierten.
- Foto: Gemeinde Söding-St. Johann
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Ein ganz besonderes Jubiläum stand in der Pfarrkirche St. Johann ob Hohenburg im Mittelpunkt. Geistlicher Rat, emeritierter Pfarrer und Ehrenbürger der Gemeinde Söding-St. Johann, Adolf Höfler, feierte sein diamantenes Priesterjubiläum. Vor 60 Jahren wurde er im Grazer Dom zum Priester geweiht. Gemeinsam mit Martin Trummler, Franz Weber, Erich Linhardt und Wolfgang Pristavic feierte er den Jubiläumsgottesdienst.
SÖDING-ST. JOHANN. Am 10. Juli 1966 wurde Adolf Höfler im Grazer Dom zum Priester geweiht. Nach mehreren Kaplanstellen, auch in der Pfarre Stallhofen, übernahm er mit 1. September 1980 die Pfarre St. Johann ob Hohenburg.
- Pfarrgemeinderatsverantwortliche Elfriede Lautner, Bgm. Erwin Dirnberger und Vizebgm. Karin Herz mit Adolf Höfler
- Foto: Gemeinde Söding-St. Johann
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Der Einzug zur Jubiläumsmesse wurde durch die Ortsmusikkapelle St. Johann ob Hohenburg umrahmt, Martin Trummler, Leiter des Seelsorgeraums Voitsberg, begrüßte zahlreiche Gäste. Gemeinsam mit Pater Franz Weber, Generalvikar Erich Linhardt und Provisor Wolfgang Pristavec zelebrierte der Jubilar den Gottesdienst. Für die musikalische Gestaltung sorgten die Kinder der Volksschule St. Johann, begleitet von ihren Lehrerinnen. Ebenso wirkten der Kirchenchor unter der Leitung von Heidi Reif und Organistin Anna Lautner mit.
Großes Engagement als Bauherr
Im Anschluss an den Gottesdienst überbrachte Bürgermeister Erwin Dirnberger stellvertretend für alle Vereine, Institutionen und die Pfarrbevölkerung Glückwünsche zum 60-jährigen Priesterjubiläum. In seiner Ansprache würdigte er nicht nur das jahrzehntelange Wirken als Seelsorger, sondern auch das große Engagement als Bauherr. Während Höflers Amtszeit wurden das Pfarrhaus, der Pfarrer-Stadl und die Pfarrkirche innen wie außen umfassend renoviert und für kommende Generationen erhalten. Mit Weitblick und seiner großzügigen finanziellen Unterstützung trug Höfler, ohne viel darüber zu sprechen, maßgeblich dazu bei, dass die Kirche heute weithin sichtbar in "gutem Licht" dasteht.
- Ein Bild, gemalt von Hans Vötsch, bekam Adolf Höfler als Geschenk.
- Foto: Gemeinde Söding-St. Johann
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Seit seinem Amtsantritt im Jahr 1980 begleitete Adolf Höfler über Jahrzehnte hinweg das Leben vieler Menschen. Bei Taufen, Erstkommunionen, Firmungen und Trauungen ebenso wie in Stunden des Abschieds war und ist er ein verlässlicher Seelsorger, der mit Beständigkeit und Menschlichkeit vielen Menschen Orientierung und Halt gibt.
Ein Bild von Hans Vötsch als Geschenk
Als Zeichen des Dankes für sein Tun und Wirken wurde Hölfer bereits 2014 die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde verliehen. Auch nach seiner offiziellen Pensionierung bleibt er als emeritierter Pfarrer eine unverzichtbare Stütze des Pfarrlebens. Aus gesundheitlichen Gründen musste er in letzter Zeit etwas kürzer treten, trotzdem feiert er weiterhin regelmäßig Gottesdienste an Werktagen ebenso wie an Sonn- und Feiertagen, unabhängig von Jahreszeit und Witterung.
Als sichtbares Zeichen und Symbol der Anerkennung und des Dankes zum Jubiläum überreichten die Gemeinden Söding-St. Johann und Krottendorf-Gaisfeld sowie die Vereine und Institutionen ein von Hans Vötsch gemaltes Bild des Innenraums der Pfarrkirche, jenes Ortes, der 46 Jahre lang Mittelpunkt seines priesterlichen Wirkens war. Ergänzt wurde das Geschenk von einem Blumengruß, einem edlen Whisky als augenzwinkernde Medizin sowie VIP-Karten für ein Fußballspiel zwischen dem GAK und Rapid, eine besondere Freude für den Jubilar, der seit Jahrzehnten begeisterter Rapid-Fan ist.
Agape und musikalische Klänge
Mit seinem unermüdlichen Einsatz und seiner tiefen Verbundenheit zur Pfarrbevölkerung ist Adolf Höfler weit über seinen Ruhestand hinaus eine prägende Persönlichkeit. Bei zünftigen Klängen der OMK St. Johann und einer von den Mitgliedern des Pfarrgemeinderats ausgeteilten Agape nutzten die zahlreiche Gäste des Festgottesdiensts die Gelegenheit, ihrem Pfarrer zu gratulieren und ihm Gesundheit sowie Gottes Segen zu wünschen.
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