Modernisierung
Einschränkungen wegen Arbeiten bei der Badner Bahn zu Ostern
- Die Badner Bahn soll mit der Modernisierung der Streckeninfrastruktur nachhaltig zukunftsfit werden.
- Foto: WLB/Topf
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Ab 28. März wird die Strecke der Badner Bahn modernisiert. Im Fokus steht die Erneuerung der Bahninfrastruktur. Die nötigen Arbeiten sorgen jedoch für eine Teileinstellung des Betriebs.
WIEN/NIEDERÖSTERREICH. Nicht alle haben in den Osterferien Pause vom Alltag. Mitarbeitende der Wiener Lokalbahnen kümmern sich zum Beispiel ab 28. März um die Modernisierung der Bahninfrastruktur. Weichen, Gleise, Oberleitungen, Stromversorgung und Co. müssen instand gehalten werden.
„Für uns steht heuer und in den nächsten Jahren die Erneuerung unserer Streckeninfrastruktur im Fokus. Ziel ist es, für unsere Fahrgäste auch in Zukunft einen sicheren, pünktlichen und zuverlässigen Verkehr mit der Badner Bahn zu ermöglichen“, sagt Simone Schaller-Galler, Geschäftsführerin der Wiener Lokalbahnen.
Baustellen im Überblick
In der betriebslosen Zeit, meist nachts, finden Instandhaltungen der Strecke statt. Die soll gewährleisten, dass der Fahrgastbetrieb nicht gestört wird. Aber auch die Ferienzeit, in der weniger Fahrgäste unterwegs sind und Schulfahrten wegfallen, wird genutzt.
- Um so wenige Fahrgäste wie möglich zu stören, werden die Modernisierungsarbeiten gerne in den Ferien oder in der Nacht ausgeführt.
- Foto: WLB/Zinner
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Von 28. März bis inklusive 6. April, Ostermontag, ist daher kein Betrieb zwischen Vösendorf Siebenhirten bis Wiener Neudorf möglich. In diesem Abschnitt werden etwa 500 Meter Gleise getauscht, Oberleitungen und Weichen erneuert sowie weitere technische Infrastruktur (Signale, Kabel etc.) modernisiert.
Die Badner Bahn kann von Wien Oper bis Vösendorf Siebenhirten bzw. von Baden Josefsplatz bis Wiener Neudorf genutzt werden. In den gesperrten Bereichen steht ein Bus als Ersatzverkehr parat. Eine Anbindung an die Shopping City Süd (SCS) und zur U6-Endstelle Siebenhirten ist damit gegeben.
Zudem gibt es im Bereich der SCS einen barrierefreier Shuttle für Menschen mit Behinderungen bzw. eingeschränkter Mobilität. Der Ersatzbus ist zum Einkaufszentrum und retour unterwegs. Ab Dienstag, 7. April, fährt die Badner Bahn wieder durchgehend auf der gesamten Strecke.
Updates ab den Sommerferien
Eine neunwöchige Teilsperre kommt in den Sommerferien. Vom Schedifkaplatz (U6) bis Inzersdorf Lokalbahn werden großflächig Gleise und Gleisinfrastruktur modernisiert, neue Weichen eingebaut, die Oberleitung getauscht und weitere Maßnahmen zur Erneuerung der Strecke umgesetzt. Die Badner Bahn ist dann von Baden Josefsplatz bis Inzersdorf Lokalbahn unterwegs.
- In den Oster-, Sommer- und Herbstferien kommt es zu einigen Sperren.
- Foto: WLB/Zinner
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Ab Ferienstart im Juli bis zum Schulstart im September kann der Streckenabschnitt Wien Oper bis Inzersdorf Lokalbahn nicht befahren werden. Als Alternative für die Fahrgäste wird auf die Angebote der Wiener Linien verwiesen. Zum Beispiel bringen Busse die Fahrgäste ab der Haltestelle Inzersdorf Lokalbahn weiter zur U6. Dort ist eine Anbindung an den Bahnhof Meidling bzw. in weiterer Folge ans Stadtzentrum gewährt.
Weiter geht es in den Herbstferien. Zu diesem Zeitpunkt sind im Bereich Traiskirchen Lokalbahn bis Neu Guntramsdorf Modernisierungsarbeiten geplant. Unter anderem kommt es zum Tausch von Weichen. Ein Ersatzverkehr zwischen Möllersdorf Lokalbahn und Traiskirchen Lokalbahn wird von 25. Oktober bis 2. November unterwegs sein.
Alterserscheinung der Badner Bahn
Zwischen Wien und Baden legt die Badner Bahn jährlich fast 2,5 Millionen Kilometer zurück. Das sind übrigens etwa 60 Erdumrundungen. Gewisse Teile der Bahninfrastruktur vom Schedifkaplatz in Meidling bis zum Josefsplatz in Baden sind mehrere Jahrzehnte alt. Dementsprechend wird das Angebot laufend erweitert, wie Taktverdichtungen oder die Ausweitung der Doppelgarnituren.
Die tägliche Belastung der technischen Infrastruktur ist dementsprechend hoch. Ein Zug in Doppeltraktion wiegt ohne Fahrgäste mehr als 80 Tonnen. Allein die Züge lasten täglich mit fast 13.000 Tonnen Gewicht auf den Gleisen. Die Lebensdauer von Gleisen beträgt etwa 20-25 Jahre, der Oberleitung rund 20 Jahre.
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