Zukunftsraum
Region zieht Millionen-Projekt an Land

Karl Elsigan (Obmann Kleinregion ASTEG), Roman Fabeš (Obmann Region Renesance) , Eduard Köck (Obmann Zukunftsraum Thayaland) bei der Präsentation des Interreg Projektes in Telč.
  • Karl Elsigan (Obmann Kleinregion ASTEG), Roman Fabeš (Obmann Region Renesance) , Eduard Köck (Obmann Zukunftsraum Thayaland) bei der Präsentation des Interreg Projektes in Telč.
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  • hochgeladen von Peter Zellinger

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit: Im Zentrum steht das Erlebnis an der Thaya.

BEZIRK WAIDHOFEN/THAYA. Der Verein Zukunftsraum Thayaland hat gemeinsam mit der Kleinregion ASTEG und der Region Renesance in Tschechien den Zuschlag für das grenzüberschreitende Interreg Projekt „Willkommen im Natur- und Kulturerbeland“ bekommen. Der Zukunftsraum setzt dabei ganz auf die Tradition der Sommerfrische im Thayaland und wird als eines der vier Hauptthemen (Kräutererlebnis, alte Erdbauten und verlassene Heimaten) diese in den nächsten drei Jahren umsetzen.

Wiederbelebung der Thaya-Zugänge

Die Wiederbelebung und Instandsetzung der Zugänge zur Thaya und die Errichtung von Erlebnispunkten an der Thaya sind geplante Projektinhalte. Das gesamte Projektvolumen beträgt 1,5 Millionen Euro davon 1,25 Millionen Euro von der EU und verteilen sich auf die drei Partner. Die Regionen bauen dann ein gemeinsames Archiv auf, das durch eine grenzüberschreitende App der Bevölkerung zugänglich gemacht werden soll.

„Dieses Projekt gibt uns die Möglichkeit, die grenzüberschreitenden Themen Sommerfrische, Kräutererlebnis und Geschichte auf der Thayarunde weiterzuentwickeln. Es entstehen dadurch wieder neue Bausteine um das Radfahrerlebnis auf der Thayarunde und der Region Thayaland zu verstärken“ freut sich Obmann Eduard Köck.

Der 111 Kilometer lange Radweg Thayarunde, der auf den ehemaligen Bahntrassen Waidhofen/Thaya–Slavonice und Göpfritz/Wild-Raabs/Thaya verläuft, spielt dabei wieder eine zentrale Rolle. Er ist durch seine grenzüberschreitende Routenführung auch verbindendes Element für die geplanten Maßnahmen.

Gerade für den Zukunftsraum bildet die Zusammenarbeit mit der Region Renesance die Anknüpfung um zukünftige Themen wie Mobilität, Tourismus und im besonderen Radinfrastrukturentwicklung nachhaltig weitervoranzutreiben.

Der Verein Zukunftsraum Thayaland koordiniert die Aktivitäten auf österreichischer Seite. Vereinsobmann Köck betont: „Wir arbeiten schon seit Jahren an grenzüberschreitenden Ideen und haben auch bereits die Weichen gestellt, um weitere Projekte ins Leben zu rufen.

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