Turbulenzen
AUA-Flieger musste Landung abbrechen und retour nach Wien
- Eine Embraer E195 musste kurz vor Lyon abdrehen und retour nach Wien.
- Foto: Austrian Airlines/Dietmar Schreiber
- hochgeladen von Johannes Reiterits
Eine Maschine der Austrian Airlines (AUA) hätte am Samstag eigentlich im französischen Lyon landen sollen. Doch schwere Turbulenzen machten im Landeanflug einen Strich durch die Rechnung. Stattdessen drehte man kurz vor dem Ziel ab und setzte am Startflughafen Wien auf.
WIEN/LYON. Diese Reise wird vielen Fluggästen wohl in Erinnerung bleiben. Wie das Online-Portal "Austrian Wings" als Erstes berichtet, kam es zu einem Zwischenfall im Landeanflug auf Lyon.
Im Mittelpunkt steht eine Maschine der Austrian Airlines (AUA). Die Fluglinie bestätigt gegenüber MeinBezirk die Geschehnisse. Die Embraer E195, immerhin ausgelegt für bis zu 120 Passagiere, startete am Samstag, 7. Dezember, um 10.14 Uhr in Wien mit dem Ziel Lyon. Gut anderthalb Stunden vor dem Zielflughafen begann man mit dem Landeanflug. Plötzlich setzten schwere Turbulenzen ein, das Ansteuern von Lyon musste abgebrochen werden.
- Die Flugstrecke von OS405 zeigt den ungewöhnlichen Rundkurs der Maschine.
- Foto: Flight Radar/Screenshot
- hochgeladen von Johannes Reiterits
Der Flieger mit der Nummer OS405 drehte von der französischen Metropole ab und begab sich wieder in den Steigflug. Nach einer weiten Schleife dann der endgültige Entschluss der Piloten: Es ging zurück nach Wien. Gegen 13.40 Uhr, rund dreieinhalb Stunden nach dem Start, befanden sich die Passagiere am Boden. Jedoch retour am Flughafen der österreichischen Bundeshauptstadt.
Sicherheit gehe vor
Laut AUA war die Landung am Flughafen Lyon "aufgrund von kurzfristig aufgetretenen Turbulenzen im Landeanflug nicht möglich und die Crew entschied sich aus Sicherheitsgründen für eine Rückkehr des Fluges nach Wien. Es kamen keine Personen zu Schaden und es gab auch keine Schäden am Flugzeug".
- Schäden seien am Flugzeug, hier ein baugleicher Flieger, nicht vorgefallen. Auch Passagiere wurden nicht verletzt.
- Foto: Austrian Airlines/Patrick Huber
- hochgeladen von Johannes Reiterits
Man bedauert zwar die Unannehmlichkeiten und entstandenen Verspätungen für Fluggäste. Aber: "Für Austrian Airlines hat die Sicherheit der Fluggäste und Crews stets oberste Priorität. Allen betroffenen Fluggäste wurden unmittelbare Reisealternativen (alternative Flugverbindungen) angeboten".
Gleichzeitig stellt man klar, dass in der Fliegerei immer wieder solche Vorfälle passieren: "Wetterbedingt verhinderte Landungen können immer wieder vorkommen (Gewitter im Sommer, Stürme und heftige Regenfälle vor allem im Herbst und Winter)". Genaue Statistiken, wie oft AUA-Flüge von solchen Fällen betroffen sind, will man nicht kommunizieren.
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