Ideen für Kematen
Bürger gestalten die Zukunft - So soll das Ortszentrum werden
- Eifrig und mit vielen Ideen zu Kematens Entwicklung brachten sich die Werkstattteilnehmenden ein.
- Foto: Manfred Jordan
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Dorfbegehung und Bürgerwerkstatt: Die Gemeinde sammelt Ideen für die Zukunft des Ortszentrums. Rund 20 Interessierte diskutierten über mehr Aufenthaltsqualität, Verkehrsberuhigung und neue Nutzungsmöglichkeiten für leer stehende Gebäude.
KEMATEN (majo). Wie soll sich die Ortsmitte von Kematen zwischen Park und Sennereigebäude in den kommenden Jahren entwickeln? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Gemeinde derzeit im Rahmen zweier Ideenfindungsmaßnahmen. Ziel ist es, ein Konzept für die zukünftige Gestaltung des Ortszentrums zu erarbeiten, das die Lebensqualität verbessert und gleichzeitig den lebendigen Charakter der Melachgemeinde bewahrt.
Den Auftakt bildete am 19. Oktober eine Dorfbegehung, an der Expertinnen und Experten aus den Bereichen Raumplanung, Verkehr und Freizeitgestaltung sowie Vereins- und Gemeindevertreterinnen und -vertreter teilnahmen. Vor Ort wurden mögliche Entwicklungspotenziale ausgelotet und erste Ideen für die künftige Gestaltung gesammelt.
- Eine Gruppe von Experten, Vereins- und Gemeindevertretern erarbeiteten im Rahmen einer Dorfbegehung erste Gestaltungsideen, die dann in der Bürgerwerkstatt vorgestellt wurde.
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Zum Mitgestalten eingeladen
Am Dienstag, dem 20. Oktober, folgte dann im Kemater Einsatzzentrum eine Bürgerwerkstatt unter dem Motto „Kommt vorbei, bringt euch ein und gestaltet die Zukunft mit!“. Die Gemeinde wollte dabei den bisherigen Arbeitsstand erläutern, erste Überlegungen vorstellen und vor allem mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Rund 20 Interessierte nutzten die Gelegenheit, ihre Ideen und Vorstellungen einzubringen.
Im Mittelpunkt standen drei Entwicklungsbereiche: der Park bei der Südtirolersiedlung, die Bahnhofstraße im Bereich von Schule und Apotheke sowie die Ortsmitte bis zum alten Sennereigebäude.
- Im Rahmen der Bürgerwerkstatt diskutierten Interessierte engagiert über die künftige Entwicklung des Ortszentrums. .
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Leere Gebäude als Chance
Diskutiert wurde unter anderem, welche Bedeutung die Ortsmitte für das Gemeindeleben hat, welche typischen Merkmale erhalten bleiben sollen und wo Verbesserungsbedarf besteht. Ein Thema war auch die zukünftige Nutzung gemeindeeigener Gebäude, die derzeit leer stehen: Spaurhaus, alte Sennerei, ehemaliges Polizeigebäude und „Schaffenrathhaus“. Auch die Frage, wie sich Kematen weiterentwickeln kann, ohne seine Lebendigkeit einzubüßen, spielte eine zentrale Rolle.
- ur Gestaltungsdiskussion stand auch der Bereich des ehemaligen Polizeigebäudes (l.) und der alten Sennerei (r.)
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Mehr Grün und weniger Verkehr
Bei den ersten Überlegungen wurden bereits konkrete Ansätze angesprochen. So könnte der Park erweitert und attraktiver gestaltet sowie besser an den Schulhof angebunden werden. Auch die Idee eines Tagescafés wurde eingebracht. Darüber hinaus standen zusätzliche verkehrsberuhigte Bereiche und zahlreiche weitere Vorschläge zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität zur Diskussion.
Die Ergebnisse der Dorfbegehung und der Bürgerwerkstatt werden nun vom begleitenden Planungsbüro „Raumposition“ zusammengeführt und ausgewertet. Bis Juni 2027 soll daraus ein stimmiges Gesamtkonzept entstehen, das als Grundlage für die weitere Entwicklung und Gestaltung des Kemater Ortskerns dienen soll.
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