100 Jahre Denkmalschutzgesetz
3.376 denkmalgeschütze Objekte in Wien
- 3.376 Objekte stehen in Wien unter Denkmalschutz.
- Foto: Heinrich Moser
- hochgeladen von Heinrich Moser
Am 25. September 1923, vor 100 Jahren, wurde das österreichische Denkmalschutzgesetz erlassen. Dies war ein wichtiger Schritt zum Schutz und Erhalt historisch wichtiger Gebäude, Statuen und anderen Objekten. Denkmäler sind in Wien bis heute ein wichtiger Teil des Stadtbildes.
WIEN. Am 30. November 2023 findet anlässlich des Jubiläums „100 Jahre österreichisches Denkmalschutzgesetz“ eine Tagung mit dem Titel „Denkmalschutz und Denkmalpflege in Österreich: Kontinuitäten und Brüche 1923 bis 1955“ statt. Mit dem Status eines Denkmals sind Zerstörungs- und Veränderungsverbote, Veräußerungsbeschränkungen und Ausfuhrverbote verbunden.
Wiens wichtigste Denkmäler:
3.376 Objekte stehen in Wien unter Denkmalschutz. Niederösterreich hat mit mehr als Zehntausend Objekten die größte Anzahl an Denkmälern. MeinBezirk.at hat die bekanntesten und wichtigsten Denkmäler gesucht.
Maria-Theresien-Platz:
Zwischen dem Naturhistorischen Museum und dem Kunsthistorischen Museum, steht Erzherzogin Maria Theresia in fast 20 Metern Höhe. Das Bildnis der Erzherzogin gilt als wichtigstes Denkmal der Habsburgermonarchie und wurde 1888 von Kaiserin Elisabeth enthüllt.
- Das Bildnis der Erzherzogin gilt als wichtigstes Denkmal der Habsburgermonarchie.
- hochgeladen von Karl B.
Heldenplatz mit Reiterstatuen:
Auf dem Heldenplatz stehen sich Erzherzog Karl und Prinz Eugen zu Pferde auf ihren Denkmälern gegenüber. Eine Besonderheit ist die Statue des Erzherzog Karl, da diese trotz ihres Gewichts von über zehn Tonnen, nur auf den Hinterbeinen des Pferdes steht.
- Besonderheit ist die Statue des Erzherzog Karl, da diese trotz ihres Gewichts von über zehn Tonnen, nur auf den Hinterbeinen des Pferdes steht.
- hochgeladen von Norbert Stöckl
Liebenberg-Denkmal:
Gegenüber des Hauptgebäudes der Universität Wien steht das Liebenberg-Denkmal. Der Obelisk erinnert an den Wiener Bürgermeister Johann Andreas von Liebenberg, der bedeutend zur Gründung einer Bürgerwehr und der Aufrechterhaltung der Moral der Wiener während der zweiten Türkenbelagerung beitrug.
- Der Obelisk erinnert an den Wiener Bürgermeister Johann Andreas von Liebenberg
- hochgeladen von Karl B.
Mahnmal für jüdische Opfer des Holocausts:
Das Mahnmal steht am Judenplatz im ersten Bezirk und erinnert an die 65.000 ermordeten österreichischen jüdischen Opfer der Schoah. Das Kunstwerk ist nach außen gewandten Bibliotheksregalen nachempfunden, um die vielen unabgeschlossenen Lebensgeschichten der umgebrachten Menschen zu symbolisieren.
- Das Mahnmal steht am Judenplatz im ersten Bezirk und erinnert an die 65.000 ermordeten österreichischen jüdischen Opfer der Schoah.
- Foto: Theresa Wey / AP / picturedesk.com
- hochgeladen von Antonio Šećerović
Denkmal für Marcus Omufuma:
Im Oktober 2002 wurde das Dankmal aus afrikanischen Granit am Herbert-von-Karajan-Platz neben der Staatsoper aufgestellt, damals noch ohne Genehmigung. Die Bildhauerin Ulrike Truger, wolle mit dem Denkmal dem Nigerianer Marcus Omufuma gedenken. Diese erstickte am 1. Mai 1999, da drei Polizisten ihn bei seinem Abschiebeflug Mund und Nase zuklebten. Zuerst wollte die Stadt die Skulptur abtragen, am Ende konnte man sich jedoch darauf einigen, das Denkmal am Platz der Menschenrechte aufzustellen.
- Seit 2003 steht das Denkmal auf dem Platz der Menschenrechte. Jetzt wird es unter Denkmalschutz gestellt.
- Foto: apapicturedesk.at
- hochgeladen von Salme Taha Ali Mohamed
Das könnte dich auch interessieren:
Link einfügen
Video einbetten
Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.
Karte einbetten
Social-Media Link einfügen
Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.
Code einbetten
Beitrag oder Bildergalerie einbetten
Foto des Tages einbetten
Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten
Du möchtest selbst beitragen?
Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.
Hier gehts zu den aktuellen
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.