Thaya
Neues Zugangssystem für Erdstall-Zentrum und Gitarrenmuseum
- Bernhard Weidmann, Franz Strohmer, Sabine Kloiber, Alexander Pröll, Martina Diesner-Wais, Viktoria Hutter, Eduard Köck, Sebastian Stark, Kerstin Schmid, Christian Bayer und Lukas Brandweiner (v.l.)
- Foto: Zukunftsraum Thayaland
- hochgeladen von Daniel Schmidt
Bei seinem Besuch im Waldviertel machte Staatssekretär Alexander Pröll auch beim Zukunftsraum Thayaland Halt, um sich über neue digitale Anwendungen zur Stärkung des ländlichen Raums zu informieren: das neue Schließsystem für das Erdstall-Zentrum und das Gitarrenmuseum in Thaya.
BEZIRK WAIDHOFEN/THAYA. In der Marktgemeinde Thaya erhielt Pröll gemeinsam mit Bundesräten Viktoria Hutter und Sebastian Stark sowie den Nationalratsabgeordneten Martina Diesner-Wais und Lukas Brandweiner (alle ÖVP) einen Einblick in mehrere praxistaugliche Digitalprojekte, die den Alltag von Bewohner:innen und Gästen erleichtern. Dazu zählt die Möglichkeit, ein Leihboot bequem per Mobiltelefon auszuleihen – ein Beispiel dafür, wie digitale Services auch in kleineren Gemeinden unkomplizierte und niederschwellige Zugänge schaffen.
Neues Schließsystem von HTL-Schülerin
Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des „14er-Hauses“ am Hauptplatz in Thaya, in dem das Hauke-Gitarrenmuseum sowie das Erdstall-Zentrum untergebracht sind. Der bisher notwendige Schlüsselausgabe-Prozess über die örtlichen Gasthäuser wurde durch eine neue digitale Lösung ersetzt: ein innovatives Anrufschloss, das im Rahmen des TrauDi-Netzwerkes für ländliche Innovation vom Regionalentwicklungsverein Zukunftsraum Thayaland gemeinsam mit Sabine Kloiber, Absolventin der HTL Karlstein, entwickelt wurde. Das System ermöglicht den Zutritt einfach durch einen Anruf mit dem Handy – ohne Registrierung, ohne App.
- Eduard Köck präsentierte Alexander Pröll das neue Schließsystem beim Museum. Im Bild mit Viktoria Hutter und Sabine Kloiber.
- Foto: VPNÖ
- hochgeladen von Daniel Schmidt
Diese Technologie soll künftig bei weiteren Standorten im Thayaland zum Einsatz kommen, insbesondere dort, wo kein Personal zur Verfügung steht. Staatssekretär Pröll zeigte sich beeindruckt: „Diese Initiativen beweisen, wie stark die Innovationskraft in unseren Regionen ist. Die enge Zusammenarbeit von Regionalentwicklung und Schulen bringt digitale Lösungen hervor, die konkrete Herausforderungen im ländlichen Raum adressieren.“
Bürgermeister und Zukunftsraum-Obmann Eduard Köck bestätigt die positive Wirkung: „Die neuen digitalen Zutrittsmöglichkeiten sorgen bereits für mehr Besucher:innen in unseren Museen. Unsere Gasthäuser bleiben dabei weiterhin ein geschätzter Anlaufpunkt im Ort“
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